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Aktionswoche zur Schuldnerberatung: Wohlfahrtsverbände fordern mehr bezahlbaren Wohnraum

Die erste Woche im Juni steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Aktionswoche zur Schuldnerberatung. Dabei haben jetzt die Wohlfahrtsverbände auf den Zusammenhang zwischen Wohnungsnot und Überschuldung aufmerksam gemacht:

Viele überschuldete Menschen bekämen kaum eine Wohnung, da viele Vermieter eine Schufa-Auskunft verlangten, berichtet zum Beispiel die Caritas.

Quelle: Wohlfahrtsverbände fordern mehr bezahlbaren Wohnraum- Kirche+Leben

Dabei ist in diesem Zusammenhang auf eines hinzuweisen: Die Möglichkeit, die Überschuldung zu überwinden und der Schuldenfalle zu entkommen, hilft den Betroffenen, wieder auf eigene Füße zu kommen.

Dabei sind den Vermietern, die vor Abschluss eines Mietvertrages eine SCHUFA-Auskunft verlangen, die Besonderheiten eines Schuldenbereinigungsverfahrens nicht bewusst. Insbesondere die Tatsache, dass die Schulden bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung und damit 6 Jahre nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens noch in der Auskunft stehen bleiben und darüber hinaus noch weitere drei Jahre vergehen, bis ein solcher Eintrag endgültig gelöscht wird, verstellt den Blick auf die tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnisse.

Hinzu kommt, dass die Schuldner im laufenden Insolvenzverfahren und im Restschuldbefreiungsverfahren ihre Obliegenheiten erfüllen müssen, um tatäschlich Restschuldbefreiung erlangen zu können.

Dazu kommt noch ein Weiteres: Vermieter haben die gesetzliche Möglichkeit, sich bei Abschluss des Mietvertrages über eine Kaution zu besichern. Sollten sich im Hinblick auf die Zahlungsfähigkeit des Mieters im laufenden Mietverhältnis Probleme ergeben, ist eine zu stellende Mietsicherheit ausreichend, um den Vermieter vor Ausfällen und Verlusten zu schützen.

Der Blick in eine SCHUFA-Auskunft aber weist nur in die Vergangenheit zurück, hieraus kann man keine gesicherten Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit in der Zukunft ablesen.

Auf alle Fälle sollten Betroffene, wenn Mietschulden auflaufen, schnellstens und unverzüglich sich umfassend beraten lassen: Die Begründung, man habe die Miete nicht bezahlen können, weil man habe Schulden zurückführen müssen, zielt leider ins Leere. Eine schnelle Klärung der wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse einschließlich der Überprüfung von Möglichkeiten, ob und gegebenenfalls wie Mietschulden beispielsweise vom Jobcenter oder vom Sozialamt übernommen werden können, ist in den meisten Fällen dringend geboten.

 

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Was die Schufa alles weiß….

Es ist nicht nur die Schufa, die bei den Bürgern oft den Eindruck hinterlässt, gläsern zu sein. Vom Handy-Vertrag über den Ratenkredit im Möbelhaus bis hin zur Hausbank: Ohne Schufa-Auskunft geht fast gar nichts.

Dabei gibt es noch eine Vielzahl von Auskunfteien und professionellen Datenauswertungsorganisationen für die Versicherungswirtschaft, das Bankgewerbe, für Zwangsvollstreckungsmaßnahmen und vieles mehr.

Auf unserer Seite zur Schuldnerberatung und zum Insolvenzrecht habe ich hier auf einen sehr gut gemachten Artikel im Handelsblatt hingewiesen.

Der Artikel zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er die Ströme von Informationen und Daten verständlich aufzeigt, Hintergründe beleuchtet und das System eingehend erklärt. Dabei kommt die Sprache auch auf etwaige Fehlerquellen und wie betroffene Bürgerinnen und Bürger sich hiergegen wenden können.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

Gründer und Selbständige – Probleme bei Kreditvergaben

Das Handelsblatt berichtet davon, dass Gründer und Selbständige nicht ohne weiteres von ihrer Hausbank einen Kredit bekommen, wenn es um prifvate Anschaffungsdarlehen gibt.

In diesen Fällen würden die Banken sehr genau auf die Bonität schauen. Das Risiko, das die Banken zu bewerten haben, werde häufig sehr hoch eingeschätzt.

Der Artikel gibt auch einen Überblick darüber, wie die SCHUFA funktioniert und wie die Banken bei der Kreditvergabe für kleine Unternehmer und Freiberufler vorgehen.

Den Artikel gibt es hier im Netz:

Kredite für Selbstständige: Vorsicht Gründer! – Vorsorge + Versicherung – Finanzen – Handelsblatt.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Girokonto für alle ?

Die Süddeutsche Zeitung schreibt übet Pläne des Binnenmarktkommissars.

Alles in bar: Etwa 500.000 Deutsche besitzen kein eigenes Konto. Das soll sich jetzt ändern. Die EU-Kommission will Banken gesetzlich dazu verpflichten, jedermann ein Girokonto einzurichten.