Scheidungsväter : Mehr als Zahlemann und Söhne oder Töchter

Der online-Dienst von t-online hat sich hier:

Sorgerecht: Scheidungsväter wollen mehr sein als „Zahlpapas“..

mit der Rolle von Vätern nach Trennung und Scheidung auseinandergesetzt. Der Bericht gibt ein differenziertes Bild ab, wie Väter heutzutage nach Trennung und Scheidung leben – und wie sich das Vater-Kind-Verhältnis entwickelt. Dabei wird auch den möglichen Ursachen für Kontaktabbrüche nachgespürt. Gleichzeitig ist dieser Artikel auch ein Plädoyer für ein Umdenken bei Ämtern und Gerichten in Richtung mehr Väterlichkeit.

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Ein Kommentar zu „Scheidungsväter : Mehr als Zahlemann und Söhne oder Töchter

  1. So etwas mag es ja geben, dass Väter sich nur als Zahlpapas fühlen, weil mit der Kindesmutter keine andere Einigung möglich war. Ich muss leider in meiner Familie das andere Extrem erleben. Meine Tochter war mit dem Kindesvater nicht verheiratet. Das machte ihm die Trennung von meiner Tochter ziemlich leicht, er ist einfach weggeblieben. Nach geraumer Zeit war ein normaler Umgang zwischen Vater und Sohn wieder möglich, zumal meine Tochter ihm das nie verwehrt hat, im Gegenteil. Sie hat ihm immer wieder angeboten, seinen Sohn, wann immer es seine Zeit erlaubt, zu besuchen und Zeit mit ihm zu verbringen. Meine Tochter und mein Enkelsohn sind für ca. ein Jahr nach Berlin gezogen, weil meine Tochter schon immer in dieser Stadt leben wollte und sie sich erhofft hat, dort einen Neuanfang mit ihrem Kind machen zu können. Leider hatte sie übersteigerte Vorstellungen, sie bekam keinen Kindergartenplatz, egal wo sie sich beworben hat. Somit konnte sie sich auch keine Arbeit suchen. Ein Teufelskreis. Nach ca. einem Jahr kam sie mit meinem Enkel zurück nach Hamburg. Sie wohnte für ein dreiviertel Jahr bei mir. In meiner 2 1/2 Zimmerwohnung war es natürlich sehr eng und wir waren sehr bemüht, für meine Tochter und meinen Enkel eine Wohnung in Hamburg zu finden. In dieser Zeit besuchte der Kindesvater erneut seinen Sohn, es war sein 3. Geburtstag, und ich hatte den Eindruck, dass seine Besuche dem Kleinen sehr gut taten. Er konnte ihr sogar wegen seiner beruflichen Kontakte eine Wohnung besorgen und erklärte sich bereit, ihre Möbel, die in den Räumlichkeiten der Firma seines Vater untergestellt waren, in die neue Wohnung zu bringen. Dann erfolgte ein Anruf von ihm, bei welchem er meine Tochter fragte, ob er seinen Sohn über Weihnachten zu seinem Vater mitnehmen könne. Meine Tochter erlaubte das nicht. Sie bot ihm aber an, dass er seinen Sohn jederzeit besuchen könne. Darauf erklärte er ihr am Telefon, dass, wenn sie ihm die Mitnahme des Jungen verweigerte, sie ihre Möbel zum Einzugstermin nicht bekommen würde. Und das zog er durch. Der Umzug verzögerte sich, die Möbel musste meine Tochter unter schwierigsten Bedingungen später abholen, wobei sie feststellte, dass einige Stücke fehlten. Inzwischen wohnt meine Tochter schon ein Jahr in der neuen Wohnung, eine Zeit, in der der Kindesvater seinen Sohn nicht ein einziges Mal besucht hat. Der Junge war im vergangenen Oktober vier Jahre alt und denkt, dass er daran Schuld ist. Hat nicht ein Vater auch die Pflicht, sich um seinen Nachwuchs zu kümmern? Der Junge leidet ohne Ende und wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich wieder seinen Papa zu sehen. Wofür bestraft er seinen Sohn? Hat er sich nicht nur von meiner Tochter sondern auch von seinem Kind trennen wollen? Ich verstehe es nicht und finde die Situation unendlich traurig.

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