Update: Flyer zu Scheidungsfolgenvereinbarungen

Neu in unserem Angebot ist ein info-Flyer zum Thema: Trennung / Scheidung – Vereinbarung über die Scheidungsfolgen, der hier zum download bereitgestellt ist:

vortragsflyer trennung scheidung folgen 09-11-rv (2)

 

 

Erben und vererben

Der Bayerische Rundfunk hat hierzu einen Schwerpunkt gesetzt. Hier kann man sich den Überblick auf hierzu auf den Seiten des Senders verschaffen.

Die bereits gelaufenen Sendungen waren sehr interessant. Wie es bei dem BR üblich ist, wird dieser Schwerpunkt auch im Internet begleitet.

Die Auftaktsendung: Erbfall – Stresstest für die Familienbande gibt es hier als podcast zum Nachhören.

Weitere Informationen zum Vererben hat der Sender hier bereitgestellt. Ein Interview mit Tanja Ziegler und Karin Baur von der Stiftung Finanztest ist da zu finden. Grundsätzliches zum Testament gibt es hier. Was bei einer Immobilie beachtet werden muss, hat die online-Redaktion des Senders hier zusammengestellt.

Die Sendung zum Thema  „Unternehmensnachfolge“ gibt es ebenfalls als podcast.

Eine Übersicht über die gesetzliche Erbfolge gibt das Verbrauchermagazin von B5 aktuell in der Sendung vom letzten Sonntag, die ebenfalls als podcast bereitgehalten wird. Hier gibt es auch Hinweise zum Pflichtteilsrecht.

Den Beitrag im Bayerischen Fernsehen in der Sendung „Geld und Leben“ zum Pflichtteil kann man hier noch mal ansehen.

 

 

Vorträge jetzt auch in Sigmaringen

Auf Einladung des  ISUV/VDU e.V. – Interessenverband Unterhalt und Familienrecht finden ab Januar 2010 wieder Themenabende mit familienrechtlichen Fragestellungen in Sigmaringen statt.

 

Die Termine sind jetzt zwischenzeitlich für das erste Quartal 2010 abgestimmt:

  • Mittwoch, den 13.01.2010: Schuldenfalle Trennung
  • Mittwoch, den 03.02.2010: Nichteheliche Lebensgemeinschaft
  • Mittwoch, den 03.03.2010: Neues aus dem Unterhaltsrecht

Die Themenabende finden immer um 19:30 Uhr im Haus am Riedbaum (Soldatenheim) in der Binger Straße 7 statt. Der Eintritt ist frei.

wie – wo – was – warum

Ein schönes Gedicht findet sich am Ende von Rudyard Kiplings Erzählung „Der Elefantenjunge“.:

Sechs treue Diener habe ich:
(sie lehrten all’s mich, was ich weiß)
Sie heißen Was und Wo und Wann
und Wie, Warum und Wer.
Ich schick’ sie über Land und Meer
Ich schick’ sie Ost und West;
Doch wenn die Arbeit fertig ist,
dann gönne ich ihnen Rast.

Sie haben frei von neun bis fünf,
weil ich dann tätig bin,
und auch zu Frühstück, Mittag, Tee
weil sie hungrige Männer sind.
Doch anders denke andere Leut’
Ich kenn’ eine kleine Person -
Die hält zehn Millionen Diener
Die niemals frei bekomm’!
Sie schickt sie in die weite Welt
Aus Eigennutz – und windesschnell:
Eine Million Wie, zwei Millionen Wo,
und sieben Millionen Warum!

 

.. und wie ich finde – eine schöne Ergänzung zum vorangegangenen Artikel über Fragen- Zuhören – Zusammenfassen.

 

Fragen – Zuhören – Zusammenfassen

Im Konfliktbearbeitungsprozess sind drei verschiedene Tätigkeiten von besonderer Bedeutung. Allen dreien ist gemeinsam, dass sie zwar ein aktives Tun erfordern, welches aber grundsätzlich anders ausgeprägt ist.

Aufgabe in der Mediation ist es nun, diese drei Prozesse anzuregen, zu unterstützen und zu begleiten

Die richtige Fragetechnik ist hierbei eine Kunst – denn gekonntes Fragestellen eröffnet dem Gefragten die Horizonte, die der Konflikterhellung dienen können.

Hierbei ist zu beachten, dass wir von folgender Grundannahme ausgehen: Wir als aktive Subjekte stellen Fragen an unsere Umgebung – denn uns stellt sich eine bestimmte Situation in einem ganz bestimmten Kontext dar. In den seltensten Fällen geht es nun um Feststellungen einer unumstößlichen objektiven Wahrheit. Meist werden Eindrücke und Erfahrungen überlagert von subjektiven Empfindungen oder in einen bereits vorhandenen Bestand an ähnlichen Erfahrungen und Eindrücken eingelagert.

Die Fragen, die wir nun stellen, sind gleichfalls in einem entsprechenden Kontext eingebettet. Denn auf die Frage erwarten wir ein feed-back – welches dann wiederum an die mit der Frage verbundenen Erwartungen verknüpft wird. Je nach dem, wie die mit der Frage verbundene Erwartung nun erfüllt oder enttäuscht wird, entscheidet sich, wie weiter gefragt werden wird.

So gesehen lassen sich nun verschiedene Fragetypen klassifizieren – von der offenen Frage, die einem breiten Spektrum Raum lässt bis hin zu der Suggestionsfrage.

Einen interessanten Beitrag hierzu hat Alan Sharland hier unter dem Titel „questionning“ veröffentlicht.

 

Fast noch schwieriger als das Fragen gestaltet sich das – aktive – Zuhören und das Zuhören – können. Denn das richtige aktive Zuhören verlangt, dass das vom Sender mitgeteilte vom Empfänger so verstanden werden kann, wie es vom Sender verlangt wird. Das hört sich zwar zunächst einfach an, problematisch aber ist es, wenn die Filter zwischen Sender und Empfänger nicht oder nicht richtig funktionieren.

Genau hier haben wir eines der zentralen Probleme, mit dem wir  in der Mediation arbeiten müssen. Denn die Diskommunikation und das Nichtverstehenkönnen oder Nichtverstehenwollen sind ja die Hintergründe dafür, dass die Parteien ohne Hilfe nicht zurande kommen.

Das aktive Zuhören bedeutet auch, dass der Sender darin unterstützt wird, sich so zu artikulieren, dass das Gesendete und das Empfangene eine größtmögliche Übereinstimmung erhält.

Alan Sharland hat hier weitere Überlegungen unter der Überschrift „listening“ zusammengefassst.

 

Zuhören und Fragen verlangt ein gegenseitiges Senden und Empfangen – und damit ein gekonntes und richtiges Zusammenfassung des Erfahrenen.

Hierzu gehört neben der Wiedergabe des akkustisch Vernommenen auch die Wiedergabe der nonverbalen Äußerungen – wie beispielsweise Tonfall oder Körperhaltung.

Und besonders wichtig ist das permanente Überprüfen ob das Vernommene auch so gesendet werden sollte – also das dauerhafte Infragestellen der eigenen Wahrnehmung und die zugehörige Evaluation.

 

Nachdem nun die Medianten im Verlaufe des Prozesses zunehmend befähigt werden sollen, die gestörte Kommunikation zwischen ihnen wieder herzustellen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die oben genannten Punkte nicht nur zwischen Mediator und derzeitigem Gesprächspartner beachtet werden, sondern dass darauf geachtet wird, dass der jeweils andere Partner bei diesem Prozess mitgenommen wird und auf Augenhöhe bleibt. Es handelt sich daher um ein mehrdimensionales in sich vernetztes Kommunikationsmodell.

 

 

Scheidungsfolgenvereinbarungen

Wie regelt man die Scheidungsfolgen mit entsprechenden Vereinbarungen – was ist Inhalt, wie ist das Verfahren. Hierzu findet am Mittwoch, den 28.1o.2009 ein Vortragsabend in Ravensburg statt.

Auf Einladung des ISUV e.V. diskutiere ich ab 19:30 Uhr im Gasthaus Mohren in Ravensburg mit dem interessierten Publikum zu den Fragen rund um die Scheidungsfolgenvereinbarung sowie zur Mediation.

Zwangsversteigerungen und kein Ende – Königsweg Mediation ?

Bei genauer Beobachtung der Entwicklung in den Vereinigten Staaten wird offenbar die Mediation als Königsweg aus den Problemen, die bei der massenhaften Zwangsversteigerung von Immobilien in Folge der Immobilienkrise auftreten, gesehen.

Hier ist nun ein Artikel, der sich mit dem Gesetzgebungsverfahren in Maryland auseinandersetzt – und hier auch einmal in erfreulicher Deutlichkeit die verschiedenen Positionen, Hintergründe und Beweggründe beleuchtet.

Ich habe mich bereits hier mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Ehevertrag

Wenn der Himmel voller Geigen hängt – und für beide klar ist, dass sie den Rest ihres Lebens miteinander verbringen wollen, dann sind die Gedanken meist nicht bei so weltlichen Angelegenheiten wie einem Ehevertrag.

2009 Hochzeit

2009 Hochzeit

Und doch empfiehlt es sich, schon bei der Eheschließung sich hierüber Gedanken zu machen. Denn Verträge macht man, wenn man sich verträgt.

Patientenverfügung

Nachdem der Vortragsabend zum Thema „Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung“ sehr erfolgreich verlaufen ist, bleiben doch noch einige Fragen stehen.

Die Erstellung einer Patientenverfügung ist hier nach wie vor noch die Ausnahme. Doch was sind die Gründe hierfür? Ich habe hier eine Umfrage platziert – und bis auf die Antworten gespannt.

Lässt sich mit Mediation eine Zwangsversteigerung abwenden ?

Bei Betrachtung der Entwicklung hierzu in den Vereinigten Staaten lässt sich solches durchaus vermuten.
Weitergehende  Gedanken habe ich hier im Steinbeis-Blog veröffentlicht:

Ist das wirklich ein ernsthaftes Betätigungsfeld für die Mediation?