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Datenleck und Datensicherheit

Ein Datenleck hat nach Mitteilung der ZEIT beim Inkassounternehmen eos Hackern sensible Daten über Schuldner in die Hände gespielt.

Den Artikel gibt es hier zu lesen.

Problematisch ist hierbei insbesondere, dass nach Mitteilung der Zeit auch sensible Daten gespeichert worden waren, deren Speicherung und Verarbeitung unerlaubt gewesen sein soll.

Die Speicherung so umfangreicher Daten über Schuldner sei nämlich schon von sich aus unzulässig gewesen, schrieb nach der ZEIT die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf den Datenschutzbeauftragten der Schweiz, Adrian Lobsiger.

Hieran zeigt sich zweierlei: Datenlecks und Sicherheitslücken sind für sich genommen schon ein Thema, das eine besondere Aufmerksamkeit verdient. Weil ein verantwortungsbewußter Umgang mit Daten aber auch heißt, dass Missbrauch durch Hacking nicht von vorneherein ausgeschlossen werden kann, umso mehr darauf geachtet wird, dass tatsächlich nur Daten erhoben und verarbeitet werden, deren Erhebung auch im Rahmen der datenschutzrechtlichen Vorgaben erfolgt.

Die Missachtung solcher Grundlagen kann neben dem Imageschaden, der durch Datenverluste eintreten kann, durchaus auch Ersatzansprüche der Betroffenen auslösen.

Eine Bescheidung auf das rechtlich zulässige und notwendige kann daher durchaus auch mal von Vorteil sein.

Ich kann aus der Ferne natürlich nicht bewerten, ob die Einschätzungen des Herrn Lobsiger richtig sind und ob tatsächlich unzulässig Daten gespeichert worden sind. Angesichts der neuen Datenschutzregeln tun alle gut daran, sich dieses Themas anzunehmen und die eigene Infrastruktur auf Datenschutz und Datensicherheit hin zu überprüfen.

 

 

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Unseriöses Inkassobüro – Was muss das erste Mahnschreiben enthalten?

Inkasso

Das AG München hat in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren die Anforderungen an seriöse Inkasso-Mahnschreiben konkretisiert:

(AG München, Az. 1123 OWi 231 Js 242208/15)

Der Geschäftsführerin eines Inkassobüros wurde vorgeworfen, dass ihre Mahnschreiben gegen die gesetzlich geregelten Informationspflichten nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz verstoßen. Zum Beispiel fehlten die Darstellung des Sachverhalts und warum die angebliche Forderung besteht.

Das Amtsgericht München hat dabei anschaulich dargestellt, was ein Mahnschreiben eines Inkassounternehmens alles enthalten muss.

Dazu gehören unter anderem der Forderungsgrund, also warum überhaupt etwas gezahlt werden soll, wer der Gläubiger der Forderung ist und eine Aufschlüsselung nach geltend gemachten Zinsen und Kosten.

Quelle: Urteil: Unseriöses Inkassobüro – Was muss das erste Mahnschreiben enthalten? (AG München, Az. 1123 OWi 231 Js 242208/15)

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Gezieltere Anfragen zum Thema sind auch über mein Portal www.anwalteasy.com möglich.

FOCUS online warnt vor Inkasso-Firmen

Wer eine Mahnung bekommt, der muss sich auf horrende Summen einstellen. Eine wachsende Zahl von Unternehmen hat sich nach Angaben von FOCUS online auf das Geschäft mit Schulden spezialisiert. Das Blatt erhebt hierbei den Vorwurf, dass manche dabei sogar mehrfach „abzocken“, wie auf der Seite zu lesen ist.

Der Vorwurf geht auch an den Gesetzgeber, da das Vorgehen in vielen Fällen auch noch ganz legal sein könnte. Auf alle Fälle lohnt eine Überprüfung der Berechtigung der Kosten.

Quelle: In der Mahnpreisspirale: Mit dieser Doppel-Masche zocken Inkasso-Firmen säumige Schuldner ab – FOCUS Online

Mitarbeiter von Inkassofirma darf nicht rein

Manchmal stehen Menschen einfach vor der Tür und wollen Geld. Gerichtsvollzieher sind sie keine, gerieren sich aber so. Wichtig zu wissen: man muss sie nicht reinlassen, auch wenn sie noch so energisch sind.

Mitarbeiter von Inkassofirma darf nicht in Wohnung – Aktuelle Verbraucherinfos der Schwäbischen Zeitung – schwaebische.de.

EU plant Vereinfachung der Forderungsbeitreibung

„EU will beim Eintreiben der Schulden helfen“ meldet die Tagesschau.

Es geht darum, dass die internationale Forderungsbeitreibung innerhalb der EU immer noch schwierig und kompliziert ist. Unterschiedliche Verfahren und divergierende Rechtsordnungen ermöglichen zwar den Handel und die Lieferung innerhalb der EU, wenn es dann aber darum geht, berechtigte Forderungen auch gerichtlich durchzusetzen und aus diesen Titeln auch zu vollstrecken, tun sich nationalstaatliche Hürden auf.

Hier will die EU-Kommission Abhilfe schaffen.

update (II)

Das Angebot zum Forderungsmanagement haben wir noch ergänzt um eine Beitreibungsvereinbarung, die als pdf-Dokument heruntergeladen werden kann. Zum Betrachten brauchen Sie einen pdf-reader wie zum Beispiel den kostenlosen acrobat-reader von Adobe.

 Die Beitreibungsvereinbarung können Sie hier herunterladen.

update des online-Angebotes

Wir haben jetzt auch unser Angebot zum Forderungsmanagement ins online-Angebot aufgenommen.

Gemäß dem Motto der Kanzlei

your lawyer is your friend 🙂

bieten wir passgenaue Lösungen von der Formulierung allgemeiner Geschäftsbedingungen über die Vertragsgestaltung bis hin zum Forderungseinzug oder Inkasso an. Die Möglichkeiten, die das Zwangsvollstreckungsrecht bietet, runden das Angebot ab.

Dieses neue Angebot finden Sie hier.