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Ein nicht enden wollendes Thema: Der Kampf ums Kind

Dieses Mal hat sich der Weser-Kurier mit diesem Thema befasst. Kampf ums Kind – Bremen Vermischtes – WESER-KURIER.

Dabei vertrete ich aber die Meinung, dass beim Kampf UMS Kind es nur Verlierer geben kann. Leit-und Richtschnur sollte einzig das Wohl des Kindes sein. Die unterschiedlichen Auffassungen, was dem Kindeswohl dienlich und abträglich ist, sollten idealerweise in einem konsensualen Verfahren einer Lösung zugeführt werden – mit oder ohne Familiengericht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Anteil unehelich geborener Kinder gestiegen

Die Statistiker haben die Entwicklung der Quote nichtehelich geborener Kinder ermittelt. Demzufolge war 2010 jedes dritte Kind außerhalb einer Ehe geboren worden.

Auch regional werden hier Unterschiede deutlich: Während in Neubrandenburg die Quote ehelich geborener Kinder nur fast 1/3 beträgt, sind es in der Region Stuttgart 88 %.
Mehr dazu bringt der Wiesbadener Kurier – Anteil unehelich geborener Kinder gestiegen.

Keine Aussage wird hingegen in dem Artikel dahingehend getroffen, ob die nichtehelichen Kinder von einem Elternteil alleine erzogen werden oder in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft aufwachsen.

Interessant wäre es auch, zu erfahren, wie sich hier die Anteile derjenigen Eltern, die die elterliche Sorge gemeinsam ausüben, entwickelt haben.

 

Das Recht auf Großeltern

Der Verein Gleichmass e.V. thematisiert in seiner Titelstory für den Januar das Recht der Kinder auf ihre Großeltern.  Der Autor Hannes Schneider weist hier auf die vielfältigen außergerichtlichen Möglichkeiten hin, die Großeltern von Trennungskindern zur Verfügung stehen. Das breit gefächterte Instrumentarium sollte je nach Einzelfall abgewogen und zielgerichtet eingesetzt werden, um letztlich auch im Interesse des Kindeswohls zu handeln.

Der Artikel steht hier auf den Seiten des Vereins: Titel Story Januar.

Sorgerechtsentscheidung aus Karlsruhe – erste Reaktionen

Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat verschiedene Reaktionen hervorgerufen. Eine erste Stellungnahme des Bundesjustizministeriums findet sich hier.

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Der Väteraufbruch spricht sich für die Widerspruchslösung aus. Die Erklärung ist hier veröffentlicht. Daneben hat der Verband auch ein Positionspapier zur Diskussion hier ins Netz gestellt.

Grundlage ist die Studie zur gemeinsamen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern, die ebenfalls hier beim Väteraufbruch zum download bereitgestellt ist.

Der ISUV/VDU e.V. hat die heutige Entscheidung ebenfalls begrüßt. Hier ist die Mitteilung zu lesen. Der Verband hat auch seine Positionen zum Gesetzentwurf hier veröffentlicht. Auf der Jahrestagung der ISUV-Kontaktanwälte haben wir dieses Thema intensiv diskutiert. Hier war ein klares Votum für die Widerspruchslöung zu erkennen. Die ebenfalls vom Gericht heute für möglich erachtete Antragslösung fand wenig Zuspruch.