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Wenn Enkel nicht zur Oma dürfen……

Hier: Wenn Enkel nicht zur Oma dürfen – Verlassene Großeltern und Väter | Familie & Familienrecht wird im Internet auf eine Selbsthilfegruppe von Großeltern aufmerksam gemacht, die sich um das Umgangsrecht mit den Enkelkindern bemüht.

Der Gesetzgeber hat das Umgangsrecht der Kinder mit Großeltern und Geschwistern und anderen Bezugspersonen anders ausgestaltet als wie das Umgangsrecht mit dem anderen Elternteil.

Gerade weil hier eine Kindeswohlprüfung stattfinden muss, sind die Hürden, die für ein solches Umgangsrecht genommen werden müssen, unter Umständen recht hoch.

Eine Selbsthilfegruppe – wie sie hier im Netz vorgestellt wird – ist sicherlich ein richtiger Weg des Austausches mit anderen betroffenen Großeltern. Unverzichtbar ist meiner Meinung nach aber auch die rechtliche Begleitung. Dabei geht es nicht nur darum, solche Verfahren vor den Familiengerichten auszutragen, sondern – gerade im Interesse der Kinder und deren Wohl – auch darum, schon frühzeitig Fehler zu vermeiden und Fehlentwicklungen entgegen zu wirken. Das beginnt unter Umständen schon früh in der sich abzeichnenden Trennungsphase der eigenen Kinder.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

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Großeltern im Scheidungskonflikt

Christ und Welt hat eine lesenswerte Reportage über Großeltern veröffentlicht, die unversehens zwischen die Fronten im Trennungskonflikt ihrer Kinder geraten sind.

Je nach dem, wie sich die familiäre Situation während und nach der Trennung entwickelt, sind die Großeltern und die Kinder des in Trennung lebenden Paares unterschiedlich involviert.

Nicht selten führt dieser Konflikt zu einem vollständigen oder zumindest teilweisen Kontaktabbruch.

Der Gesetzgeber hat zwar den Kindern und den Großeltern ein eigentständiges Umgangsrecht eingeräumt, dieses ist aber nicht so selbstverständlich, wie es zwischen den Eltern der Fall ist.

Hier muss der Umgang dem Kindeswohl dienen – und da steckt oft genug der Hase im Pfeffer. Eine – wenn auch gut gemeinte Einmischung – in der Trennungssituation kann sich dann durchaus auch als Versuch einer Beeinflussung der Kinder darstellen. Auch sind die jeweiligen familiären Zuordnungen zur Vaterfamilie oder Mutterfamilie je nach Aufenthalt der Kinder und der Angespanntheit und Strittigkeit der Situation zwischen den Eltern unterschiedlich.

Als hilfreich in solchen Situationen bieten sich alternative Streitlösungsmöglichkeiten wie beispielsweise die Mediation an. Hier kann dann auf die Bedürfnisse der Eltern, Großeltern und der Kinder eingegangen werden und eine passgenaue Lösung erarbeitet werden.

 

Die lesenswerte Reportage findet sich hier mit dem provokanten Titel: „Die Alte soll doch tot sein“

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Kinderbetreuung: Niedrige Vergütung schadet Abzug bei Sonderausgaben nicht!

Eltern, die beide berufstätig sind, haben häufig das Problem, dass sie nicht wissen, wie die Kinder betreut werden sollen.

Ein oftmals genommener Ausweg ist, die Großeltern mit der Kinderbetreuung zu betrauen.

Steuerlich ist der Sonderausgabenabzug für Kinderbetreuungskosten auch dann möglich ist,  wenn die Zahlungen an die Großeltern sehr niedrig sind. Diese tatsächlich nur geringen Betreuungskosten schaden beim Abzug bei Sonderausgaben also nicht.

 

Das Recht auf Großeltern

Der Verein Gleichmass e.V. thematisiert in seiner Titelstory für den Januar das Recht der Kinder auf ihre Großeltern.  Der Autor Hannes Schneider weist hier auf die vielfältigen außergerichtlichen Möglichkeiten hin, die Großeltern von Trennungskindern zur Verfügung stehen. Das breit gefächterte Instrumentarium sollte je nach Einzelfall abgewogen und zielgerichtet eingesetzt werden, um letztlich auch im Interesse des Kindeswohls zu handeln.

Der Artikel steht hier auf den Seiten des Vereins: Titel Story Januar.

Großeltern und ihre Enkelkinder

Die ZEIT beschäftigt sich in einem aktuellen Artikel mit der Prägung von Enkelkindern durch ihre Großeltern. Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass dieser Zweig der Entwicklungsforschung noch relativ jung ist. Die gewonnenen Ergebnisse lassen sich wohl noch nicht in allgemein gültige Sätze fassen.

Soweit dem Artikel zu entnehmen ist, werden hier Beispiele aus intakten Familienverbänden vorgestellt. Dabei wird auf die Prägung durch Erzählung, aber auch Mimik und Gestik abgestellt. Rituale und Bräuche innerhalb der Familie sollen wohl über 2 Generationen hinweg tradiert werden. Diese Erkenntnis scheint einleuchtend zu sein, ist doch die Elterngeneration zu nahe dran und mit der eigenen Lebenswirklichkeit verhaftet, um die nötige Distanz schaffen zu können. Gerade diese Distanz verschafft – neben der Annahme der größeren Lebenserfahrung – die notwendige Autorität, um der Tradition von familienspezifischen Geschichten und Riten die notwendige Basis zu verschaffen.

Nicht beleuchtet wird hier die Problematik von Trennungs- und Scheidungskindern, oder von Kindern, bei denen in intakter Familie der Kontakt zu den Großeltern abgebrochen ist. Dies indes interessiert den Familienrechtler in besonderem Maße – inwieweit ist der Umgang zu den Großeltern dem Kindeswohl per se dienlich – und unter Umständen sogar dienlicher, als es das Gesetz derzeit sieht ? Wie wirkt sich ein Kontaktabbruch nach Trennung und Scheidung aus, inwieweit sind die über die Großeltern weitergegebenen Traditionen wichtig für die weitere Kindesentwicklung ?

Diese Fragen harren noch der Antwort.

Oma und Opa – wie ist das mit dem Umgang ?

Während der Gesetzgeber das Umgansgrecht des Elternteils, bei dem die Kinder nach der Trennung nicht dauerhaft leben, als für das Kindeswohl in der Regel förderlich voraussetzt, sind die Großeltern schlechter dran.

Der Grund hierfür liegt in der Tatsache begründet, dass die Großeltern als Elternteile eines der getrennten Eltern oftmals im Trennungskonflikt selbst eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Deshalb gibt es den eigenständigen § 1685 BGB. Dieser gibt den Großeltern – und anderen Bezugspersonen – dann ein eigenständiges Umgangsrecht, wenn der Umgang dem Wohl des Kindes dient.

Bei Meinungsverschiedenheiten im Bezug auf die Trennung kann das Umgangsrecht daher gefährdet sein. Soweit in der Vergangenheit intensive Beziehungen zu den Großeltern bestanden, ist das Umgangsrecht in der Regel großzügig auszugestalten.

Auf den Seiten des ZDF sind hier weitere Informationen zum Thema erhältlich. Hier gibt es auch eine Reportage der Nordhessen-News mit weiterführenden links. Lesenswert vor allem deshalb, weil auch die Möglichkeit, einen solchen Konflikt mittels Mediation zu lösen, ausführlich dargestellt ist.

Ebenfalls in diesen Zusammenhang passt ein im Bonner General-Anzeiger erschienenes Interview mit der Familien- und Lebensberaterin Christa Lenders. Diese betont, dass Großeltern immer wichtiger werden.

 

 

Oma, Opa und das Besuchsrecht

Großeltern haben ein eigenständiges Umgangsrecht mit ihren Enkelkindern. Doch der Gesetzgeber hat hier eine Bremse eingebaut. Während der Umgang mit dem Elternteil, bei dem das Kind nicht dauerhaft lebt, per se dem Kindeswohl dienlich ist und deswegen die Gerichte nur in Ausnahmefällen dem Elternteil das Umgangsrecht verweigern dürfen, wird bei Großeltern genauer hingeschaut.

Problematisch wird es immer dann, wenn die Großeltern im Trennungskonflikt ihrer Kinder Partei ergreifen und so die Kinder in Loyalitätskonflikte bringen können.

Eine Reportage auf www.derwesten.de bringt ein eindrucksvolles Beispiel und beschreibt die Aktivitäten einer Großelterninitiative.

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Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

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