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Wer darf eigentlich einen Vaterschaftstest verlangen ?

In der Serie zum Abstammungsrecht und die Fragen rund um den Vaterschaftstest widme ich mich in der aktuellen Ausgabe der Frage, wer eigentlich die Einwilligung in eine genetische Untersuchung zur Klärung der leiblichen Abstammung – wie dieser Test im Paragraphendeutsch heisst – verlangen darf.

Wer darf einen Vaterschaftstest verlangen ? – Recht & Gesetz – von Roland Hoheisel-Gruler | kuckucksvater.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

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Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Heimlicher Vaterschaftstest – Risiken und Nebenwirkungen

Nachdem aus Karlsruhe das Bundesverfassungsgericht die Frage geklärt hatte, dass es in Deutschland keine heimlichen Vaterschaftstests geben kann, die in Vaterschaftsverfahren auch vor Gericht anerkannt werden können, war der Gesetzgeber auf den Plan getreten. Nach langen und ausführlichen Diskussionenen auch weit in die Gesellschaft hinein, war letztlich das Gendiagnostikgesetz (GenDG) geschaffen worden. Dieses ist hier im Internet zu finden. Die pdf-Ausgabe zum Herunterladen gibt es hier.

Interessant ist aber auch die Bundestagsdrucksache, in der die Materialien der Gesetzgebung und die Begründungen aufgeführt sind. Die Bundestagsdrucksache mit der Nummer 16/10532 findet sich hier auf den Seiten des Deutschen Bundestages.

In der Ordnungswidrigkeitenvorschrift des § 26 GenDG findet sich auch in der Nummer 7 die Regelung, dass ein illegal durchgeführter Vaterschaftstest eine Ordnungswidrigkeit darstellt:

(1) Ordnungswidrig handelt, wer

7.
entgegen § 17 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 Satz 1 erster Halbsatz, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3 Satz 2,

a)
als Vater oder Mutter des Kindes, dessen Abstammung geklärt werden soll,
b)
als Kind, das seine Abstammung klären lassen will, oder
c)
als sonstige Person

eine genetische Untersuchung ohne die erforderliche Einwilligung vornehmen lässt,

(2) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 3, 6 und 9 mit einer Geldbuße bis zu dreihunderttausend Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 7 Buchstabe a und b mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro und in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro geahndet werden.
(3) Die Verwaltungsbehörde soll in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 7 Buchstabe a und b von einer Ahndung absehen, wenn die Personen, deren genetische Proben zur Klärung der Abstammung untersucht wurden, der Untersuchung und der Gewinnung der dafür erforderlichen genetischen Probe nachträglich zugestimmt haben.
Mehr zu diesem Thema habe ich beim Kuckucksvaterblog veröffentlicht.

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Kuckucksväter – Kuckuckskinder

Für den Kuckucksvater-Blog schreibe ich in einer neuen Serie zum Abstammungsrecht. Wer sonst noch für diesen Blog schreibt, findet sich hier auf der Liste der Autoren.

Die Kuckuckskinderproblematik ist recht brisant. Statistiken gehen davon aus, dass je nach Untersuchung ungefähr 10 % der Kinder Kuckuckskinder sein könnten. Mehr dazu findet sich in einem anderen Artikel des Blogs hier.

Die rechtlichen Grundlagen und Konsequenzen sind für die betroffenen Väter, Mütter und Kinder nicht so ohne weiteres verständlich. Die  Serie soll daher dazu beitragen, für Problemstellungen zu sensibilisieren und zur Rechtssicherheit beizutragen.

Der erste Artikel wird sich mit der Frage beschäftigen, ob man einen heimlichen Vaterschaftstest machen darf.

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Kuckucksvater-Blog

Ab sofort schreibe ich für den Kuckucksvater-Blog Rechtsbeiträge rund um das Thema „Vaterschaft“.  In dem Blog für Kuckuckskind, Scheinvater, Vater und Kuckucksmutter wird es um die rechtlichen Fragen um die Abstammung gehen. Hierzu zählen auch Beiträge zum Verfahren und Verfahrensrecht. Aber auch die ganz praktischen Themenstellungen, wie nach dem heimlichen DNA-Gutachten werden beleuchtet werden.Die Beiträge richten sich in erster Linie an betroffene Mütter, Väter und Scheinväter und deren Kinder – seien es leibliche und/oder rechtliche Kinder. Meine Texte werden dann hier in der Kategorie „Recht und Gesetz“ zu finden sein.

Da lacht der Kuckucksvater

Thomas Luft hat ein Cartoon für den Kuckucksvaterblog gezeichnet, das den altrömischen Rechtssatz „die Mutter ist immer gewiss…..“ aufnimmt.

Hier gehts zum Cartoon:

Sind das alles Ihre Kinder? – Karikatur von Thomas Luft – Der Humor zum Sonntag | kuckucksvater.

 

Kuckuckskinder und pränatale Gendiagnostik

Die Süddeutsche Zeitung befasst sich in einem ausführlichen Artikel mit Kuckuckskindern und den Folgen des Gendiagnostikgesetzes.

Das Gendiagnostikgesetz verbietet schwangeren Frauen, den Vater des werdenden Kindes mit Hilfe eines Gentests zu ermitteln. Experten fürchten, dass die Unsicherheit in Notlagen zu Abtreibungen führen kann.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

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