Mediationskostenhilfe: Berlin hilft Eltern finanziell bei Trennungsstreit

Berlin ist zwar arm, aber sexy, betonte einstmals der frühere Regierende Bürgermeister Wowereit. Nun hat nach einem Bericht der Berliner Morgenpost die Bundeshauptstadt ein Projekt angestoßen, das richtungsweisend zu sein scheint.

Die Mediationskostenhilfe ergänzt und erweitert das bereits bestehende System der Verfahrenskostenhilfe in Trennungs- und Scheidungssituationen. Den betroffenen Paaren soll hierbei mit finanzieller Unterstützung ermöglicht werden, den Trennungskonflikt auch mediativ zu lösen.

Der Senat hat hierfür zunächst EUR 100.000,00 eingeplant. Wenn die Mediation hier erfolgreich ist, können die dort investierten Mittel bei der Verfahrenskostenhilfe eingespart werden. Der Ansatz schont daher mittelfristig den Landeshaushalt, und das ist gut so.

Quelle: Berlin hilft Eltern finanziell bei Trennungsstreit – Berlin – Aktuelle Nachrichten – Berliner Morgenpost

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Themenabend: Die größten Fehler bei Trennung und Scheidung

Am Mittwoch, den 04. Februar 2015 findet in Sigmaringen der nächste Themenabend des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht ISUV/VDU statt. Der Abend beginnt um 19:30 Uhr in der Pizzeria „Krone“ in Sigmaringen.

Schwerpunkt dieser Veranstaltung sind die möglichen Fehlerquellen bei Trennung und Scheidung.

Der Referent des Abends ist der ISUV-Kontaktanwalt Roland Hoheisel-Gruler aus Sigmaringen. Neben den Verfahrensabläufen und den sich hier ergebenden Fehlerquellen wird es auch darum gehen, wann und wie welche Ansprüche geltend gemacht werden müssen. Eine Übersicht über alternative Konfliktlösungsstrategien in Trennungs- und Scheidungskonflikten, wie die Mediation, rundet den Vortrag ab.

Der Verantwortliche der Bezirksstelle, Herr Thoralf Fritschi und der Referent stehen den Gästen des Abends nach dem Referat für ihre Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

 

 

Mediation ermöglicht eine „Scheidung in Würde“

Die Seite frauenzimmer.de hat einen gut gemachten Beitrag über Mediation und alternative Konfliktlösungsmöglichkeiten veröffentlicht.

Hier wird herausgestellt, dass die Mediation eine Trennung und Scheidung „in Würde“ ermöglicht – nicht nur im Vergleich zu dem ansonsten gerne herangezogenen und zitierten „Rosenkrieg“.

Im Wesentlichen hat dies auch damit zu tun, dass die Noch-Ehegatten das Heft des Handelns selbst in der Hand behalten. In der Mediation geht es eben um die Bedürfnisse und die vielschichtige Vorbereitung des Lebens nach der Trennung – und die gemeinsame Bearbeitung dessen, was einmal an Gemeinsamkeiten da war.

Die Würde, von der hier im Artikel gesprochen wird, ist die Würde desjenigen Ehegatten, der weiß, dass es um das eigene Leben und das eigene Schicksal geht und darum, win-win-Situationen zu ermöglichen. Dies erfordert unter Umständen auch Größe, wenn Wut und Ärger die Oberhand gewinnen wollen. Aber hier bedarf es auch der behutsamen Führung durch den Mediator.

Den Artikel von frauenzimmer.de gibt es hier:

Scheidung in Würde: Mit Mediation ist das möglich – Frauenzimmer.de.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Kein Unterhalt bei Ehebruch?

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht ISUV/VDU e.V. weist auf seiner Internetseite auf eine Entscheidung des OLG Hamm hin. Es ging hier um die Frage, ob trotz Ehebruches Unterhalt geschuldet wird.

Während man – so man moralisch argumentieren mag – schnell zu dem Ergebnis kommen kann, dass das wohl nicht gehe, ist die juristische Herangehensweise eine ander.  Es ist zwar mit dem Rechtsempfinden auf den ersten Blick nur schwer vereinbar, dass der gehörnte Ehemann auch noch Unterhalt bezahlen muss. Aber eine Trennung oder auch das Fremdgehen hat mitunter einen vielschichtigen Hintergrund.

So kommt das Gericht denn auch zu dem Ergebnis, dass es auf den Einzelfall ankomme. Die einfache Formel: Wer fremdgeht, bekommt auch keinen Unterhalt, zieht also nicht. Vielmehr muss im Einzelfalle ein schweres, dem Unterhalt verlangenden Parter zurechenbares Fehlverhalten vorliegen. Dieses rechtfertigt dann den Ausschluss des ansonsten vorliegenden Unterhaltsanspruches.

Im entschiedenen Falle war es tatsächlich so: Weil nach Aufdeckung des Verhältnisses dieses offen weiter fortgeführt wurde, war das Fehlverhalten für das Gericht gegeben.

Die Besprechung des Beschlusses gibt es hier auf den Seiten des ISUV:

Kein Unterhalt bei Ehebruch? – Wie immer im Familienrecht, es kommt auf den Einzelfall an | ISUV.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen auch telefonisch zur Verfügung. Sie finden hier unser Angebot der telefonischen Rechtsberatung.

Neue Unterhaltsgrundsätze des OLG Frankfurt/Main

Das OLG Frankfurt hat die neuen unterhaltsrechtlichen Leitlinien ab 01.01.2014 veröffentlicht. Sie können hier

Unterhaltsgrundsätze des OLG Frankfurt – 35560491-4ab1-0341-79cd-aa2b417c0cf4,22222222-2222-2222-2222-222222222222.

auf den Seiten des Gerichts als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen auch telefonisch zur Verfügung. Sie finden hier unser Angebot der telefonischen Rechtsberatung.

 

 

Wann ist der Zeitpunkt zu gehen?

Diese Frage stellen sich die meisten Menschen in Trennungssituationen. Gibt es einen #richtigen“ Zeitpunkt – ist es noch zu früh oder schon zu spät? Wie soll man mit der Verantwortung umgehen oder wie groß muss der Leidensdruck sein.

Der Interessenverband ISUV/VDU hat auf seiner Seite wertvolle Hinweise und Tipps gegeben, um in dieser schwierigen Situation Antworten zu finden.

Ein Patentrezept gibt es sicherlich nicht.

Mehr dazu auf den Seiten vom ISUV:

Ist die Beziehung noch zu retten – oder wann ist der Zeitpunkt zu gehen? | ISUV.

Wichtig ist allemale, dass man sich frühzeitig um professionelle Hilfe und Unterstützung kümmert.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen auch telefonisch zur Verfügung. Sie finden hier unser Angebot der telefonischen Rechtsberatung.

 

Beim „Treff für Getrennte“ sind Mann und Frau gemeinsam einsam

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht in Magdeburg hat eine wie ich finde gute Idee in die Tat umgesetzt. Dort gibt es einen Stammtisch für getrennt lebende Männer und Frauen. Hier bietet sich nun die Möglichkeit, mit anderen Menschen, die eine ähnliche Lebenssituation durchmachen mussten, zusammen zu treffen und sich auszutauschen.

Positiv ist, dass dieser Stammtisch nicht nur Betroffene zusammenführt, sondern dieser auch von den Aktiven des ISUV in Magdeburg aktiv moderiert und begleitet wird. Damit ist auch fachliche Unterstützung garantiert.

Ein Feature in der WELT gibt weitere Hintergrundinformationen:

Feature : Beim „Treff für Getrennte“ sind Mann und Frau gemeinsam einsam – Nachrichten Newsticker – News3 (DAPD) – Sachsen-Anhalt – DIE WELT.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

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