Schlagwort-Archive: Arbeitslosigkeit

Die Verschuldung steigt

Immer mehr Menschen in Deutschland verschulden sich. Die Quote steigt trotz guter wirtschaftlicher Kennzahlen. Die Arbeitslosigkeit sinkt und die Wirtschaft wächst.

Insolvenzrecht

Was sind also die Gründe für eine solche Entwicklung?

Die FAZ ist hier:

http://m.faz.net/aktuell/finanzen/mehr-deutsche-verschuldet-trotz-wirtschaftlich-guter-lage-15313460.amp.html

diesem Phänomen nachgegangen.

Demnach reicht die sinkende Arbeitslosenquote nicht aus, denn die Notlage bei bestehender Arbeitslosigkeit ist nur ein Faktor, die Überwindung derselben ist auch bei Wiedereintritt in das Erwerbsleben nur zöglerlich zu erwarten. Hinzu kommen dann aufgelaufene  Zinsen und Kosten, die einer schnellen wirtschaftlichen Sanierung im Wege stehen.

Ein weiterer Punkt ist hier das prekäre Einkommen in Billiglohnsegmenten: Hier täuscht die Arbeitslosenstatistik nämlich dann, wenn trotz Erwerbseinkommen noch mit Hartz IV aufgestockt werden muss oder diese Grenze nur knapp gerissen wird. Auch in diesen Fällen ist nur ein Leben am Existenzminimum möglich, an eine Schuldenrückführung praktisch nicht zu denken.

Und dann bleibt immer noch die Schuldenfalle Trennung und Scheidung, nach wie vor eine der größten Ursachen der Überschuldung.

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Gesetzesänderungen zum 1. Januar 2017: Arbeit und Soziales

Arbeitsrecht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum 1. Januar bzw. zum Jahresbeginn 2017 zusammengestellt:

Quelle: BMAS – Das ändert sich im neuen Jahr

Hierzu zählen unter Anderem:

Ab dem 1. Januar 2017 gelten neue Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBII/ Hartz IV) in Höhe der vergleichbaren Regelbedarfsstufen (RBS) nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch:

  • für alleinstehende und alleinerziehende Leistungsberechtigte: 409 Euro (RBS 1)
  • für zwei Partner der Bedarfsgemeinschaft, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, jeweils: 368 Euro (RBS 2)
  • für sonstige erwerbsfähige Angehörige einer Bedarfsgemeinschaft, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben bzw. für erwachsene Leistungsberechtige unter 25 Jahren, die ohne Zusicherung des Jobcenters umziehen: 327 Euro (RBS 3)
  • für Jugendliche im 15. Lebensjahr bis unter 18 Jahre: 311 Euro (RBS 4)
  • für Kinder vom Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres: 291 Euro (RBS 5)
  • für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres: 237 Euro (RBS 6)

Außerdem wird zum 1. Januar 2017 wird die soziale Sicherung von Pflegepersonen in der Arbeitslosenversicherung auf der Grundlage einer weitreichenden Versiherungspflicht neu geregelt.

Der Arbeitgeberbeitrag zur Arbeitslosenversicherung für Beschäftigte, die die Regelaltersgrenze erreicht haben und somit versicherungsfrei sind, entfällt.

 

Ab dem 1. Januar 2017 beträgt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn brutto 8,84 Euro je Zeitstunde. Die Mindestlohnkommission berät und schlägt alle 2 Jahre die Anpassung des Mindestlohnes vor.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Gezieltere Anfragen zum Thema sind auch über mein Portal www.anwalteasy.com möglich.

Süddeutsche Zeitung:  Väter vererben Arbeitslosigkeit an ihre Söhne

Wissenschaftler zeigen, dass Jugendliche eher arbeitslos werden, wenn ihr Vater auch keinen Job hatte.

Quelle: Studie – Väter vererben Arbeitslosigkeit an ihre Söhne – Karriere – Süddeutsche.de

Gründungszuschuss steigt nach Wechsel der Steuerklasse nicht

Der Gründungszuschuss ist abhängig vom zuletzt bezahlten Arbeitslosengeld I. Dieses wiederum hängt von der Steuerklassenwahl ab. Man könnte daher auf die Idee kommen, die Steuerklasse zu ändern, um dann in den Genuss eines höheren Gründungszuschusses für arbeitslose Existenzgründer zu kommen.

Das geht aber nicht, wie das Landessozialgericht Baden-Württemberg geurteilt hat.

Ein späterer Wechsel der Steuerklasse hat nach dieser Entscheidung keine Auswirkungen auf die Höhe der Leistung.  (Urteil vom 25. Februar 2011, AZ: L 12 AL 3436/10).

Das Gericht argumentierte, dass aus dem Gesetz eindeutig hervor gehen würde, dass der Zweck des Gründungzuschuss darin zu sehen sei, dass bei Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit das entfallende Arbeitslosengeld kompensiert werden solle. Hieraus folgt aber, dass ein Steuerklassenwechsel, der auf das Arbeitslosengeld keinen Einfluss mehr gehabt haben kann,  beim Gründungszuschuss nicht berücksichtigt werden könne.

 

Mehr dazu auf den Seiten der Aalener Zeitung:

Gründungszuschuss steigt nicht nach Wechsel der Steuerklasse.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Armut und Arbeitslosigkeit machen krank

Die Süddeutsche Zeitung weist auf eine neue Erhebung hin. Derzufolge ist mehr als jeder dritte Hartz-IV-Empfänger psychisch krank. Armut und Arbeitslosigkeit führen der Studie zufolge zu einer signifikanten Erhöhung der psychischen Erkrankungen. Die damit einhergehenden Probleme schlagen also direkt auf die Gesundheit.

Mehr dazu auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung:

Mehr als jeder Dritte Hartz-IV-Empfänger in Behandlung – Wirtschaft – Süddeutsche.de.