Schlagwort-Archive: Abstammungsgutachten

Was muss die Mutter eines Kindes über den biologischen Vater preisgeben?

Wenn ein Vaterschaftstest ergeben hat, dass der rechtliche Vater nicht der biologische ist, so hat dieser dann ein Interesse daran, zu erfahren, wer der Erzeuger des Kindes ist.

Nur wenn der biologische Vater bekannt ist, kann der rechtliche Vater auch Regressansprüche geltend machen. Die Mutter ist daher verpflichtet, alle Männer, die für die Vaterschaft in Frage kommen, zu benennen.

Was ist aber, wenn die Mutter behauptet, sie wisse es nicht, mit wem sie verkehrt habe? Der Bundesgerichtshof hat hierzu ausgeführt, dass in diesem Falle die Mutter die Darlegungs- und Beweislast treffe, wenn sie eine die Auskunftspflicht ausschließende Unmöglichkeit einwenden will.

Hierzu habe ich auf den Seiten der Deutschen Anwaltshotline AG einen Beitrag geschrieben, der hier zu finden ist.

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Biologische Väter haben weiterhin das Nachsehen

Im Nachgang zu der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, über die ich bereits hier geschrieben habe, habe ich nun den Kommentar der FAZ dazu gefunden, den ich natürlich nicht vorenthalten will. Auch der Kuckucksvaterblog hatte sich mit dieser Entscheidung auseinandergesetzt, worüber ich hier schon berichtet habe.

Die biologischen Väter haben demnach weiterhin das Nachsehen, wenn ihnen das Anfechtungsrecht nicht zustehe, wenn es um den Schutz einer bestehenden „rechtlich-sozialen“ Familie gehe.

Verfassungsgericht: Biologische Väter haben das Nachsehen – Inland – FAZ.

Der Kommentar weist auch auf die Rechtsänderung hin, wonach der nicht-rechtliche aber biologische Vater seinerseits ein Umgangsrecht geltend machen könne.

Durch diese Öffnung ist aber wohl doch die Tür ein Stück weit geöffnet. Es ist nur schwer nachvollziehbar, dass eine Rechtsbeziehung als äußeres Band aufrecht erhalten bleiben soll um eine rechtlich-soziale Familie vor einem von außen kommenden biologischen Vater zu schützen, der die Rechtslage mit den biologischen Tatsachen in Einklang bringen will, wenn genau dieser Vater aber ein Umgangsrecht geltend machen kann und gegebenenfalls auch gerichtlich durchsetzen kann. Hier wird sich wohl noch einiges an Diskussionsstoff ergeben.

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Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

Rückblick auf das Jahr 2013 im Kuckucksvaterblog

Zum Jahresende 2013 hat im Kuckucksvaterblog die Reihe zu Fragen rund um das Abstammungsrecht begonnen. In dieser Artikelserie schreibe ich über Vaterschaft, Abstammungstests und die rechtlichen Fragen die sich hierbei auftun. Im Jahresrückblick des Kuckucksvaterblogs, der hier:

Rückblick auf das Jahr 2013 im Kuckucksvaterblog | kuckucksvater

zu finden ist, wird nochmals darauf hingewiesen, dass bereits der Start der Reihe eine große Leserschaft gefunden hat, was auch mich freut.

 Der erste Artikel der Serie ist hier zu finden.

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Vaterschaftstest – wie komme ich zur Zustimmung?

In der neuesten Folge zu den Rechtsfragen rund um den Vaterschaftstest habe ich mich der Frage gewidmet, wie man denn die Zustimmung zum Vaterschaftstest erhält. Bekanntlich hatte der Gesetzgeber ja mit der Regelung des § 1598a BGB den Ausweg aus dem Dilemma der heimlichen Vaterschaftstest eröffnen wollen und den Anspruch auf Einwilligung normiert. Doch was kann man tun, wenn diese Einwilligung nicht erteilt wird? Den ausführlichen Artikel der Serie gibt es hier im Kuckucksvater-Blog.

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