Wie vererbe ich mein Kind

Am Mittwoch, den 09.12.2009 findet um 19:30 Uhr im Gasthaus „Mohren“ in Ravensburg eine Vortragsveranstaltung statt. Auf Einladung des ISUV e.V. spreche ich zum Thema „Wie vererbe ich mein Kind“.

An diesem Abend wird der Frage nachgegangen, was mit den Kindern geschieht, wenn den Eltern oder dem allein erziehenden Elternteil etwas zustößt.

Gerade Alleinerziehende stellen sich oftmals der Fragestellung, was im schlimmsten Falle alles geschehen könnte. Gibt es hier Möglichkeiten, vorsorgend tätig zu werden ? Was hat der Gesetzgeber für diesen Fall vorgesehen ? Kann hier vielleicht in einem Testament die weitere elterliche Sorge bindend übertragen werden ? Welche Rolle spielt der getrennt lebende oder gar geschiedene Ehepartner ? Was ist im Falle einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft zu beachten ?

Diese und andere Themen rund um die elterliche Sorge beim Todesfall des sorgeberechtigten Elternteils werden an diesem Abend behandelt werden. Ich gebe hierbei einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und die entsprechenden Vorsorgemöglichkeiten.
Wie immer bei den ISUV-Themenabenden soll die rege Diskussion mit dem interessierten Publikum einen breiten Raum einnehmen.

Frankreich: Woche der Mediation

Der Verband APMF hat diese Woche zur nationalen Woche der Mediation ausgerufen.

Überall im Land finden Veranstaltungen statt, um die Mediation hauptsächlich im Bereich Trennung-Scheidung bekannter zu machen – und um für die Alternativen zu streititgen Auseinandersetzungen zu werben.

 

Die nationale Woche der Mediation findet nach Auskunft des APMF nun schon zum fünften Mal in Serie statt.

Arcandor – Karstadt – Quelle: Insolvenzen – Chancen und Möglichkeiten

Heute früh hat sich die RadioWelt auf Bayern2 dem Thema Insolvenzen angenommen. Äußerer Anlass ist die Quelle-Pleite und das unvorstellbare Volumen an Gläubigern.Die Arcandor-gruppe soll über 50.000 Gläubiger haben - die Essener Gruga-Halle mit ihren 8000 Plätzen ist wegen dieses Verfahrens ausgebucht.

Thomas Mayerhöfer interviewte Siegfried Beck, den Vorsitzenden des Insolvenzverwalterverbandes. das Interview gibt es hier zum download. Über das Arcandor-Verfahren hinaus gibt Siegfried Beck wertvolle Hinweise über das Entstehen von Insolvenzen im Allgemeinen – und weist auf die unterschiedlichen internen und externen Ursachen von Insolvenzen hin.
Ausserdem verweist er auf das Instrumentarium, das die Insolvenzordnung für die Rettung und Sanierung vorsieht und bemängelt, dass nach wie vor dieses viel zu wenig genutzt werde.

Immer noch gut

Die Studie von PriceWaterhouseCoopers zu alternativen Konfliktlösungsmodellen stammt zwar aus dem Jahre 2005 und scheint daher etas angestaubt zu sein.

Tatsächlich aber bietet sie auch für heutige Verhältnisse ein unglaublich gut aufgearbeitetes Material. Das zentrale Ergebnis – nämlich dass in den Unternehmen Wunsch und Wirklichkeit auseinanderfallen, hat auch heute noch Bestand.

Insgesamt bietet die Studie reichlich Ansatzpunkte – von der Konfliktlösungsstrategie zwischen Unternehmen und dem dort vorhandenen Optimierungspotential bis hin zur Verbesserung innerbetrieblicher Kommunikationswege. So ist eine enge Absicherung der Rechtslage unabdingbar, wenn es darum geht, Verhandlungsoptionen überhaupt erst zu eröffen. So verwundert es nicht, dass eine frühzeitige Einbindung von rechtlicher Unterstützung im Vorfeld der Konfliktklärung angestrebt wird.

Die Studie steht hier auf den Seite von PWC zum download bereit.

Schiller250

Schiller der Unvermeidliche: Am heutigen Tage feiern  wir bekanntermaßen den 250. Geburtstag unseres Schillers. Zum 200. Todestag habe ich im „Gothic Magazine“ einen Beitrag über Schillers Schädel veröffentlicht.

Zum Geburtstag nun habe ich ein Zitat gefunden, das dem Familienrechtler schmecken mag:

So sagt Elisabeth in der „Maria Stuart“ (Zweiter Aufzug, zweiter Auftritt) zu Bellievre, wie der die Werbung des französischen Königs überbringt: „Der Ring macht Ehen – und Ehen sinds, die eine Kette machen. „

 

 

 

 

Problemfeld Schule

ich habe bereits hier darauf hingewiesen, dass sich die hiesige Tageszeitung dem Thema „Mobbing an Schulen“ gewidmet hatte. Nun bin ich auf einen Artikel im Hamburger Abendblatt aufmerksam geworden. Demzufolge wird derzeit in Schleswig-Holstein eine breit angelegte Aktion zu diesem Thema gestartet. Bis zum übernächsten Jahr soll das ehrgeizige Ziel, mobbingfreie Schulen landesweit zu haben, erreicht werden.

Man darf darauf gespannt sein, wie sich dieses Projekt entwickelt.

Mobbing in der Schule

Die Schwäbische Zeitung hat sich dieses Themas angenommen und Lehrerinnen und Lehrer aus der Region hierzu befragt. Die Antworten hat das Blatt hier veröffentlicht.

Das Ergebnis zeigt, dass in den kleineren Schulen dieses Problem wenig bis gar nicht auftritt. In den größeren Schulen wird versucht, mit intensiven Gesprächen der Problematik Herr zu werden. Allen Ansätzen ist gemein, dass hier auf verschiedenen Ebenen gearbeitet wird. So ist die Einbeziehung von Schulsozialarbeit ebenso wichtig wie eine offensive Elternarbeit. Daneben gehören klare Strukturen und ein nachvollziehbares und akzeptiertes Regelsystem genauso in die Mobbing-Prävention wie die klare Grenzensetzung bei der Mobbing-Bekämpfung.

 

 

IHK in Berlin setzt auf Mediation im Baubereich

Das ist das Fazit einer Veranstaltung der IHK Berlin.

Der Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin, erklärte die zunehmende Bedeutung der Mediaiton gerade im Baubereich. Ausschlaggebend ist für ihn, dass Meinungsverschiedenheiten zwischen am Bau beteiligten Personen in jeder Phase des Baues gravierende Folgen zeitigen können.

Hier sei die Chance groß, mit Mediation schnell eine Lösung zu erarbeiten. In der Regel sei bei den an der Ausführung beteiligten Menschen und Firmen die Zielsetzung gleichgerichtet: Qualität bei der Bauausführung und zügige Fertigstellung des Projektes.

Bei einer Informationsveranstaltung der IHK Berlin waren mehr als 70 Architekten und Bauunternehmer zugegen.

Mehr dazu gibt es hier in der Pressemitteilung der IHK Berlin.

 

 

Handelsblatt: Warum man den Streit nicht immer vors Gericht tragen sollte

Das Handelsblatt hat hier unter dem Titel: Mediatoren-Streit ist nicht immer ein Fall für das Gericht die Vorteile von alternativen Konfliktlösungsmodellen herausgestellt.

Das Blatt weist darauf hin, dass Streit in Unternehmerfamilien dazu führen kann, dass das Unternehmen in die Insolvenz gerät. Die Zeitung hat den Zwist innerhalb der Familien als einen der größten Wertvernichter ausgemacht.