Auch der knappste Wohnungsmarkt sollte nicht zum Aushorchen führen: Kaum freie Wohnungen, horrende Preise – die Lage auf dem Wohnungsmarkt darf durchaus als angespannt bezeichnet werden. Mieter sollen nun immer öfter allerlei Fragen beantworten, teilweise kommt die Wohnungsvergabe einem Bewerbungsmarathon gleich.
Doch die Neugier der Vermieter hat ihre Grenzen: Nicht alles, was hier erfragt wird, muss wahrheitsgemäß beantwortet werden. Eine erlaubte Lüge kann daher weder zur Anfechtung wegen arglistiger Täuschung noch zu einer Kündigung führen.