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Was tun, wenn die Heizung ausfällt? Die Rechte und Pflichten von Mietern

Mietrecht

Jeder kennt das Prinzip: Wenn etwas kaputtgehen kann, dann passiert das, wenn man es gerade braucht. Und so haben Heizungsmonteure gerade in den  kalten Wintermonaten Hochkonjunktur.

In der Mietwohnung stellt sich nun die Frage, wie die Mieter bei einem Ausfall der Heizung vorgehen sollten.

Auch ist zu klären, welche Ansprüche sie gegenüber dem Vermieter stellen können.

Wenn also die Heizung ausfällt, sollte unbedingt und ohne weiteres Zögern der Vermieter hiervon in Kenntnis gesetzt werden, denn die nicht funktionierende Heizung stellt einen Mangel dar. Den Mangelbeseitigungsanspruch muss der Mieter unverzüglich geltend machen.

Hinzu kommt, dass durch eine verspätete Schadensmeldung auch Schäden an der Anlage entstehen könnten, hier könnte der Mieter sogar deswegen Ersatzansprüchen des Vermieters ausgesetzt sein.

Bei einem Heizungsausfall hat der Mieter schließlich mehrere Möglichkeiten:

Die Stichworte heißen hier Mietminderung, Zurückbehaltungsrecht und Schadenersatz.

Eine Mietminderung ist ab dem ersten Tag des Heizungsdefekts möglich,  wenn der Vermieter sofort über den Mangel informiert wurde und damit in die Lage der schnellstmöglichen Beseitigung gesetzt wurde. Gesetzliche Regelungen, wieviel in einem solchen Falle  gekürzt werden kann, gibt es nicht. Denn die Höhe der Mietminderung hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab.

Die gerichtlichen Entscheidungen schwanken hier zwischen fünf und 100 Prozent.

Es kommt aber nicht darauf an, dass der Vermieter dann tagelang keine Firma bekommt, die den Schaden behebt oder gar Ersatzteile beschafft werden müssen. Die Miete ist wegen des Mangels bis zur Behebung gemindert.

Quelle: Rechte und Pflichten von Mietern bei Heizungsausfall | Rechtsindex

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Mietminderungstabelle 2017

Mietrecht

Wenn bei einer Mietsache Mängel festgestellt werden, geht es neben der Mängelbeseitigung auch darum, um wieviel die Miete gemindert ist.

Hier gibt es keine festen Größen, aber immerhin Richtwerte aus der Rechtsprechung, die fortgeschrieben werden.

mietminderungstabelle.de hat nachstehend eine aktualisierte Tabelle veröffentlicht.

Quelle: Mietminderungstabelle 2017 – Mietminderungstabelle. Mietminderung von A-Z

Gleichwohl können die hier veröffentlichten Daten nur einen ersten Anhaltspunkt darstellen, wichtig ist die Bewertung immer im Einzelfall.

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Mietrecht: Die Heizung muss regulierbar sein

Mietrecht

Wenn die Heizung nicht in jedem Zimmer regulierbar ist, rechtfertigt dies eine Mietminderung. Eine Temperatur von 20 bis 22 Grad in den Haupträumen kann der Mieter erwarten. In den Nebenräumen muss sie 18 bis 20 Grad betragen können.

Das AG Köln hat in einem solchen Falle eine Mietminderung von 10, bzw. 20 % zugesprochen.

Quelle: Mietrecht: Heizung muss regulierbar sein | Immobilien | Haufe

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Schimmel: ein dauerndes Problem bei Mietverhältnissen

Mietrecht

Die immowelt hat hier:

Quelle: Schimmel gibt Mietern die Sporen: Jeder 7. Betroffene will umziehen – immowelt.de

einen Beitrag zu der Schimmelproblematik veröffentlicht.

Es gibt genau zwei Möglichkeiten, auf die der Schimmelbefall zurückzuführen ist: Entweder sind es Mängel an der Wohnung, die letztlich zu Beseitigungsansprüchen und Mietminderung führen oder aber der Befall ist auf ein mangelhaftes Lüften zurückzuführen.

Bedenklich sind die Ergebnisse der vorgestellten Studie, wonach jede fünfte Wohnung mit diesen Problemen zu kämpfen hat. Davon will jeder siebte Mieter das Mietverhältnis deswegen beenden.

Leider stellt der Artikel einseitig auf das Mieterverhalten ab, gleichwohl sind die hier enthaltenen Tipps durchaus hilfreich, um gegebenenfalls auch einem Streit vorbeugen zu können.

 

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Bei Asbest dürfen Mieter die Miete mindern 

Wer Asbest in der Wohnung hat, darf die Miete mindern. Das Berliner Landgericht hat damit die Rechte von Mietern gestärkt. Darauf weist der Tagesspiegel hin. 

Die Tatsache, dass Asbest gesundheitsschädlich ist, ist längst bekannt. Offen war jedoch die Frage, ob eine etwaige Asbestbelastung einen Mangel an der Mietsache darstellt und mithin zur Mietminderungsansprüche berechtigen könnte. Das Landgericht Berlin hat nun entschieden, dass der Mieter nicht darlegen und beweisen muss, dass Grenzwerte überschritten sind. Die schiere Asbestbelastung reicht damit zur Minderung aus

Quelle: Urteil am Landgericht: Bei Asbest dürfen Mieter weniger zahlen – Berlin – Tagesspiegel

Wann ist Schimmel in der Wohnung Grund für eine Mietminderung?

Schon die Vorstellung lässt Ekel verspüren: Die Wände in der Wohnung sind feucht, sie riechen modrig-muffig, und in den Ecken breiten sich dunkle Flecken aus – Schimmelbefall ist nicht nur für Auge und Nase unangenehm, er kann sogar ein Risiko für die Gesundheit sein.

Und der Schimmel ist Grund für Auseinandersetzungen zwischen Vermieter und Mieter. Fast schon reflexhaft spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen den Polen Mängel an der Mietsache und Lüftungsverhalten zu. Wenn sich der Streit nicht einvernehmlich auch im Hinblick auf die Ursachenerforschung lösen lässt, bleibt oft nur noch der Gang zum Gericht.

Die Aachener Zeitung hat einen lesenswerten Artikel zum Thema ins Netz gestellt:

Quelle: Schimmel in der Wohnung: Grund für eine Mietminderung

Wie man Miete unter Vorbehalt richtig zahlt

Für den Fall, dass Sie wegen aufgetretener Mängel an der Mietsache die Miete kürzen wollen, stehen Sie immer vor dem Problem, dass die Minderungsquote vielleicht zu hoch angesetzt ist. In diesem Falle stetzt man sich wegen der dann auflaufenden Rückstände noch dem Risiko aus, die Kündigung zu erhalten.

Ein Ausweg kann sein, die Miete unter Vorbehalt zu zahlen.

Wenn Sie Miete zahlen, die Sie zurückfordern wollen, ist gegenüber dem Vermieter ein Vorbehalt wegen Ihrer Mietzahlung mitzuteilen.

Wie das richtig bewerkstelligt wird und was dabei zu beachten müssen, teilt ProMietrecht auf seinen Seiten mit:

Quelle: Miete unter Vorbehalt zahlen – ist dem Vermieter mitzuteilen

Wenn die Heizung brummt und gluckert

Wenn die Heizung brummt und glucktert, kann das die Mieter sehr nerven. Jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit mehren sich die Beschwerden von Mietern über diesen Lärm.

Grundsätzlich ist der Vermieter dafür verantwortlich, dass die Heizung funktioniert.

 

Diese Geräusche, die aus der Heizung, aus den Heizungsrohren oder direkt aus dem Heizkörper kommen, können in bestimmten Fällen durchaus zur Mietminderung berechtigen.

Hier kommt es aber entscheidend darauf an, ob die Belästigung gewisse Werte übersteigt, wobei in der Regel eine Lautstärke von 30 dB(A) angenommen werden kann.
Die Rechtsprechung ist aber uneinheitlich.

 

Quelle: Geräusche der Heizung können zur Mietminderung berechtigen

Dürfen Makler lügen ?

Dies könnte man zumindest meinen, wenn man sich die Berichterstattung auf SPIEGEL ONLINE zu einem Urteil des Amtsgerichts Frankfurt zu Gemüte führt.

Im entschiedenen Falle hatte der Makler die Wohnung mit 74 Quadratmetern Wohnfläche inseriert gehabt. Im Mietvertrag war die Größenangabe offen geblieben. Nachdem der Mieter nachgemessen hatte, glaubte er, die Miete deswegen mindern zu können.

Ausführlich wird die Entscheidung hier auf SPIEGEL ONLINE dargestellt:

Urteil: Makler dürfen bei Immobilien lügen – SPIEGEL ONLINE.

Das Gericht hatte darauf verwiesen, dass im Mietverhältnis letztlich nur die Angaben im Mietvertrag von Belang sind. Wäre also die Größenangabe auch in den Mietvertrag mit übernommen worden, wäre die Sache anders ausgegangen.

 

BILD mit Mietrechtskampagne

Die Tageszeitung mit den vier großen Buchstaben hat eine Mietrechtskampagne gestartet. Mit dem Aufmacher auf  Seite 1 hat die BILD am gestrigen Donnerstag die Leserinnen und Leser für die Möglichkeiten bei der Mietminderung sensibilisiert.

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Herausgeber und Chefredakteuer Kai Diekmann, der kürzlich hier bei uns in Meßkirch eine beachtenswerte „Rede über Oberschwaben“ gehalten hat, zeigt hier nicht nur wie auf obigem Bild ein Herz für Kinder sondern auch für Mieter.

Auf den Internetseiten der BILD hat die online-Redaktion weitere Hinweise gegeben und links zur weiteren Vertiefung angebracht.