Schlagwort-Archive: Arbeitnehmer

Vom Arbeitnehmer zum Elternteil

Schon in der Schwangerschaft ist es hilfreich, die eigenen Ziele zu definieren, und sie dem Arbeitgeber auch mitzuteilen – schreibt Anna Engers auf LTO:

Quelle: Vom Arbeitnehmer zum Elternteil

Dabei verengt die Autorin den Blick in zweierlei Hinsicht: Zum Einen beginnt sie wie selbstverständlich bei den Frauen, die den Weg in die Mutterschaft antreten wollen und handelt die zukünftigen Väter quasi im Apppendix ab. Zum Anderen ist die Sicht auf Juristinnen und Juristen in Kanzleien beschränkt.

Wenn man diese Punkte einmal ausklammert, ergibt sich aber durchaus ein lohnenswerter Blick auf die Verzahnung von Elternschaft und abhängiger Beschäftigung und damit auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Hier sind auf der einen Seite die rechtlichen Rahmenbedingungen, die es zu beachten gilt wie beispielsweise Elternzeit, Elterngeld etc. Auf der anderen Seite dann die Fragen nach der Rückkehr aus der Elternzeit an den bisherigen Arbeitsplatz, Ansprüche auf Teilzeit, Home-Office, Flexibilisierung und das bei beiden Elternteilen.

Damit solches gelingen kann, ist es durchaus lohnens- und erstrebenswert, hier schon mit den Arbeitgebern beider Elternteile frühzeitig und abgestimmt in einen Kommunikationsprozess einzusteigen und für alle Beteiligten passende Modelle zu entwickeln. Dabei steht an erster Stelle die zukünftige angestrebte Rollenverteilung in der Familie: Wieviel Familienarbeit kann und soll der jeweilige Partner/die jeweilige Partnerin leisten? Gibt es finanzielle Spielräume, die eingesetzt werden können, um dieses Ziel abzusichern? Im zweiten Schritt wären dann diese zunächst formulierten Ziele an den arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen zu messen. Hier ist zu fragen, ob und inwieweit diese Ziele realisierbar sind oder was noch dafür zu tun ist.

Damit geht dies über ein reines Coaching hinaus und verlangt mediativ-gestalterische Tätigkeit auf rechtlich fundierter Grundlage.

 

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Minijobs 2018: Änderungen zum Jahreswechsel

Arbeitsrecht

Das neue Jahr bringt wieder einiges an Gesetzesänderungen mit sich: Gerade im Minijob-Bereich hat dies doch einige Auswirkungen. Beitragssätze und Umlagen sinken. Wichtig für den Mindestlohnsektor ist der Umstand, dass die Übergangsfristen zum 31.12.2017 auslaufen.

Ausführlich berichtet die Minijob-Zentrale:

https://blog.minijob-zentrale.de/2017/12/13/minijobs-2018-aenderungen-zum-jahreswechsel/

Welche Unterlagen muss ein Minijob-Arbeitgeber führen?

ArbeitsrechtHäufig gibt es Nachfragen, welche Unterlagen ein Arbeitgeber, der einen Mini-Jobber beschäftigt, führen muss. Im Ergebnis lässt sich sagen, dass dies nicht weniger, sondern mehr sind. Der Grund ist darin zu sehen, dass der Arbeitnehmer sich auch über weitere Beschäftigungsverhältnisse erklären muss. Auch die Frage der Rentenversicherungspflicht, insbesondere ob der Arbeitnehmer die Befreiung beantragt hat, ist zu führen. Besonders im Minijobs-Bereich machen sich auch die Aufzeichnungspflichten in Bezug auf den Mindestlohn besonders bemerkbar.

Ausführlich informiert die Minijob-Zentrale:

https://blog.minijob-zentrale.de/2017/12/13/welche-unterlagen-muss-ein-minijob-arbeitgeber-fuehren-nachgefragt-22/

LTO: Sechs wichtige Urteile des Bundesarbeitsgerichts aus 2017

Immer wenn das Jahr zu Ende geht, finden sich allerhand Jahresrückblicke. Auch die LTO hat sich in diesen Reigen eingereiht und eine Zusammenschau von sechs wichtigen Entscheidungen – und einem Vergleich – des Bundesarbeitsgerichts veröffentlicht.
Arbeitsrecht

Die Sammlung dieser arbeitsrechtlichen Entscheidungen ist hier auf den Seiten von LTO zu finden.

Der Titel erinnert nur zufällig an „Four weddings and a funeral“ – ganz so tragischkomisch sind die Fälle nun doch nicht.

Interessant, aber nicht unerwartet ist das Verbot von Key-loggern am Arbeitsplatz. 2 Entscheidungen befassen sich mit Erkrankungen: während krank-ist-krank auch für Personalgespräche gilt, sieht das Gericht die ärztlichen Bemühungen im Falle einer künstlichen Befruchtung nicht als Krankheitsgrund an. Das d’Hondtsche Höchstzahlverfahren darf trotz bekannter Mängel bei den Betriebsratswahlen 2018 zur Anwendung kommen.

Ein Wandel hat sich bei der Bewertung von unzumutbaren Anweisungen ergeben: Früher musste der Arbeitgeber auch solchen Weisungen Folge leisten und dann arbeitsgerichtlich später die Rechtmäßigkeit klären lassen. Jetzt kann der Arbeitnehmer schon von sich aus sich weigern, Folge zu leisten. Damit trägt er aber auch das Prozessrisiko…. ob ihm damit geholfen ist?

Der Mindestlohn hat eine weitere Klarstellung zugunsten der Arbeitnehmer erfahren: Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit sind bei der Berechnung dazuzuschlagen.

Letztlich der Vergleich: der hat verhindert, dass wir nun endlich wissen, ob Beschäftigte in Privathaushalten mit 15 (i.W: fünfzehn) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kündigungsschutz genießen oder nicht…..

Die Rechte und Pflichten von Azubis

Arbeitsrecht

Wenn die Ausbildung beginnt, fragen sich die Auszubildenden, was ihre Rechte und Pflichten sind. Müssen sie sich wirklich alles gefallen lassen?

Die Deutsche Handwerker Zeitung hat die wichtigsten Punkte auf ihrer Internetseite zusammengestellt.

Quelle: Was dürfen Azubis im Betrieb? – dhz.net

Wesentlich ist hier, dass die Azubis nur die Aufgaben übertragen bekommen dürfen, die dem Ausbildungsplan entsprechen und der Lehre dienen.

Das heißt, der Azubi ist kein privater Dienstleister für die Vorgesetzten, Rasenmähen im Garten des Chefs oder Autowaschen scheiden daher in der Regel aus. Häufig bewegt man sich hier aber in Grauzonen.

Manche Aufgaben scheinen auf den ersten Blick erst einmal mit der Ausbildung nichts zu tun zu haben. Bei genauerem Hinsehen runden diese aber die Ausbildung und die Erfüllung des Ausbildungsplanes ab. Wenn allerdings jemand immer nur für Kaffee oder Saubermachen zuständig ist und die übrigen Ausbildungsziele in den Hintergrund geraten, ist das nicht zulässig.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Gezieltere Anfragen zum Thema sind auch über mein Portal www.anwalteasy.com möglich.

Was man bei der Einstellung neuer Mitarbeiter unbedingt beachten muss

Arbeitsrecht

Arbeitgeber haben umfangreiche Pflichten, wenn sie neue Mitarbeiter einstellen.

Wenn sie diese nicht befolgen, können Bußgelder verhängt werden. Die dhz hat die wichtigsten auf ihrer Seite zusammengestellt:

Quelle: Was bei der Einstellung neuer Mitarbeiter zu beachten ist – dhz.net

Neben der Meldung bei der Krankenversicherung und bei der Berufsgenossenschaft ist auch die Steuermeldung von hoher Wichtigkeit.

Auch hat der Arbeitgeber in eigenem Interesse den Arbeitsvertrag schriftlich auszufertigen.

Vorlage von Führerschein, soweit erforderlich ist ebenfalls notwendig.

Empfehlenswert ist, die Vorlage der Urlaubsbescheinigung des ehemaligen Arbeitgebers gleich zu verlangen.

Wie bei der Anmeldung bei Arbeitsaufnahme sollte auch die Abmeldung bei Beendigung zügig erfolgen.

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Wenn der Chef den Strafzettel zahlt

Arbeitsrecht

Es soll ja vorkommen, dass der Arbeitgeber das Verwarnungsgeld bei Falschparkern übernimmt. Doch es stellt sich dabei durchaus die Frage, ob dies dann als zusätzliches Arbeitsentgelt zu werten ist, mit allen hieraus resultierenden Folgen für die Steuern und die Sozialversicherung.

Das Finanzgericht Düsseldorf hat dies verneint – die gegen den Arbeitgeber als Halter festgesetzten Verwarnungsgelder seinen kein Arbeitslohn und unterliegen daher auch nicht der Lohnsteuer.

Mehr dazu beim Rechtsindex.

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Wenn Arbeit die Ursache für Krankheit ist

Arbeitsrecht

Die Süddeutsche Zeitung beschäftigt sich in einem lesenswerten Artikel hier mit der Frage, was ist, wenn Arbeit und Unsicherheiten im Job die Ursache von Erkrankungen bilden.

Die Zeitung zitiert neuere Studien, wonach die Auswirkungen durchaus größer sein können, als bisher gedacht. Dies kann sich bis ins Rentenalter hinziehen.

Der Stress, der auch darauf zurückgeführt werden kann, dass die Arbeitnehmer sich ihres Arbeitsplatzes nicht sicher sein können, kann sich wie eine körperliche Erkrankung langfristig auf die Gesundheit auswirken.

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Urlaubsplanung: Was zu beachten ist

Arbeitsrecht

Kaum hat das neue Jahr angefangen, steht in den Betrieben die Urlaubsplanung an.

Hier gibt es in der Regel viele Streitpunkte, die einer Lösung bedürfen: Darf etwa der Arbeitgeber Urlaubswünsche verweigern? Und wie viel Urlaub am Stück darf der Arbeitnehmer nehmen?

Das Bundesurlaubsgesetz stellt heraus, dass der Arbeitgeber den Urlaub gewährt, hierbei hat er auf die Wünsche seiner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzugehen. Gleichwohl gelten beispielsweise einheitliche Betriebsferien als „gesetzt“.

Der Jahresurlaub kann an einem Stück genommen werden. Wenn der Arbeitgeber den Wünschen nicht nachkommen kann oder will, hat er einen entsprechenden Begründungsbedarf. Da müssen schon gute Gründe vorliegen, wenn ein Urlaubswunsch nicht erfüllt werden können soll.

Im Übrigen ist der Erholungsurlaub zur Erholung von der Arbeit da: Eine Erreichbarkeit kann nicht verlangt werden. Der Rückruf aus dem Urlaub selbst ist nur in äußersten Notfällen denkbar.

Wer im Urlaub erkrankt, dem gehen diese Krankheitstage nicht als Urlaubstage verloren.

Schließlich ist davor zu warnen, sich im Streitfalle einfach selbst zu beurlauben. Das geht garantiert schief.

Wenn es Probleme mit der Urlaubsplanung und Urlaubsgewährung gibt, dann kann eine Mediation unter Umständen das Mittel der Wahl sein, um eine für die Beteiligten gute Lösung zu erarbeiten, bevor das Arbeitsgericht angerufen werden muss.

Quelle: Urlaubsplanung im Unternehmen: Diese Rechte haben Arbeitgeber beim Urlaub | impulse

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Ist mein Job in Gefahr, wenn mein Kind krank ist?

Arbeitsrecht

Dieser Frage geht der SPIEGEL in einem Artikel, nach, der hier nachgelesen werden kann.

Die Antwort ist: Nein, wenn alles richtg gemacht wird und der Arbeitgeber rechtzeitig informiert wird.

Für Kinder unter 12 Jahren bezahlt die Krankenkasse Kinderkrankengeld. Aber auch sonst hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Freistellung wegen Krankheit eines Kindes. Dieser beträgt bis zu 10 Tage im Jahr pro Kind, maximal aber 25 Tage. Auch bei älteren Kindern ist eine kurzzeitige Freistellung möglich.

Auf keinen Fall sollte man sich aber selbst krankschreiben lassen, wenn das Kind krank ist – dann nämlich droht die Kündigung wegen Arbeitszeitbetruges.

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