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Heiraten: Was sich finanziell und rechtlich alles ändert – dhz.net

Familienrecht
Wir haben zum Jahreswechsel eine Menge davon gehört, was sich im neuen Jahr alles ändert. Hier kommt nun ein Beitrag, der sich davon etwas unterscheidet, weil es nichts mit dem Jahreswechsel zu tun hat, aber damit, was passiert, wenn man heiraten will:

Wer sich für eine Heirat entscheidet, bekommt es mit einer Reihe von Formalitäten zu tun. Angefangen bei der Steuer bis hin zur Rentenversicherung bringt die Eheschließung eine Menge Veränderungen mit sich.

Die wichtigsten hat die Handwerkerzeitung zusammengestellt.

Quelle: Heiraten: Was sich finanziell und rechtlich alles ändert – dhz.net

Es stellt sich daher, wenn man den Bund fürs Leben schließen will, immer auch die Frage, ob die gesetzlichen Folgen der Eheschließung für einen passend sind. Und selbst wenn der Himmel voller Geigen hängen sollte, sollte vielleicht auch darüber nachgedacht werden, was passiert, wenn es doch schief gehen sollte…..

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Gezieltere Anfragen zum Thema sind auch über mein Portal www.anwalteasy.com möglich.

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ISUV im Januar: Wozu eine Vollmacht? Ich bin doch verheiratet!

Vorsorge

Mit diesem Thema startet der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht ISUV/VDU e.V. ins Jahr 2017. In der Öffentlichkeit wird derzeit der Gesetzentwurf des Bundesrates „zur Verbesserung der Beistandsmöglichkeiten unter Ehegatten und Lebenspartnern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge und in Fürsorgeangelegenheiten“
Hierbei geht es um dieVertretungsbefugnis für Ehegatten und Lebenspartner.
Die meisten Bürger glauben, dass ihr Partner sie bei Unfall, Krankheit automatisch vertreten könne. Dem ist allerdings nicht so. Darüber hinaus zeigt sich in der Praxis, dass die Ehegatten oder Lebenspartner oft emotional überfordert sind, wenn sie unvorbereitet über ärztliche Behandlungen entscheiden sollen und Vertretung übernehmen müssen.
Der Themenabend findet am Mittwoch, den 11. Januar 2017 im Gasthof „Bären“ in Sigmaringen statt. Beginn ist 19:30 Uhr. Ich werde der Referent des Abendssein und hier die wesentlichen Elemente und Hintergründe von Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen sowie Patientenverfügungen und deren Vor- und Nachteile aufzeigen und die geplanten Neuregelungen und die Kritikpunkte des ISUV hieran darstellen und zur Diskussion stellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Das wichtigste zum Ehegattenerbrecht

Viele Eheleute haben ein Berliner Testament und setzen sich gegenseitig zu Alleinerben ein. Haben sie nichts geregelt, muss sich der überlebende Ehepartner das Erbe in aller Regel mit anderen Erben teilen.

Der Finanztipp hat auf seinen Seiten das Wichtigste zu diesem Thema zusammengestellt:

Ehegattenerbrecht: Das Erbrecht des Ehegatten – Finanztip

Um unangenehme Folgen zu vermeiden, ist es ratsam, ein auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände abgestimmtes Testament zu erstellen oder einen Erbvertrag zu schließen.

Die Erziehungsrente

Was viele Betroffene nicht wissen:

Auch Geschiedene können unter bestimmten Voraussetzungen eine Rente bekommen, wenn der geschiedene Partner stirbt.

Die so genannte Erziehungsrente fristet ein Schattendasein. Doch sie vermag Betroffenen durchaus finanzielle Lasten abnehmen. Die Rente ist als Unterhaltsersatzleistung gedacht.

Wenn die Ehe geschieden wurde und ein Ehegatte dann versterben sollte, kann der andere Ehegatte bei Erfüllung der Voraussetzungen diese Erziehungsrente bekommen.

Hierfür muss dieser Ehegatte unverheiratet geblieben sein und ein minderjähriges Kind aus dieser geschiedenen Ehe in seinem Haushalt betreuen und erziehen.

Mehr zu dieser Rentenart gibt es auf den Seiten der  Deutschen Rentenversicherung zum Stichwort: Renten an Hinterbliebene – Erziehungsrente

Lebensversicherung: Ansprüche trotz Scheidung

Nach einer Ehescheidung sind die ehemaligen Partner zwar getrennt  – unter Umständen kann aber einer noch von der Lebensversicherung des anderen profitieren – und das auch ungeachtet der Fragestellung, ob diese Versicherung im Zugewinn oder beim Versorgungsausgleich Berücksichtigung gefunden hatte.

Lebensversicherung: Ansprüche trotz Scheidung – Aktuelle Verbraucherinfos der Schwäbischen Zeitung – schwaebische.de.

Denn wenn der Versicherungsfall eintritt – also der Versicherungsnehmer stirbt  – dann muss die Versicherung die Versicherungssumme an die in der Police benannte bezugsberechtigte Person auszahlen.

Wenn nun der geschiedene Ehegatte „vergessen“ hatte, diese Bezugsberechtigung nach der Scheidung zu ändern, muss die Versicherung an den geschiedenen Ehegatten ausbezahlen, wenn dieser damals in die Versicherung eingetragen war. Der neue Ehegatte geht dann leer aus. Das hat zumindest das OLG in Koblenz jüngst so entschieden.