Schlagwort-Archive: Studierende

Studienfinanzierung: Alles, was man zum Nebenjob wissen muss

Die wichtigsten Stichworte im Überblick bieten die Campus-Seiten von ZEIT ONLINE.

Quelle: Studienfinanzierung: Das Abc zum Nebenjob | ZEIT ONLINE

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Studierende in der Sozialversicherung richtig behandeln

Die Minijobzentrale hat die wichtigsten Punkte zusammengestellt, damit Studierende bei der Berechnung von Sozialversicherungsbeiträgen richtig behandelt werden.

Solange sie nur einen Minijob oder eine kurzfristige Beschäftigung ausüben, bestehen für Studierende keine Besonderheiten.

Sollten aber regelmäßig mehr als EUR 450,00 monatlich verdient werden, ist darauf zu achten, dass sie als Werkstudenten geführt werden. Diese wären dann versicherungsfrei in der Kranken- und Pflegeversicherung sowie in der Arbeitslosenversicherung.

Ausführliche Informationen bietet die Seite der Minijob-Zentrale.

 

Quelle: Minijob-Zentrale – Minijobs im gewerblichen Bereich – Studenten

Mainzer Student wohnt bei Mutter: Kein erhöhtes BaFöG

Das Verwaltungsgericht in Mainz hat entschieden, dass ein Student, der noch zuhause lebt, grundsätzlich nur den geringeren Satz für die Unterkunft erhalten kann.

Hier spielt es nach Meinung des Gerichts keine Rolle, dass die Mutter, bei der der klagende Student lebt, ihrerseits Leistungen nach dem SGB II erhält und so die Kosten der Unterkunft nicht gedeckt sein könnten.

Mehr dazu auf den Seiten von HitRadio FFH:

Mainzer Student wohnt bei Mutter: Kein erhöhtes BaFöG – FFH.de.

Weitere Beiträge, die Studierende betreffen, finden Sie hier.

 

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Soweit BAföG-Leistungen den Unterhaltsbedarf decken können besteht kein Anspruch auf Unterhalt

Immer wieder stellt sich die Frage, wie es sich mit BAFöG-Leistungen auf der einen Seite und Unterhaltsansprüchen andererseits verhält. Die Frage wird dadurch verschärft, da das BAFöG als Darlehen gewährt wird, das nach Ausbildungsende zurückbezahlt werden muss, Unterhaltszahlungen aber den laufenden Lebensunterhalt decken.

Es ist zwischenzeitlich gefestigte Rechtsprechung, dass die BAföG-Leistungen den Unterhaltsbedarf des Berechtigten decken. Hieraus folgt einerseits die Verpflichtung des Kindes, diese Leistungen auch tatsächlich zu beantragen und in Anspruch zu nehmen, andererseits folgt für die Eltern hieraus, dass sie nur für den ungedeckten Bedarf aufkommen müssen.

Es ist also folgendermaßen zu rechnen:
Der Bedarf des Studierenden beträgt nach den aktuellen Leitlinien derzeit EUR 670,00. Hierauf ist zunächst das volle Kindergeld (EUR 184,00 oder mehr, falls weitere Kinder noch kindergeldberechtigt sind) anzurechnen.

Es verbleibt daher ein undgedeckter Bedarf in Höhe von EUR 486,00.

Soweit nun BAföG-Leistungen gewährt werden, sind diese in voller Höhe von diesem Bedarf abzuziehen. Sollte danach noch ein Rest verbleiben, ist dieser entsprechend den Regeln zur Quotelung zwischen den Eltern aufzuteilen.

Hier finden Sie weitere für Studierende interessante Beiträge auf unseren Seiten.

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Bei Studienplatzvergabe nicht berücksichtigt – was ist zu tun?

Jedes Jahr zu Beginn des Sommer- wie Wintersemester das selbe Bild: Viele angehende Studentinnen und Studenten erhalten eine Absage von der Hochschule – zu wenig Studienplätze, zu viele Bewerber, zu schlechte Noten…… die Gründe sind vielfältig.

Plusminus hat sich des Themas in einer Reportage angenommen und zeigt den Weg, wie auf dem Klagewege versucht werden kann, doch noch an den begehrten Studienplatz zu kommen.

Per Klage zum Traumstudium – Plusminus – ARD | Das Erste.

Weiterführende Informationen auf der Seite runden das Angebot ab.

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Ausbildungskosten: Ausgaben für Erststudium sind (nur) Sonderausgaben

ich hatte ja bereits hier auf einen Artikel in FOCUS online hingewiesen, der sich mit der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes zu den Ausbildungskosten beschäftigt hatte.

Ich möchte es daher nun nicht versäumen, auf eine Seite des ZDF-WISO-Steuerbriefes hinzuweisen, der hier Möglichkeiten der steuerlichen Optimierung der Ausbildungskosten nennt:

Ausbildungskosten | Ausgaben für Erststudium sind (nur) Sonderausgaben: So trotzen Sie BFH und Gesetzgeber.

Hier wird auch darauf hingewiesen, dass beim VI. Senat des Bundesfinanzhofes noch ein weiteres Verfahren zu diesem Themenbereich rechtshängig ist. Der Ausgang scheint noch offen zu sein, unter Umständen könne man auch damit rechnen, dass der Senat eine Vorlage zum BVerfG nach Karlsruhe in Erwägung ziehen könnte.

Neben der steuerlichen Problematik steht aber auch die Frage nach den Anspruch auf Ausbildungsunterhalt im Raume. Hier sollte genau darauf geachtet werden, ob nicht durch die vorgeschlagene steuerliche Optimierung der Unterhaltsanspruch verloren gehen könnte.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen auch telefonisch zur Verfügung. Sie finden hier unser Angebot der telefonischen Rechtsberatung.

 

 

Wie kann man das komplette Studium von der Steuer absetzen ?

Der Bundesfinanzhof hat jüngst entschieden, dass dem Grunde nach die Kosten für die Hochschulausbildung in der Regel nicht komplett von der Steuer abgesetzt werden können. FOCUS online weist aber auf ein legales Schlupfloch hin: Wenn nämlich die Studierenden bereits vorher eine Ausbildung absolviert haben, zählen die Kosten des Studiums als Werbungskosten.

Den vollständigen Artikel gibt es hier auf FOCUS online:

Steuererklärung: So lässt sich völlig legal das komplette Studium absetzen – Steuererklärung: So lässt sich völlig legal das komplette Studium absetzen – FOCUS Online – Nachrichten.

In diesem Zusammenhang ist aber auch zu beachten, ob dieser Weg dann nicht unter Umständen den Anspruch auf Ausbildungsunterhalt verbauen könnte. Die Möglichkeit der Geltendmachung der Werbungskosten für die weitere Ausbildung könnte in diesem Zusammenhang durchaus als Erreichen einer eigenständigen Lebensstellung gesehen werden.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

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Kindergeld und Studium

Für Studierende kann auch über das 25. Lebensjahr hinaus Kindergeld bezahlt werden, wenn vor dem Studium Wehr- oder Zivildienst abgeleistet wurde. Dies gilt auch noch, nachdem die Wehrpflicht abgeschafft wurde, weil ja die Dienstzeiten in der Vergangenheit liegen und die Frage nach der weiteren Kindergeldberechtigung erst Jahre später virulent wird.

Der Bundesfinanzhof hatte nun die Frage zu entscheiden, wie es sich verhält, wenn der Studierende bereits während der Zivildienstzeit immatrikuliert war.

Der Gesetzgeber wollte mit der Verlängerung der Bezugsberechtigung dem Umstand, dass die Dienstzeit zu einem späteren Studienbeginn führt, Rechnung tragen.

Der Bundesfinanzhof hat nun aber entschieden, dass die Immatrikulation während der Zivildienstzeit für den Kindergeldbezug unschädlich ist, der Gesetzgeber habe eine typisierende Regelung geschaffen, die alleine an dem Umstand der Dienstverpflichtung anknüpft.

Mehr dazu auf den Seiten von LTO:

BFH zum Kindergeld: Zivis dürfen nebenher studieren.

 

Verlauf des Studiums und Ausbildungsunterhalt

Was muss nun ein Studierender tun, um seinen Anspruch auf Ausbildungsunterhalt nicht zu gefährden? Zunächst einmal ist der für den Studiengang maßgebliche Studienplan einzuhalten.
Auch bei der zunehmenden Verschulung der Bachelor-Studiengänge besteht ein Spielraum. die Studierenden können aus den angebotenen Lehrveranstaltungen selbständig auswählen. Für den Aufbau des Studiums und die zielgerichtete Absolvierung sind dieStudierenden selbst verantwortlich. Wird daher nur eine Zwischenprüfung nicht rechtzeitig abgelegt, führt dies noch nicht zum Verlust des Anspruchs auf Ausbildungsunterhalt.
Allerdings muss der Studierende den Eltern gegenüber auch nachweisen, dass er seine Ausbildung mit Fleiß und Zielstrebigkeit betreibt. Wer also trotz langer Studienzeit keine Zeugnisse über vorgeschriebene Zwischenprüfungen oder Vordiplome vorlegen kann, geht dann seines Anspruches auf Ausbildungsunterhalt verlustig. Wenn die Eltern nun zur Auskunft auffordern und entsprechende Nachweise verlangen, muss der Studierende im Einzelnen darlegen und nachweisen, dass er sein Studium zielstrebig betreibt.

Nach Abschluss eines Bachelor-Studiengangs ist häufig der Masterabschluss für einen Berufseinstieg erforderlich. zwischenzeitlich ist weitgehend anerkannt, dass der Ausbildungsunterhalt auch für ein sich anschließendes Masterstudium geschuldet wird.

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Unterhalt fürs Bummelstudium?

Eltern müssen das Bummeln beim Studium nicht hinnehmen. Deswegen verlieren Studierende ihren Unterhaltsanspruch, wenn die Regelstudienzeit erheblich überschritten wird. Zu Fragen ist nun, was unter „erheblich“zu verstehen ist. In der Regel werden hier den Studierenden entweder über die Regelstudienzeit und, falls diese länger ist, über die Förderungshöchstdauer nach dem BAföG hinaus noch ein bis zwei Examenssemester zugebilligt. Aber selbst diese Fristen können im Einzelfall noch überschritten werden. Dies ist immer dann der Fall, wenn die durchschnittliche Studienzeit des betreffenden Studienganges erheblich über der Regelstudienzeit liegt.

Der Studierende hat die Pflicht, die Ausbildung in kürzester Pflicht einem Abschluss zuzuführen. Eine längere Dauer des Studiums verletzt diese Obliegenheit. Die Folge hieraus ist, dass dann derUnterhaltsanspruch entfallen kann. Etwas anderes gilt nur, wenn besondere Gründe wie Krankheit vorliegen.
Eine Verzögerung des Studienabschlusses ist von den Eltern außerdem bei einem leichten vorübergehenden Versagen bei einer Prüfung hinzunehmen. Selbst bei einer zwei Jahre dauernden falsch eingeschlagenen beruflichen Laufbahn kann der Unterhaltsanspruch aufrecht erhalten bleiben, wenn die persönliche Begabung des Studierenden bei der Abwägung nichts anderes ergibt.
Ausbildungsunterbrechungen, die maßgeblich auf erzieherischem Fehlverhalten der Eltern und den daraus entstanden psychischen Folgen für das Kind beruhen, lassen den Anspruch auf Ausbildungsunterhalt nicht entfallen.

Jobben neben dem Studium kann zwar den Geldbeutel aufbessern, auf der anderen Seite aber das Studium verlängern. die Rechtsprechung verlangt, dass berufliche Tätigkeiten neben dem Studium nicht zu einer Verzögerung der Ausbildung führen dürfen.
Eine Ausnahmen wird dann zugelassen, wenn diese Tätigkeiten für die Ausbildung zwingend notwendig sind.
Wenn die Eltern ihrer Unterhaltspflicht nicht oder nur teilweise nachkommen und die Studierenden deswegen jobben müssen, haben die Eltern die Verlängerung der Ausbildung selbst zu verantworten und müssen deswegen auch für den weiteren Unterhalt aufkommen.

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