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Trennung – Auszug und dennoch die Miete zahlen?

Wenn eine Ehe scheitert wird ein Ehegatte in aller Regel die vormalige Ehewohnung verlassen. Wenn diese nun von beiden Ehegatten gemeinsam gemietet worden war, stellt sich die Frage, wie es sich mit den Mietzinszahlungen hierfür verhält.
Ein besonderes Augenmerk ist auf die Frage zu richten, wer von beiden in welchem Umfange dafür im Innenverhältnis gegenüber dem anderen Ehegatten zum Ausgleich verpflichtet sein könnte.

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Hierbei ist zu beachten, dass selbst bei einer einvernehmlichen Trennung und der gemeinsamen Entscheidung darüber, das Mietverhältnis zu beenden, eine Kündigungsfrist gegenüber dem Vermieter einzuhalten ist.

All diese Fragen werden, auch unter Berücksichtigung einer Entscheidung des OLG Köln aus dem Jahr 2018, in einem Beitrag, der hier bei Anwaltzertifikat ONLINE Familienrecht auf juris erschienen ist, von mir beleuchtet.

Kochen kann auch störend sein…..

Mietrecht

Zumindest, wenn Sie eine Mietwohnung bewohnen und gerne auch in der Küche experimentieren: Die hiervon ausgehenden Gerüche können durchaus von anderen Mietern im Haus als störend empfunden werden.

Dabei gilt: Sie dürfen in der Wohnung kochen, die damit verbundenen Gerüche sind von den anderen hinzunehmen, dabei spielen auch die Zeiten keine Rolle. Nur, wenn das Kochen auch mit Lärm verbunden ist, sind die üblichen Ruhezeiten einzuhalten.

Bei einer gewerblichen Nutzung der Küche sieht das wiederum ganz anders aus: Sie dürfen nicht die Küche der Mietwohnung für Ihren privaten Catering-Service gebrauchen. Von lebensmittelrechtlichen Problemen einmal abgesehen, handelt es sich bei einer solchen Nutzung in der Regel um eine unerlaubte gewerbliche Nutzung der Mietwohnung, die zu Abmahnung und  Kündigung führen kann.

mehr auf ProMietrecht

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Gezieltere Anfragen zum Thema sind auch über mein Portal www.anwalteasy.com möglich.

Parkett beschädigt: Versicherung muss zahlen

Wenn man mit seinem Schreibtischstuhl über Echtholzparkett fährt, kann das beträchtliche Schäden am Parkett verursachen.

Klar ist, dass solche Schäden vom Mieter ersetzt werden müssen, denn sie gehören nicht zur normalen Abnutzung des Fußbodens.

Nun hat eine Mieterin den Schaden ihrer Haftpflichtversicherung gemeldet – und die hat die Regulierung abgelehnt. Das geht nicht so einfach, entschied das Landgericht Dortmund. Einer beabsichtigten Klage der Mieterin gegen die Versicherung billigte das Gericht hinreichende Erfolgsaussichten zu und bewilligte Prozesskostenhilfe.

Hieraus folgt, dass bei Schäden an der Mietsache genau darauf geschaut werden muss, ob nicht doch die Versicherung des Mieters dafür aufkommen muss.

Parkett beschädigt – Versicherung muss zahlen – Immobilien: Nachrichten der Schwäbischen Zeitung – schwaebische.de.