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steuerliche Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten bei Arbeitslosigkeit

Die Kinderbetreuungskosten sind nach Auffassung des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts auch dann erwerbsbedingt, wenn sie im Hinblick auf eine zukünftig angestrebte Tätigkeit anfallen.

Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass ein objektiver tatsächlicher und wirtschaftlicher Zusammenhang mit der beabsichtigten Erwerbstätigkeit festgestellt werden kann.

Die steuerlich berücksichtigungsfähigen Betreuungsaufwendungen fallen dann „wegen einer Erwerbstätigkeit“ des Steuerpflichtigen an, wenn diese Aufwendungen durch die Erwerbstätigkeit veranlasst sind.

Eine Zwangsläufigkeit der Aufwendungen wird ebenso wenig vorausgesetzt wie ihre Notwendigkeit, Angemessenheit, Üblichkeit oder Zweckmäßigkeit.

Nach Auffassung des Gerichts genügt daher ein objektiver tatsächlicher und wirtschaftlicher Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit des Steuerpflichtigen.

Dies sei vergleichbar mit Betriebsausgaben oder Werbungskosten

Die Sache ist noch nicht rechtskräftig abgeschlossen, die Revision beim Bundesfinanzhof läuft.

Mehr dazu auf den Seiten von stb-web.de

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Themenabend „Eltern und Lehrer: Der Krieg?“ auf ARTE

ARTE hat dem Verhältnis zwischen Eltern und Lehrern einen ganzen Themenabend gewidmet:

Themenabend „Eltern und Lehrer: Der Krieg?“ – ARTE.

Anlass, sich diesem Thema anzunähern, sind statistische Erhebungen, wonach im Jahre 2009 in Frankreich 35 Prozent der Aggressionen gegen Lehrer nicht von Schülern begangen wurden, sondern von deren Eltern.

Die Zahl der gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Eltern und Lehrern ist gestiegen. In Deutschland hat die Zahl dieser Prozesse innerhalb von zehn Jahren um 300 Prozent zugenommen.

Der Themenabend zeigt zunächst „Eltern und Lehrer – Ein schwieriges Gespann
einen Dokumentarfilm von Isabelle Cottenceau (Frankreich, 2011, 52 Min), danach Projekt Rütli : Wege aus der Gewaltfalle Dokumentarfilm von Jana Buchholz und Géraldine Schwarz (Frankreich, 2011, 26 Min). Zum Abschluss gibt es eine Diskussion:
Moderation: Daniel Leconte
Die Gäste:
Philippe Meirieu, Professor der Erziehungswissenschaften an der Universität Lyon 2.
Christian Füller, Journalist und Bildungsexperte

Wer den Abend verpasst hat – morgen, Freitag den 30.09.2011 um 10:00 Uhr auf Arte läuft die Wiederholung.

Schlichter Prozess

So lautet der Aufmacher auf dem aktuellen AOK-Unternehmermagazin „praxis aktuell“. Es finden sich hier zwei altbekannte Streithähne – Dagobert Duck und sein Neffe Donald, Stirn an Stirn mit geballten Fäusten.

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Der Untertitel zeigt, wo es lang geht. Die AOK verspricht: Nicht jeder Streit muss vor Gericht, wir zeigen, wie es anders geht.

Das Magazin bricht hier eine Lanze für die Mediation. Der Artikel stellt hier recht plastisch die Phasen einer Mediation dar. Weiterführende Hinweise werden zur Europäischen Mediationsrichtlinie gegeben, wobei diese dort auch zum download verlinkt ist. Das Magazin stellt sich auch den praktischen Fragen, wie diese Richtlinie wohl umzusetzen sei. Auch wird nach der Position der Deutschen Wirtschaft hierzu gefragt, das Positionspapier findet sich hier in der Zeitschrift für Konfloiktmanagement, ZKM 05/2009, ebenfalls dankenswerter Weise von der AOK-Redaktion verlinkt.

Eine umfangreiche Link-Liste rundet die Darstellung ab.

Nichteheliche Lebensgemeinschaft

Am Mittwoch, den 3. Februar 2010 setzt der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht ISUV e.V. seine Vortragsreihe zu familienrechtlichen Themen in  Sigmaringen fort. An diesem Tag referiere ich um  19:30 Uhr im „Haus am Riedbaum“ (Soldatenheim) in der Binger Straße 7 in  Sigmaringen zum Themenbereich „nichteheliche Lebensgemeinschaft“.

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Die nichteheliche Lebensgemeinschaft stellt heutzutage eine gängige Form des Zusammenlebens dar. Es bestehen jedoch in der Praxis erhebliche rechtliche Unsicherheiten. Der Grund ist darin zu sehen, dass, im Gegensatz zu der bürgerlichen Ehe es hierfür keine ausdrücklichen gesetzlichen Regelungen gibt. Insbesondere für den Fall der Trennung und der damit einhergehenden Auseinandersetzung einer solchen Lebensgemeinschaft gibt es überhaupt keine gesetzlich geregelte Abläufe.

Ich werde an diesem Abend die möglichen Problempunkte ansprechen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Ein weiterer Schwerpunkt des Themenabends liegt darin, aufzuzeigen, inwieweit bereits im Vorfeld durch entsprechende vertragliche Regelungen Streitigkeiten im Falle des Scheiterns einer solchen Beziehung vermieden werden können.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Ich freue mich auf Ihr Kommen.