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Privat betrunken ohne Führerschein Rennen gefahren – Kündigungsschutzklage endet mit Vergleich in 2. Instanz

Arbeitsrecht

Im Fall einer fristlosen Kündigung eines Autoverkäufers wegen einer nächtlichen Trunkenheitsfahrt gab es vor dem Landgericht Düsseldorf jetzt einen Vergleich.

Der Verkäufer war betrunken nachts unterwegs auf einem Quad und lieferte sich ein Rennen mit einem Lambourghini. Dabei war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Das war dem Arbeitgeber zuviel und kündigte fristlos. In erster Instanz behielt der Arbeitgeber Recht, vor dem LAG wurde die fristlose Kündigung im Wege des Vergleichs in eine ordentliche Kündigung umgewandelt.

Grundsätzlich hat das Verhalten im Privatleben keine Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis. Allerdings, und so ist die ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts, kann von diesem Grundsatz in Ausnahmefällen abgewichen werden. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn das Fehlverhalten im Privaten auf das Arbeitsverhältnis ausstrahlt. Dabei muss sich die Relevanz auf das Vertragsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer beziehen.

LAG, Düsseldorf, 13 Sa 746/16; Vorinstanz: Arbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom 12.07.2016, 15 Ca 1769/16

Quelle: Vergleich bei Kündigung nach Trunkenheitsfahrt | Recht | Haufe

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Unbefristete Jobs: Vor Kündigungen keineswegs sicher – karriere.de.

Hierzu gehört nicht nur die betriebsbedingte Kündigung wegen eines Stellenabbaues oder die fristlose Kündigung wegen einer Straftat. Auch fehlende Bereitschaft zur forbildung, dauernde unterdurchschnittliche Leistungen oder Krankenstand können dazu gehören. Eine Kenntnis der gängigen Rechtsprechung zum Thema Kündigungsschutz ist daher von Vorteil.

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Es kommt nach Meinung des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein nämlich nur darauf an, ob der Arbeitgeber die nachhaltige und – im entschiedenen Fall eindeutig sexuell gefärbte – Störung des Betriebsfrieden dulden will oder nicht.