Warum die Versicherung bei einem Unfall mit einem Fuchs nicht alles zahlen muss

Das erkärt das Landgericht in Trier in einem jetzt veröffentlichten Urteil. Ich habe hier auf „Wald und Wild“ schon darauf hingewiesen.   Das Gericht argumentierte dahingehend, dass der Schaden, der bei Überfahren des Tieres vermutlich entstanden wäre, geringer gewesen wäre, als der durch das Ausweichen tatsächlich entstandene Schaden. Die Versicherung muss sich aber den durch„Warum die Versicherung bei einem Unfall mit einem Fuchs nicht alles zahlen muss“ weiterlesen

Dachlawinen: Hausbesitzer müssen auf die Gefahr hinweisen

Das hat das Landgericht in Detmold entschieden. Wenn Parkplätze nicht mit entsprechenden Warnhinweisen versehen werden, begründet dies eine Haftung für Schäden durch Dachlawinen.  Allerdings hat das Gericht auf ein Mitverschulden des Geschädigten erkannt, weil er sein Auto unter einem Dachvorsprung – also in einer erkennbaren Gefahrenzone –  geparkt hatte.

Das Auto in der Zwangsvollstreckung

Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind. Wenn nun der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht und das Auto mitnehmen will, so schützt den Schuldner der § 811 Nr. 5 – ZPO – wenn er denn das Auto zur Aufrechterhaltung seiner Erwerbstätigkeit dringend benötigt. Der Bundesgerichtshof hat nun entschieden, dass diese Schutzvorschrift auf die ganze Familie„Das Auto in der Zwangsvollstreckung“ weiterlesen

Wildunfall

Der Kollege Hoenig aus Berlin hat hier in seinem weblog auf einen Fall aufmerksam gemacht, der in seiner Kanzlei derzeit bearbeitet wird. Dieser Fall wurde in der ZDF-Sendung WiSo behandelt. Dankenswerterweise hat der Kollege einen link zum Beitrag des ZDF gesetzt. Der Beitrag ist sehenswert, er zeigt deutlich die Problematik beim Wildunfall auf. Ergänzend hierzu„Wildunfall“ weiterlesen

Fuchs Fahrlässigkeit Fahrmanöver – was der BGH dazu meint.

Ein beachtenswertes Urteil kommt vom XII. Zivilsenat des BGH. Demnach handelt der Fahrer eines Fahrzeugs, der reflexhaft einem plötzlich auf der Straße erscheinenden Fuchs ausweicht, nicht grundsätzlich grob fahrlässig. Ausführlich habe ich die Entscheidung in meinem Rechtsprechungsblog dargestellt.