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Was ist, wenn ich in den Urlaub fahre? Muss ich einen Schlüssel da lassen?

Mietrecht

Besteht für Mieter die Pflicht, für einen Notfall dafür zu sorgen, dass jemand die Wohnung öffnen kann?

Hier kann man nur dazu raten, bei Abwesenheit wegen eines Urlaubs oder bei sonstiger längerer Abwesenheit einen Schlüssel z.B. bei Nachbarn oder bei einer Vertrauensperson zu lassen und den Vermieter hiervon in Kenntnis zu setzen.

Denn ohne Zustimmung des Mieters darf eigentlich niemand die Wohnung betreten. Wird dies aber beispielsweise wegen eines Rohrbruches oder eines Heizungsschadens notwendig, dann muss der Vermieter unter Umständen die Wohnung aufbrechen lassen. Diese Kosten würden dann aber zu Lasten des Mieters gehen, denn dieser muss im Rahmen seiner mietvertraglichen Sorgfaltspflicht die Kontrolle der Wohnung ermöglichen können.

Quelle: Urlaub – Schlüssel für Notfall beim Nachbarn lassen

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Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

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Fällung einer über 150 Jahre alten Blutbuche

Die Umweltlupe macht auf eine Entscheidung zu einer Fällung einer über 150 Jahre alten Blutbuche aufmerksam:

Fällung einer über 150 Jahre alten Blutbuche › Umweltlupe

Hintergrund des Rechtsstreites war der Umstand, dass die Stadt Bonn in Anwendung ihrer Baumschutzsatzung einem Grundstückseigentümer die Fällung des Baumes genehmigt hatte. Hiergegen hatte sich nun ein Nachbar gewandt, der den Baum erhalten haben wollte. Dieser machte geltend, dass das Grundstück im Villenviertel gelegen sei und die alten Bäume wesentlich zum Wert der Grundstücke beitragen würden. Gutachterlich war der Schaden bereits auf EUR 30.000,00 geschätzt worden.

Das zuständige Verwaltungsgericht Köln hat nun der Stadt Bonn dahingehend Recht gegeben, dass die Baumschutzsatzung keine drittschützende Wirkung entfalten würde. Aus der Baumschutzsatzung könne der Nachbar keine eigenen Rechte herleiten. Ob durch die Fällung dann gegebenenfalls zivilrechtlich ein Schadenersatzanspruch gegen den Nachbarn Bestand haben könnte, war nicht Gegenstand des Verfahrens.