Schlagwort-Archive: Schulden

Das Konto für jedermann kommt

Das hat das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz mitgeteilt. Heute wurde der Weg dafür im Bundeskabinett freigemacht.

In Zukunft sollen alle Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland einen Anspruch auf ein Konto haben – darauf hat sich das Bundeskabinett am 28. Oktober geeinigt. Das sogenannte Zahlungskontengesetz verpflichtet Kreditinstitute außerdem, den Kontenwechsel zu erleichtern und über alle anfallenden Kosten transparent zu informieren.

Quelle: BMJV | Artikel | Ein Girokonto für Jedermann

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Armutsrisiko Scheidung

Zeit online beschäftigt sich in einer Reportage mit dem Armutsrisiko nach einer Trennung oder Scheidung. Hier wird das Lebensschicksal einer Frau beschrieben, die ihre berufliche Zukunft den Interessen der Familie untergeorndet hat. Nach der Trennung vom Vater ihres Kindes geriet sie in die Schuldenfalle.

Hier ist der vollständige Artikel der Zeit zu lesen.

Armutsrisiko Scheidung: Arme Frau | Gesellschaft | ZEIT ONLINE.

Zu diesem Themenkreis findet auch der nächste ISUV-Themenabend in Sigmaringen statt: Am Mittwoch, den 07.11.2012 referiert Rechtsanwalt Roland Hoheisel-Gruler zum Thema: „Schuldenfalle Trennung“. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr in der Pizzeria „Krone“.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen auch telefonisch zur Verfügung. Sie finden hier unser Angebot der telefonischen Rechtsberatung.

 

 

Girokonto für alle ?

Die Süddeutsche Zeitung schreibt übet Pläne des Binnenmarktkommissars.

Alles in bar: Etwa 500.000 Deutsche besitzen kein eigenes Konto. Das soll sich jetzt ändern. Die EU-Kommission will Banken gesetzlich dazu verpflichten, jedermann ein Girokonto einzurichten.

Rund um die Scheidungsimmobilie – Vortrag in Sigmaringen

Der ISUV-Themenabend im März widmet sich den Fragestellungen rund um die Scheidungsimmobilie. Dieser findet am Mittwoch, den 07.03.2012 ab 19:30 Uhr in der Brauereigaststätte „Zollerhof“ in Sigmaringen statt. Der ISUV hat mich wiederum als Referenten zu diesem Thema eingeladen.l

Häufig sind bei den Fragen, die anlässlich einer Trennung und Scheidung gelöst werden müssen, Immobilien betroffen. Die Lösung dieser Fragen rund das Familienwohnheim, stellt häufig den Dreh- und Angelpunkt dar.

Die Ehegatten sind an diesen Punkt häufig emotional berührt. Umso mehr ist es die Aufgabe, der mit der Scheidung und den damit verbundenen Folgesachen betrauten Beratern, eine tragfähige Lösung zu erarbeiten.

Letztlich droht im Falle einer Nichteinigung der Beteiligten hier eine Teilungsversteigerung. Nicht nur, dass dies oft als letzte Stufe in einer sich steigernden Auseinandersetzung empfunden wird, sind damit doch in der Regel auch erhebliche finanzielle Einbußen damit verbunden.

An diesem Themenabend werden die wesentlichen Fragestellungen, die sich um die Scheidungsimmobilie drehen, besprochen werden. Es werden alle Scheidungsfolgen behandelt, auf die sich die Immobilie, ihre Nutzung und Finanzierung auswirkt.

Nutzungsregelungen und vertragliche Vereinbarungen über die Immobilie einschließlich ihrer Auswirkungen auf das Unterhaltsrecht werden ebenso thematisiert wie vorsorgende Eheverträge oder Scheidungsvereinbarungen mit Rücksicht auf die Immobilie oder erbrechtliche Vorkehrungen nach der Übernahme eines Hauses. Hinweise zum Verfahren der Teilungsversteigerung sowie gerichtliche Regelungen zu Ehewohnung und Haushaltsgegenständen runden den Themenabend ab. Es besteht die Möglichkeit zur Diskussion, der Eintritt ist frei.

Was geschieht mit dem Vermögen und den Schulden nach der Trennung ?

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht ISUV/VDU e.V. lädt zu einem weiteren Themenabend in die Brauereigaststätte „Zollerhof“ nach Sigmaringen ein.

Am Mittwoch, den 01. Februar 2012 ab 19:30 Uhr werde ich über die vermögensrechtlichen Folgen einer Trennung oder Scheidung. Neben den güterrechtlichen Ausgleichsansprüchen wie dem Zugewinn werden auch Fragen behandelt, die das weitere Schicksal gemeinsamer Schulden betreffen. Ich widme mich an diesem Abend vornehmlich den praktischen Fragen, die sich die Betroffenen im Hinblick auf das Vermögen stellen, wenn sie vor einer Trennung stehen. Vom gemeinsamen Konto bis zur Immobilie geht die Spannbreite. Außer den Schulden treibt die Betroffenen oftmals die Sorge um, dass Vermögen verschoben werden könnte verbunden mit der Frage, wie man sich davor schützen könnte.  Sowohl gerichtliche Verfahren wie auch die Möglichkeiten außergerichtlicher Lösungsansätze werden in diesem Zusammenhang thematisiert. Es besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.

Die Scheidungsimmobilie

Was wird aus Haus und Wohnung nach der Trennung oder Scheidung ?
Themenabend des ISUV in Sigmaringen

Am Mittwoch, den 02. Februar 2011 lädt der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht ISUV/VDU e.V. zu seinem nächsten Themenabend ins Haus am Riedbaum nach Sigmaringen ein.
Ab 19:30 Uhr referiere ich über die Fragen rund um die gemeinsame Immobilie, das sog. Familienwohnheim sowie um die weitere Nutzung der ehelichen Wohnung.

Ich stelle dabei die Möglichkeiten der Lösungssuche und – findung dar, um eine drohende Teilungsversteigerung als oft letzte Stufe in einer sich steigernden Auseinandersetzung zu vermeiden.

An diesem Themenabend werden die wesentlichen Folgen von Trennung und Scheidung behandelt, auf die sich die Immobilie, ihre Nutzung und Finanzierung auswirken.

Hierzu gehören Nutzungsregelungen ebenso wie etwaige Auswirkungen auf das Unterhaltsrecht.

Aber auch wenn die bisherige gemeinsame Wohnung angemietet war, können sich hier Probleme auftun. Angefangen von der Frage, wem die weitere Nutzung zusteht bis hin zur Problematik, wie das Mietverhältnis in Zukunft ausgestaltet sein wird, spannt sich hier der Bogen.

Ausführungen über vorsorgende Eheverträge oder Scheidungsvereinbarungen mit Rücksicht auf die Immobilie oder erbrechtliche Vorkehrungen nach der Übernahme eines Hauses runden das Programm des Abends ab.

Es besteht die Möglichkeit zur ausgiebigen Diskussion.

Informationsfaltblatt „Trennung – Scheidung – Vermögen und Schulden“

Hier habe ich einen Infoflyer zum Themenbereich Trennung – Scheidung – Vermögensauseinandersetzung – Schulden zum download bereitgestellt: vortrag isuv 11-07 sigmaringen vermögen

Couple Reading About a House for Sale

„Wir sind getrennt – unsere Schulden und unser Vermögen noch nicht“

Nach der Trennung und Scheidung ist auch das Vermögen der vormaligen Ehegatten aufzuteilen.

 

Güterrechtlich kommt es zunächst darauf an, in welchem Güterstand die Beteiligten gelebt haben.

Grundsätzlich können Eheleute zwischen drei Güterständen wählen:

Zugewinngemeinschaft

Gütergemeinschaft

Gütertrennung.

Der gesetzliche Güterstand ist der der Zugewinngemeinschaft. Hiervon können die Eheleute durch notariell beurkundeten Ehevertrag abweichen und einen der anderen Güterstände vereinbaren oder die Zugewinngemeinschaft modifizieren.

Sofern die Eheleute im Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben und durch einen Ehevertrag keine von den gesetzlichen Vorgaben abweichenden Regelungen getroffen haben, unterliegen die sich im Miteigentum befindenden Vermögensgegenstände dem Zugewinn, sofern es sich nicht um Hausrat oder eine unbenannte Zuwendung handelt.

Ihr Miteigentumsanteil richtet sich nach der jeweiligen Vereinbarung, im Zweifel sind es jeweils 50 %.

Können sich die Ehegatten nach der Trennung nicht darüber einigen, wer das Eigentum weiter nutzen darf, kann das Familiengericht auf Antrag darüber entscheiden.

Sind sich die Eheleute einig, dass ein Ehegatte die Sache alleine nutzt, so kann der andere Ehegatte die Zahlung einer Nutzungsentschädigung verlangen.

Nach der Rechtsprechung des BGH kann die Nutzungsvergütung erst dann verlangt werden, wenn die Trennung endgültig ist.

Die aufgedrängte Alleinnutzung des Eigenheims durch einen Ehepartner (Auszug) kann unter Umständen dazu führen, dass keine Nutzungsentschädigung zu zahlen ist.

Zugewinnausgleich

Leben die Ehegatten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, werden die Vermögensmassen nach Beendigung des Güterstandes aufsaldiert. Hier wird der Zugewinn ausgeglichen. Der Zugewinnausgleich ist ein auf Geldzahlung gerichteter Anspruch.

Zwangsweise Auseinandersetzung

Können sich die Ehegatten nicht über das weitere Schicksal des gemeinsamen Eigentuns verständigen, so kann die zwangsweise Auseinandersetzung durch Zwangsversteigerung beantragt werden.

Ein Titel ist nicht erforderlich. Stellt das Objekt der Teilungsversteigerung das wesentliche Vermögen der Eheleute dar und leben diese im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, so benötigt der die Teilungsversteigerung beantragende Ehepartner gemäß § 1365 BGB die Zustimmung des anderen Ehegatten (BGH 14.06.2007 – V ZB 102/06).

Wenn die Zustimmung nicht erteilt wird und die Aufhebung der Gemeinschaft auch einer ordnungsgemäßen Verwaltung entspricht, , so kann die Zustimmung gemäß § 1365 Abs. 2 BGB durch das Familiengericht ersetzt werden.

Schulden

Haben Eheleute als Gesamtschuldner Verbindlichkeiten aufgenommen, stellt sich nach dem Scheitern der Ehe die Frage, wer für die weitere Abtragung der Schulden zu haften hat bzw. zu welchem Anteil die Eheleute haften.

Solange die Ehe Bestand hat, kann der im Außenverhältnis die Verbindlichkeit allein oder überwiegend Abzahlende von dem anderen Ehegatten im Innenverhältnis keinen Ausgleich verlangen. Hier ist wegen der eheliche Lebensgemeinschaft etwas anderes im Sinne des § 426 I BGB vereinbart.

Mit der manifesten Trennung und dem Vorliegen der Scheidungsvoraussetzungen entfällt die Geschäftsgrundlage für diese während der Ehe zwischen den Ehegatten getroffenen Ausgleichsregeln .

Es kommt zum Gesamtschuldnerausgleich

Die Eheleute haften grundsätzlich für gemeinsam aufgenommene Verbindlichkeiten als Gesamtschuldner im Innenverhältnis hälftig bzw. nach ihren Miteigentumsanteilen, es sei denn es ist etwas anderes bestimmt. Die Ausgleichspflicht entsteht automatisch.

Eine andere Bestimmung kann sich aus innerehelichen Absprachen für die Zeit nach der Trennung / Scheidung oder von Unterhaltspflichten, der Durchführung des Zugewinnausgleichs oder aus der besonderen Gestaltung des tatsächlichen Geschehens ergeben.

 

Hier habe ich eine Infobroschüre zum download bereitgestellt: vortrag isuv 11-07 sigmaringen vermögen

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Schuldenfalle Trennung – Vortrag im Sigmaringen

Am kommenden Mittwoch, den 13. Januar 2010 referiere ich auf Einladung des ISUV/VDU e.V. ab 19:30 Uhr im „Haus am Riedbaum“ – Soldatenheim – in Sigmaringen.

Thema des Abends ist „Schuldenfalle – Trennung“

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Neben der Arbeitslosigkeit ist die Änderung der Lebensumstände durch Trennung, Scheidung oder Tod des Partners/der Partnerin der zweitwichtigste Auslöser einer Überschuldung. Gründe hierfür sind unter anderem der Wegfall des Splittingvorteils sowie die erhöhten Kosten einer getrennten Haushaltsführung. Außerdem müssen Schulden, die während der Ehe aufgenommen wurden, zurückbezahlt werden. Neben der psychischen Anspannung einer Trennungssituation können finanzielle Engpässe die Situation verschärfen.

Der Themenabend analysiert die Gründe, die zur Verschuldung in der Trennungssituation führen können und zeigt Wege aus der Krise sowie Vermeidungsstrategien auf.

Der Eintritt ist frei.

Restschuldbefreiung

Eine natürliche Person kann im Anschluss an das Regel- oder Verbraucherinsolvenzverfahren die Restschuldbefreiung erlangen. Allerdings kann das Gericht auf Antrag eines Gläubigers diese auch versagen.

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Zu den Hintergründen und dem Verfahren habe ich im Schuldnerberatungsblos meineschulden.wordpress.com einen Artikel gepostet, der hier zu finden ist.

Außerdem habe ich zu dieser Thematik im dortigen download-Bereich einen entsprechenden Informationsflyer bereitgestellt.