Auch Bedrohungen über Facebook können Anordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz rechtfertigen

Schnell ist etwas auf facebook gepostet. Häufig liegt die Hemmschwelle, hier auch Bedrohungen und Beleidigungen auszustoßen, nicht sonderlich hoch.

Das Oberlandesgericht in Hamm hat eine Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz bestätigt, nachdem eine Frau eine andere Frau und deren Sohn über facebook bedroht und beleidigt hatte. Auch der Umstand, dass die Täterin vom Bruder der Bedrohten betrogen worden sein könnte, hat nicht zur Rechtfertigung der Bedrohung beitragen können.

Im konkreten Fall führe es zu einem Kontaktverbot auch über E-mail und Facebook und zum Verbot sich der Wohnung oder den Betroffenenen zu nähern.

Ausführlich ist der Fall hier beschrieben:

NRW-Justiz: Oberlandesgericht Hamm: Bedrohungen über Facebook rechtfertigen Anordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

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