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Unseriöses Inkassobüro – Was muss das erste Mahnschreiben enthalten?

Inkasso

Das AG München hat in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren die Anforderungen an seriöse Inkasso-Mahnschreiben konkretisiert:

(AG München, Az. 1123 OWi 231 Js 242208/15)

Der Geschäftsführerin eines Inkassobüros wurde vorgeworfen, dass ihre Mahnschreiben gegen die gesetzlich geregelten Informationspflichten nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz verstoßen. Zum Beispiel fehlten die Darstellung des Sachverhalts und warum die angebliche Forderung besteht.

Das Amtsgericht München hat dabei anschaulich dargestellt, was ein Mahnschreiben eines Inkassounternehmens alles enthalten muss.

Dazu gehören unter anderem der Forderungsgrund, also warum überhaupt etwas gezahlt werden soll, wer der Gläubiger der Forderung ist und eine Aufschlüsselung nach geltend gemachten Zinsen und Kosten.

Quelle: Urteil: Unseriöses Inkassobüro – Was muss das erste Mahnschreiben enthalten? (AG München, Az. 1123 OWi 231 Js 242208/15)

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Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

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FOCUS online warnt vor Inkasso-Firmen

Wer eine Mahnung bekommt, der muss sich auf horrende Summen einstellen. Eine wachsende Zahl von Unternehmen hat sich nach Angaben von FOCUS online auf das Geschäft mit Schulden spezialisiert. Das Blatt erhebt hierbei den Vorwurf, dass manche dabei sogar mehrfach „abzocken“, wie auf der Seite zu lesen ist.

Der Vorwurf geht auch an den Gesetzgeber, da das Vorgehen in vielen Fällen auch noch ganz legal sein könnte. Auf alle Fälle lohnt eine Überprüfung der Berechtigung der Kosten.

Quelle: In der Mahnpreisspirale: Mit dieser Doppel-Masche zocken Inkasso-Firmen säumige Schuldner ab – FOCUS Online

update (II)

Das Angebot zum Forderungsmanagement haben wir noch ergänzt um eine Beitreibungsvereinbarung, die als pdf-Dokument heruntergeladen werden kann. Zum Betrachten brauchen Sie einen pdf-reader wie zum Beispiel den kostenlosen acrobat-reader von Adobe.

 Die Beitreibungsvereinbarung können Sie hier herunterladen.