Kein Betriebsausgabenabzug für Studienkosten der Kinder

Die Kosten des Studiums der eigenen Kinder können selbst dann nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn sich die Kinder verpflichten, nach Abschluss des Studiums für eine gewisse Zeit im elterlichen Unternehmen zu arbeiten. Dies hat das Finanzgericht Münster mit Urteil vom 15.01.2016, Az. 4 K 2091/13 E entschieden.

Begründe wird dies im wesentlichen damit, dass die gesetzliche Verpflichtung, den Kindern Ausbildungsunterhalt zu gewähren, vorrangig ist. Dadurch scheidet eine Abzugsfähigkeit aber aus. Die Leistung von Ausbildungsunterhalt ist nämlich nicht steuerlich absetzbar.

Ausführlich wird diese Entscheidung auf den Seiten von „DER BETRIEB“ dargestellt.

Quelle: Kein Betriebsausgabenabzug für Studienkosten der Kinder – DER BETRIEB

Studierende in der Sozialversicherung richtig behandeln

Die Minijobzentrale hat die wichtigsten Punkte zusammengestellt, damit Studierende bei der Berechnung von Sozialversicherungsbeiträgen richtig behandelt werden.

Solange sie nur einen Minijob oder eine kurzfristige Beschäftigung ausüben, bestehen für Studierende keine Besonderheiten.

Sollten aber regelmäßig mehr als EUR 450,00 monatlich verdient werden, ist darauf zu achten, dass sie als Werkstudenten geführt werden. Diese wären dann versicherungsfrei in der Kranken- und Pflegeversicherung sowie in der Arbeitslosenversicherung.

Ausführliche Informationen bietet die Seite der Minijob-Zentrale.

 

Quelle: Minijob-Zentrale – Minijobs im gewerblichen Bereich – Studenten

Mainzer Student wohnt bei Mutter: Kein erhöhtes BaFöG

Das Verwaltungsgericht in Mainz hat entschieden, dass ein Student, der noch zuhause lebt, grundsätzlich nur den geringeren Satz für die Unterkunft erhalten kann.

Hier spielt es nach Meinung des Gerichts keine Rolle, dass die Mutter, bei der der klagende Student lebt, ihrerseits Leistungen nach dem SGB II erhält und so die Kosten der Unterkunft nicht gedeckt sein könnten.

Mehr dazu auf den Seiten von HitRadio FFH:

Mainzer Student wohnt bei Mutter: Kein erhöhtes BaFöG – FFH.de.

Weitere Beiträge, die Studierende betreffen, finden Sie hier.

 

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Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Soweit BAföG-Leistungen den Unterhaltsbedarf decken können besteht kein Anspruch auf Unterhalt

Immer wieder stellt sich die Frage, wie es sich mit BAFöG-Leistungen auf der einen Seite und Unterhaltsansprüchen andererseits verhält. Die Frage wird dadurch verschärft, da das BAFöG als Darlehen gewährt wird, das nach Ausbildungsende zurückbezahlt werden muss, Unterhaltszahlungen aber den laufenden Lebensunterhalt decken.

Es ist zwischenzeitlich gefestigte Rechtsprechung, dass die BAföG-Leistungen den Unterhaltsbedarf des Berechtigten decken. Hieraus folgt einerseits die Verpflichtung des Kindes, diese Leistungen auch tatsächlich zu beantragen und in Anspruch zu nehmen, andererseits folgt für die Eltern hieraus, dass sie nur für den ungedeckten Bedarf aufkommen müssen.

Es ist also folgendermaßen zu rechnen:
Der Bedarf des Studierenden beträgt nach den aktuellen Leitlinien derzeit EUR 670,00. Hierauf ist zunächst das volle Kindergeld (EUR 184,00 oder mehr, falls weitere Kinder noch kindergeldberechtigt sind) anzurechnen.

Es verbleibt daher ein undgedeckter Bedarf in Höhe von EUR 486,00.

Soweit nun BAföG-Leistungen gewährt werden, sind diese in voller Höhe von diesem Bedarf abzuziehen. Sollte danach noch ein Rest verbleiben, ist dieser entsprechend den Regeln zur Quotelung zwischen den Eltern aufzuteilen.

Hier finden Sie weitere für Studierende interessante Beiträge auf unseren Seiten.

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Bei Studienplatzvergabe nicht berücksichtigt – was ist zu tun?

Jedes Jahr zu Beginn des Sommer- wie Wintersemester das selbe Bild: Viele angehende Studentinnen und Studenten erhalten eine Absage von der Hochschule – zu wenig Studienplätze, zu viele Bewerber, zu schlechte Noten…… die Gründe sind vielfältig.

Plusminus hat sich des Themas in einer Reportage angenommen und zeigt den Weg, wie auf dem Klagewege versucht werden kann, doch noch an den begehrten Studienplatz zu kommen.

Per Klage zum Traumstudium – Plusminus – ARD | Das Erste.

Weiterführende Informationen auf der Seite runden das Angebot ab.

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Ausbildungskosten: Ausgaben für Erststudium sind (nur) Sonderausgaben

ich hatte ja bereits hier auf einen Artikel in FOCUS online hingewiesen, der sich mit der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes zu den Ausbildungskosten beschäftigt hatte.

Ich möchte es daher nun nicht versäumen, auf eine Seite des ZDF-WISO-Steuerbriefes hinzuweisen, der hier Möglichkeiten der steuerlichen Optimierung der Ausbildungskosten nennt:

Ausbildungskosten | Ausgaben für Erststudium sind (nur) Sonderausgaben: So trotzen Sie BFH und Gesetzgeber.

Hier wird auch darauf hingewiesen, dass beim VI. Senat des Bundesfinanzhofes noch ein weiteres Verfahren zu diesem Themenbereich rechtshängig ist. Der Ausgang scheint noch offen zu sein, unter Umständen könne man auch damit rechnen, dass der Senat eine Vorlage zum BVerfG nach Karlsruhe in Erwägung ziehen könnte.

Neben der steuerlichen Problematik steht aber auch die Frage nach den Anspruch auf Ausbildungsunterhalt im Raume. Hier sollte genau darauf geachtet werden, ob nicht durch die vorgeschlagene steuerliche Optimierung der Unterhaltsanspruch verloren gehen könnte.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

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