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Entgangene Urlaubsfreuden richtig geltend machen

Das Amtsgericht München hat in einer jüngst veröffentlichten Entscheidung nochmals herausgestellt, wie Reisemängel richtig geltend gemacht werden müssen, damit keine Nachteile für den enttäuschten Urlauber entstehen.

Reisemängel sind demzufolge unbedingt dem Reiseveranstalter oder einer von ihm benannten Stelle anzuzeigen.  Wenn hingegegen die Meldung nur bei der Hotelrezeption erfolgt, ist dies gerade nicht ausreichend.

Gelegentlich wird dem Reisenden vor Ort angeboten, zur Behebung des Mangels in ein anderes Hotel umzuziehen. Das Gericht stellte nochmals heraus, dass  Reisende dieses Angebot auch annehmen müssen, sofern dies zumutbar ist.

Mehr dazu auf den Seiten von LTO:

AG München zu entgangenen Urlaubsfreuden.

 

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Reiserechtler warnt: „Der Urlauber wird abgezockt“

Pünktlich zu Beginn der neuen Reisesaison – der Winter scheint sich nun zurückzuziehen und in wenigen Wochen stehen die Pfingstferien an – hat sich die Berliner Zeitung des Themas angenommen.

Im Interview mit Ernst Führich werden die rechtlichen Probleme, die sich den Leuten, die jetzt Urlaube buchen wollen, herausgestellt.

Das Interview ist hier:

Urlaubsreisen: „Der Urlauber wird abgezockt“ | Wirtschaft – Berliner Zeitung.

auf den Seiten der Berliner Zeitung nachzulesen.

Ernst Führich lehrt seit 1986 an der Hochschule Kempten Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Reiserecht. Er ist durch viele Veröffentlichungen als einer der führenden Reiserechtler Deutschlands ausgewiesen.

Ernst Führich war Richter. Außerdem war er im Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung der Pauschalreise-Richtlinie in der Europäischen Union als Sachverständiger tätig.