Schlagwort-Archive: Scheinvaterschaft

Vaterschaftstest ohne Anwalt bei Gericht beantragen?

Die Artikelserie zum Abstammungsrecht im Kuckucksvaterblog geht weiter. Im aktuellen Beitrag befasse ich mich mit der Frage, ob ein Verfahren zur Klärung der Abstammung mit einem Anwalt durchgeführt werden muss oder nicht.

Der aktuelle Artikel findet sich hier:

Wie kann ich ohne Anwalt den Vaterschaftstest bei Gericht beantragen? – Recht & Gesetz – von Roland Hoheisel-Gruler | kuckucksvater.

Anwaltszwang besteht im Abstammungsverfahren nicht. Ob es aber Sinn macht, sich diese Kosten zu sparen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die nächste Folge wird sich daher mit den Kosten des Vefahrens befassen.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

 

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Kuckucksväter – Kuckuckskinder

Für den Kuckucksvater-Blog schreibe ich in einer neuen Serie zum Abstammungsrecht. Wer sonst noch für diesen Blog schreibt, findet sich hier auf der Liste der Autoren.

Die Kuckuckskinderproblematik ist recht brisant. Statistiken gehen davon aus, dass je nach Untersuchung ungefähr 10 % der Kinder Kuckuckskinder sein könnten. Mehr dazu findet sich in einem anderen Artikel des Blogs hier.

Die rechtlichen Grundlagen und Konsequenzen sind für die betroffenen Väter, Mütter und Kinder nicht so ohne weiteres verständlich. Die  Serie soll daher dazu beitragen, für Problemstellungen zu sensibilisieren und zur Rechtssicherheit beizutragen.

Der erste Artikel wird sich mit der Frage beschäftigen, ob man einen heimlichen Vaterschaftstest machen darf.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

Kuckucksvater-Blog

Ab sofort schreibe ich für den Kuckucksvater-Blog Rechtsbeiträge rund um das Thema „Vaterschaft“.  In dem Blog für Kuckuckskind, Scheinvater, Vater und Kuckucksmutter wird es um die rechtlichen Fragen um die Abstammung gehen. Hierzu zählen auch Beiträge zum Verfahren und Verfahrensrecht. Aber auch die ganz praktischen Themenstellungen, wie nach dem heimlichen DNA-Gutachten werden beleuchtet werden.Die Beiträge richten sich in erster Linie an betroffene Mütter, Väter und Scheinväter und deren Kinder – seien es leibliche und/oder rechtliche Kinder. Meine Texte werden dann hier in der Kategorie „Recht und Gesetz“ zu finden sein.

Wieviele Väter und Mütter kann ein Kind haben?

Auf den ersten Blick scheint es so zu sein, dass ein Kind einen Vater und eine Mutter hat. Die moderne Fortpflanzungsmedizin sowie das derzeit geltende Abstammungsrecht können aber dazu führen, dass sich fünf Eltern ein Kind teilen:

Denn der biologische Vater muss nicht der rechtliche Vater sein – denn der Mann, der mit der Mutter verheiratet ist, wird Vater im Rechtssinne, auch wenn er biologisch mit dem Kind nicht verwandt ist.

In Deutschland ist die Leihmutterschaft verboten – nicht aber in anderen Ländern. Und so kann die Frau, die ein Kind gebiert, unter Umständen nicht die biologische Mutter sein. Kompliziert wird es, wenn die Leihmutter eine Eizelle eingesetzt bekommen hat, die nicht von der gewollten Mutter sondern von einer Eizellenspenderin stammt. Dann kann es sein, dass die sozialen Eltern nicht nur biologisch sondern auch im Rechtssinne nicht mit dem Kind verwandt sind. So sind bis zu 5 Eltern denkbar.

Eine ausführliche Darstellung zu dieser Problematik findet sich hier

Wenn fünf Eltern ein Baby haben.

auf den Seiten der Saarbrücker Zeitung.

Anfechtung der Scheinvaterschaft

Der Bundestag hat heute einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Anfechtung von missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennungen ermöglicht. Mit diesem Gesetz erhalten Staatliche Behörden künftig die Befugnis Vaterschaftsanerkennungen anzufechten.

Nach dem Willen des Gesetzgebers soll dies dann möglich sein, wenn der Anerkennung weder eine sozial-familiäre Beziehung noch eine leibliche Vaterschaft zugrunde liegt.

Damit ist der staatliche Eingriff auf die Fälle beschränkt, in denen mit der Vaterschaftsanerkennung staatsangehörigkeitsrechtliche oder ausländerrchtliche Vorteile zugrunde liegen, ohne dass tatsächlich eine sozial-familiäre Beziehung bestanden hat oder noch besteht.

Dies ist schon allein aus dem Gedanken des Art. 6 Grundgesetz notwendig.