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Was eine Verfassungsrichterin zum Unterhaltsrecht meint

…Das konnte man in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ nachlesen.

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Die Bundesverfassungsrichterin Christine Hohmann-Dennhardt hat in der FAZ zu den Konsequenzen des neuen Unterhaltsrechts seit der Reform einen Gastbeitrag geschrieben.

Wörtlich empfiehl sie hier:

„…sich bei aller Liebe nun unter den Vorzeichen des neuen Rechts eine gewisse Selbständigkeit in der Ehe zu bewahren und den Bezug zu ihrem erlernten Beruf nicht ganz zu verlieren, denn dann ist es im Falle einer Scheidung für sie leichter, wieder beruflich Anschluss zu finden. Oder es ist ihnen anzuraten, sich einen höheren und länger dauernden Unterhaltsanspruch ehevertraglich abzusichern.“

Die Verfassungsrichterin sprach hierbei eine deutliche Warnung aus dahingehend, dass die Frauen, „die sich im Vertrauen auf ihre bisherige unterhaltsrechtliche Absicherung nach eventueller Scheidung schon vor längerer Zeit darauf eingelassen haben, während der Ehe keinen Beruf auszuüben, sondern sich ganz der Familienarbeit zu widmen“, nun aufgrund des neuen Unterhaltsrechts ein böses Erwachen haben könnten.  Sie würden aufgrund der Neuregelungen des Unterhaltsrechts „im Falle einer Scheidung zu Verliererinnen dieser Reform zu werden“.

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Familienrecht im „albmag“

Im der Doppelnummer des albmag Dezember 09/Januar 2010 erscheint ein Artikel von mir, der sich mit den Neuerungen des ehelichen Güterrechts seit der Reform zum 01.09.2009 befasst.

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Ich gehe darin den wichtigsten Änderungen in Bezug auf die Berücksichtigung von negativem Anfangsvermögen nach. Ausserdem befasse ich mich dort mit dem Ansinnen des Gesetzgebers, mit Hilfe von neuen Auskunftsansprüchen zum Endvermögen im Zeitpunkt der Trennung sowie neuer Beweislastregeln das Beiseiteschaffen von Vermögenswerten und damit sogenannte illoyale Vermögensverschiebungen in der Trennungszeit zu verhindern.