Trennungskinder haben höheres Schlaganfall-Risiko

Das wollen kanadische Wissenschaftler herausgefunden haben. In einer groß angelegten Untersuchung wurden 13.000 Kanadier befragt. Rund 10 % von ihnen hatten in ihrer Kindheit oder Jugend die Trennung ihrer Eltern erlebt. Die Forscher erfragten eine große Bandbreite an möglichen Krankheitsursachen, statistisch blieb bei den Trennungskindern ein um den Faktor 2.2 höheres Risiko übrig.

Mehr zu dieser Untersuchung kann hier gelesen und hier werden.

Zu beachten ist, dass die Trennungserfahrungen der Betroffenen schon Jahre und Jahrzehnte zurückliegen. Ein Ergebnis lässt sich aber wohl ableiten, dass nämlich in der Trennungs- und Scheidungssituation ein besonderes Augenmerk auf das Wohlergehen der Kinder gerichtet werden muss.

Hierbei gilt der Grundsatz,  so, wie er auch im Gesetz festgeschrieben ist, dass der regelmäßige Kontakt mit dem Elternteil, bei dem sich das Kind nicht dauerhaft aufhält, dem Kindeswohl förderlich ist. Eltern bleiben können – das ist für beide Expartner eine große Herausforderung. Diese Herausforderung anzunehmen ist im Interesse der Kinder und ihrer Gesundheit – wie die Untersuchung zeigt – mehr denn je geboten.

 

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