Schlagwort-Archive: Sorgerecht

Mediationskostenhilfe: Berlin hilft Eltern finanziell bei Trennungsstreit

Berlin ist zwar arm, aber sexy, betonte einstmals der frühere Regierende Bürgermeister Wowereit. Nun hat nach einem Bericht der Berliner Morgenpost die Bundeshauptstadt ein Projekt angestoßen, das richtungsweisend zu sein scheint.

Die Mediationskostenhilfe ergänzt und erweitert das bereits bestehende System der Verfahrenskostenhilfe in Trennungs- und Scheidungssituationen. Den betroffenen Paaren soll hierbei mit finanzieller Unterstützung ermöglicht werden, den Trennungskonflikt auch mediativ zu lösen.

Der Senat hat hierfür zunächst EUR 100.000,00 eingeplant. Wenn die Mediation hier erfolgreich ist, können die dort investierten Mittel bei der Verfahrenskostenhilfe eingespart werden. Der Ansatz schont daher mittelfristig den Landeshaushalt, und das ist gut so.

Quelle: Berlin hilft Eltern finanziell bei Trennungsstreit – Berlin – Aktuelle Nachrichten – Berliner Morgenpost

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ISUV startet neue Vortragsreihe

 

Am Mittwoch, den 02.03.2016 startet der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht um 19:30 Uhr nach längerer Pause eine neue Vortragsreihe in Sigmaringen.

In diesem Jahr finden die Veranstaltungen im „Bären“ in Sigmaringen statt.

Auch dieses Jahr bin ich wieder Referent beim  ISUV in meiner Eigenschaft als Kontaktanwalt.

Thema des ersten Abends sind die häufigsten Fehlerquellen in Trennungs- und Scheidungssituationen. Hier kommt es darauf an, bereits frühzeitig richtig zu agieren, um nicht Rechtsverluste hinnehmen zu müssen. Ich werde an Beispielen aus der Praxis sowohl Fehler wie auch Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, es besteht die Möglichkeit zur ausgiebigen Diskussion.

Ich freue mich auf den ersten Diskussionsabend in neuem Ambiente.

 

 

Interview auf LTO: Neue Anforderungen an familienpsychologische Gutachten

Die Qualität familienpsychologischer Gutachten in Gerichtsverfahren soll gesteigert werden. LTO sprach mit der Federführerin der BMJV-Initiative.

Das ganze Interview gibt es hier:

Quelle: Neue Anforderungen an familienpsychologische Gutachten

Das gemeinsame Sorgerecht und die Hauptwohnung des Kindes

Das Melderecht ist immer wieder Thema, wenn es darum geht, wo die Hauptwohnung des Kindes sein soll. Schwierigkeiten gibt es immer dann, wenn die Eltern ein Wechselmodell oder ein dem Doppelresidenzmodell angenähertes Verfahren installiert haben.

Die Rechtslupe verweist nun auf eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, aus der hervorgeht, dass unabhängig von der konkreten Ausgestaltung der Aufenthaltsbestimmung es nur eine Hauptwohnung des Kindes im melderechtlichen Sinne gibt.

 

Quelle: Gemeinsames Sorgerecht – und die Hauptwohnung des Kindes | Rechtslupe

Süddeutsche Zeitung: Empfehlung soll zu mehr Qualität bei Familiengutachten führen

Wenn Psychologen ihre Expertisen abgeben, kann das weitreichende Folgen haben. Deshalb sollen Gutachten, die über das Schicksal von Familien entscheiden, in Zukunft nach strengeren Regeln erstellt werden.

Quelle: Familiengerichte – Mehr Qualität bei Familiengutachten – Politik – Süddeutsche.de

Themenabend: Die größten Fehler bei Trennung und Scheidung

Am Mittwoch, den 04. Februar 2015 findet in Sigmaringen der nächste Themenabend des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht ISUV/VDU statt. Der Abend beginnt um 19:30 Uhr in der Pizzeria „Krone“ in Sigmaringen.

Schwerpunkt dieser Veranstaltung sind die möglichen Fehlerquellen bei Trennung und Scheidung.

Der Referent des Abends ist der ISUV-Kontaktanwalt Roland Hoheisel-Gruler aus Sigmaringen. Neben den Verfahrensabläufen und den sich hier ergebenden Fehlerquellen wird es auch darum gehen, wann und wie welche Ansprüche geltend gemacht werden müssen. Eine Übersicht über alternative Konfliktlösungsstrategien in Trennungs- und Scheidungskonflikten, wie die Mediation, rundet den Vortrag ab.

Der Verantwortliche der Bezirksstelle, Herr Thoralf Fritschi und der Referent stehen den Gästen des Abends nach dem Referat für ihre Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

 

 

EGMR: Deutsches Recht schützt Väter zu wenig

Auch LTO hat sich mit der jüngsten Entscheidung des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes befasst.

EGMR: Deutsches Recht schützt Väter zu wenig.

Hieraus folgt für die Praxis, dass der Gesetzgeber dringend gefordert ist, einerseits um die Vefahren in Kindschaftssachen effektiv zu beschleunigen, andererseits auch, um Eltern und Kindern eine zügige und am Kindeswohl orientierte Rechtssicherheit zu ermöglichen.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

Die Süddeutsche über Jugendämter

Die Süddeutsche Zeitung berichtet hier über die Situation der Jugendämter. Die Analyse des Blattes ist ernüchternd: Zum einen mangelt es an ausreichendem Personal, zum anderen gerät nach Auffassung der Zeitung das Zusammenwirken zwischen Amt und Familiengericht häufig zur Glückssache.

Darüber hinaus wird beklagt, dass es schwierig sei, das richtige Maß des Eingreifens zu finden – man bewege sich zwischen Scylla und Charybis – also zwischen der Verletzung von Elternrechten und der Gefährdung des Kindeswohls.

Ein Weiteres kommt hinzu: Die derzeitige Struktur macht es betroffenen Eltern schwer, hinreichend Vertrauen in die Institution „Jugendamt“  zu fassen. Denn die helfende Hand, die man ergreifen will kann sich schnell in die Hand wandeln, die dann zuschlägt. Die organisatorische Verknüpfung einer Anlaufstelle für Eltern in Krisensituationen und Hilfeeinrichtung mit dem Amt, das zum Schutz der Kinder das Wächteramt des Staates wahrnehmen muss, muss zwangsläufig zu Konflikten führen.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

Mehr Rechte für unverheiratete Väter

Der SWR berichtet hier:

Gerichtsurteil zu Umgangsrecht: Mehr Rechte für unverheiratete Väter – Fernsehen :: SWR Fernsehen :: Nachrichten :: Baden-Württemberg :: Baden-Württemberg | SWR.de.

über das gestrige Urteil des ECHR, wonach nichteheliche Väter und deren Kinder nach derzeitiger Rechtslage nicht hinreichend geschützt sind.

Das Gericht hat einerseits die überlangen Verfahrenbemängelt und darüber hinaus auch die bisherige Praxis der Familiengerichte, nur geringe Strafgelder bei Umgansgverweigerungen zu verhängen, kritisiert.

Nun ist der Gesetzgeber gefordert.

Ich habe hier bereits auf die Stellungnahme des ISUV hingewiesen.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

 

 

Untätigkeitsbeschwerde soll unangemessen lange Verfahren ums Sorge- und Umgangsrecht verhindern

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht ISUV/VDU e.V.  begrüßt die neueste Entscheidung des ECHR, in der die überlangen Verfahren in Deutschland in Bezug auf das Sorge- und Umgangsrecht kritisiert werden.

Der genaue Wortlaut der Erklärung des ISUV findet sich hier:

Untätigkeitsbeschwerde soll unangemessen lange Verfahren ums Sorge- und Umgangsrecht verhindern | ISUV.

In der Entscheidung Kuppinger vom 16.01.2015 rügt das Gericht die ineffiziente lange Verfahrensdauer. Darin liegt aber bei Kindschaftssachen nach Auffassung des Gerichts ein Verstoß gegen Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention, dem Recht auf Achtung des Familienlebens, sowie ein Verletzung des Artikel 13, dem Recht auf eine wirksame Beschwerde gegen unangemessen lange Verfahrensdauer.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.