Scheidungsfolgenvereinbarungen

27 10 2009

Wie regelt man die Scheidungsfolgen mit entsprechenden Vereinbarungen – was ist Inhalt, wie ist das Verfahren. Hierzu findet am Mittwoch, den 28.1o.2009 ein Vortragsabend in Ravensburg statt.

Auf Einladung des ISUV e.V. diskutiere ich ab 19:30 Uhr im Gasthaus Mohren in Ravensburg mit dem interessierten Publikum zu den Fragen rund um die Scheidungsfolgenvereinbarung sowie zur Mediation.





Lässt sich mit Mediation eine Zwangsversteigerung abwenden ?

23 10 2009

Bei Betrachtung der Entwicklung hierzu in den Vereinigten Staaten lässt sich solches durchaus vermuten.
Weitergehende  Gedanken habe ich hier im Steinbeis-Blog veröffentlicht:

Ist das wirklich ein ernsthaftes Betätigungsfeld für die Mediation?





Mediation auf elektronisch ?

22 10 2009

Ob das geht oder nicht oder gegebenenfalls wie – dazu habe ich im Steinbeis-blog ein paar Gedanken veröffentlicht – mit einem link zu einer wissenschaftlichen Untersuchung hierzu.





Recht, Gerechtigkeit, Positionierung

9 08 2009

Zur Frage, wie sich Menschen, die an einem Konflikt beteiligt sind, sich in der Empfindung von Recht und Gerechtigkeit positionieren können, und was die Voraussetzungen dafür sind, sich auf alternative Konfliktbearbeitungsmodelle einzulassen, habe ich hier im Steinbeis-blog einen kurzen Beitrag geschrieben.





Auf die Gerichtsserien folgt jetzt die Mediation ?

5 08 2009

RTL lässt jetzt mittwochs zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr eine Doku-Soap mit dem Titel „Kolb greift ein“ laufen. Kommen jetzt nach den Richterinnen und Richtern die Mediatoren zur Unterhaltung in die Wohnzimmer. Meine Gedanken hierzu habe ich hier im Steinbeis-Sigmaringen-blog veröffentlicht.





Zwischendurch mal was zum Lachen

4 08 2009

Das bietet die Seite lawcomix.com mit treffenden Cartoons von Charles Fincher. Ich habe die, die sich mit Mediation befassen, hier im Steinbeis-Sigmaringen-blog verlinkt.





Mediation-Channel

3 08 2009

Diane Levin betreibt eine Seite, die sich Mediation-channel nennt. Diese recht interessant aufgemachte – englischsprachige Seite ist hier zu finden.





Neues Mediations-Blog

29 06 2009

Herzlichen Glückwunsch an den Kollegen Steven Green aus Massachusets. Er hat ein neues blog angelegt, das unter dem Titel „Familiy Law Practice“ hier aufzufinden ist. Der Untertitel macht es deutlich: Es geht hier um „Collaboration and Mediation“  – also Zusammenwirken und Mediation.

Die ersten blog-posts sind recht vielversprechend. Allerdings klären sie für jemanden, der bereits im Mediationsgeschäft tätig ist, nur selbstverständliches. Interessant finde ich den Beitrag zur Rolle des „Attorneys“  der mediativ arbeitet.

Ich bin gespannt darauf, wie sich dieses blog entwickelt – und wo und an welchen Stellen sich die Unterschiede zu den Mediationsverfahren in Familiensachen, wie sie in Deutschland betrieben werden, auftun.

Ich vertrete ja bekanntermaßen die Auffassung, dass die Unterschiede rechtskultureller Natur sind – die Entwicklung wird zeigem, ob sich meine These bestätigt oder aber ob ich widerlegt werde. Auf alle Fälle darf man gespannt sein.





Die Handball-Profis regeln ihre Probleme mittels Mediation

29 06 2009

Das ist der Meldung in der Süddeutschen Zeitung zu entnehmen. Der Liga-Verband der Handball-Bundesligisten HBL demonstrierte bei seiner jüngsten Versammlung Geschlossenheit. Dem Bericht in der SZ ist zu entnehmen, dass der mit Spannung erwartete Tagesordnungspunkt zur Abwahl des Präsidenten nach einer Mediation abgesetzt werden konnte. Die Mediation war vom Mindener Richter Rolf Nottmeier durchgeführt worden.

Das Blatt zitiert den neuen Vizepräsidenten, den Manager der Füchse Berlin, Bob Hanning, mit den Worten: „Es ist gelungen, gesichtswahrend Schaden vom Handball zu nehmen.“

Ein  schönes und mutiges Beispiel, das hoffentlich Schule macht.





Mediatorenausbildung an der Schule

17 06 2009

Die Sonnenlugerschule in Mengen macht im Hinblick auf die Mediatorenausbildung auf sich aufmerksam. Wie der Lokalpresse, der Schwäbischen Zeitung in Mengen, entnommen werden kann, wird die Mediation dort schon seit dem Schuljahr 2002/2003 zur Konfliktlösung eingesetzt.

Neben der Tatsache, dass die Schüler als Streitschlichter tätig werden, hat das Projekt noch eine weiteren Effekt für sich, der in der öffentlichen Debatte wenig Beachtung findet. Alternative Konfliktlösungsmodelle, und dazu gehört auch die schulische Mediation bedürfen für ihrer Wirksamkeit einem bestimmten sozio-kulturellem Umfeld. Angefangen von der Erkenntnis, für sich grundsätzlich selbst entscheiden zu können und auch im Konflikt auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen zu können bis hin zur Akzeptanz von vereinbarten Spielregeln in einem Konfliktlösungsprozess lernen hier die Schülerinnen und Schüler selbstbewusst Konflikten begegnen zu können. Dies geht über die Ausbildung der Schülermediatoren weit hinaus. Die Akzeptanz dieser Instanz als Anlaufstelle bei Konflikten schafft für alle Schülerinnen und Schüler ein Klima der Eigenverantwortung und Selbstachtung. Dies steht in einem absoluten Gegensatz zu der ansonsten geübten Praxis, zunächst die eigenen Rechte für sich geltend zu machen.

Es ist gerade ein Manko der Mediation, dass die Akzeptanz wegen der Unterschiede in der Rechtskultur nicht durchgreifend ist. Das kodifizierte Recht der mitteleuropäischen Rechtstradition lässt den Rekurs auf das geschriebene Recht zur Positionierung eher zu als die im anglo-amerikanischen Recht verwurzelte Tradition im case-law, wo notgedrungen die Betrachtung der eigenen Situation eher vordringlich zu sein scheint.

Eine Bestätigung dieser These ergibt sich für mich auch aus der Tatsache, dass gerade in betriebswirtschaftlichen Bereichen, in denen eher der amerikanischen Wirtschaftskultur nachgehangen wird, auch diese rechtskulturellen Unterschiede nicht so sehr wahrgenommen werden und damit die Mediation eine höhere Akzeptanz erfährt als wie in anderen Bereichen.

Die Ausbildung in Mengen ist jetzt bereits zum vierten Male durchgeführt worden.  Ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön an die unermüdlichen Streiter für die Mediation an der Sonnenlugerschule und ihrem Lehrer  Helmut Fischer.

Die Sonnenlugerschule ist im Übrigen eine Hauptschule mit Werkrealschule. Dies zeigt auch, dass bei entsprechenden Initiativen auch sehr gute Impulse von einer Schulart ausgehen können, die ansonsten doch in der Öffentlichkeit eher als problematisch eingestuft wird.