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Studienfinanzierung: Alles, was man zum Nebenjob wissen muss

Die wichtigsten Stichworte im Überblick bieten die Campus-Seiten von ZEIT ONLINE.

Quelle: Studienfinanzierung: Das Abc zum Nebenjob | ZEIT ONLINE

Wie kann man das komplette Studium von der Steuer absetzen ?

Der Bundesfinanzhof hat jüngst entschieden, dass dem Grunde nach die Kosten für die Hochschulausbildung in der Regel nicht komplett von der Steuer abgesetzt werden können. FOCUS online weist aber auf ein legales Schlupfloch hin: Wenn nämlich die Studierenden bereits vorher eine Ausbildung absolviert haben, zählen die Kosten des Studiums als Werbungskosten.

Den vollständigen Artikel gibt es hier auf FOCUS online:

Steuererklärung: So lässt sich völlig legal das komplette Studium absetzen – Steuererklärung: So lässt sich völlig legal das komplette Studium absetzen – FOCUS Online – Nachrichten.

In diesem Zusammenhang ist aber auch zu beachten, ob dieser Weg dann nicht unter Umständen den Anspruch auf Ausbildungsunterhalt verbauen könnte. Die Möglichkeit der Geltendmachung der Werbungskosten für die weitere Ausbildung könnte in diesem Zusammenhang durchaus als Erreichen einer eigenständigen Lebensstellung gesehen werden.

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Kindergeld und Studium

Für Studierende kann auch über das 25. Lebensjahr hinaus Kindergeld bezahlt werden, wenn vor dem Studium Wehr- oder Zivildienst abgeleistet wurde. Dies gilt auch noch, nachdem die Wehrpflicht abgeschafft wurde, weil ja die Dienstzeiten in der Vergangenheit liegen und die Frage nach der weiteren Kindergeldberechtigung erst Jahre später virulent wird.

Der Bundesfinanzhof hatte nun die Frage zu entscheiden, wie es sich verhält, wenn der Studierende bereits während der Zivildienstzeit immatrikuliert war.

Der Gesetzgeber wollte mit der Verlängerung der Bezugsberechtigung dem Umstand, dass die Dienstzeit zu einem späteren Studienbeginn führt, Rechnung tragen.

Der Bundesfinanzhof hat nun aber entschieden, dass die Immatrikulation während der Zivildienstzeit für den Kindergeldbezug unschädlich ist, der Gesetzgeber habe eine typisierende Regelung geschaffen, die alleine an dem Umstand der Dienstverpflichtung anknüpft.

Mehr dazu auf den Seiten von LTO:

BFH zum Kindergeld: Zivis dürfen nebenher studieren.

 

Unterhalt fürs Bummelstudium?

Eltern müssen das Bummeln beim Studium nicht hinnehmen. Deswegen verlieren Studierende ihren Unterhaltsanspruch, wenn die Regelstudienzeit erheblich überschritten wird. Zu Fragen ist nun, was unter „erheblich“zu verstehen ist. In der Regel werden hier den Studierenden entweder über die Regelstudienzeit und, falls diese länger ist, über die Förderungshöchstdauer nach dem BAföG hinaus noch ein bis zwei Examenssemester zugebilligt. Aber selbst diese Fristen können im Einzelfall noch überschritten werden. Dies ist immer dann der Fall, wenn die durchschnittliche Studienzeit des betreffenden Studienganges erheblich über der Regelstudienzeit liegt.

Der Studierende hat die Pflicht, die Ausbildung in kürzester Pflicht einem Abschluss zuzuführen. Eine längere Dauer des Studiums verletzt diese Obliegenheit. Die Folge hieraus ist, dass dann derUnterhaltsanspruch entfallen kann. Etwas anderes gilt nur, wenn besondere Gründe wie Krankheit vorliegen.
Eine Verzögerung des Studienabschlusses ist von den Eltern außerdem bei einem leichten vorübergehenden Versagen bei einer Prüfung hinzunehmen. Selbst bei einer zwei Jahre dauernden falsch eingeschlagenen beruflichen Laufbahn kann der Unterhaltsanspruch aufrecht erhalten bleiben, wenn die persönliche Begabung des Studierenden bei der Abwägung nichts anderes ergibt.
Ausbildungsunterbrechungen, die maßgeblich auf erzieherischem Fehlverhalten der Eltern und den daraus entstanden psychischen Folgen für das Kind beruhen, lassen den Anspruch auf Ausbildungsunterhalt nicht entfallen.

Jobben neben dem Studium kann zwar den Geldbeutel aufbessern, auf der anderen Seite aber das Studium verlängern. die Rechtsprechung verlangt, dass berufliche Tätigkeiten neben dem Studium nicht zu einer Verzögerung der Ausbildung führen dürfen.
Eine Ausnahmen wird dann zugelassen, wenn diese Tätigkeiten für die Ausbildung zwingend notwendig sind.
Wenn die Eltern ihrer Unterhaltspflicht nicht oder nur teilweise nachkommen und die Studierenden deswegen jobben müssen, haben die Eltern die Verlängerung der Ausbildung selbst zu verantworten und müssen deswegen auch für den weiteren Unterhalt aufkommen.

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Unterhalt zwischen Schule und Ausbildung

Die Ausbildung muss zielstrebig begonnen und durchgeführt werden.
Aus dieser Anforderung heraus folgt nun, dass in der Zwischenzeit nur eine gewisse Phase der Orientierung zugebilligt wird. Eine angemessene Orientierungsphase ist nicht starr vorgegeben, sie richtet sich vielmehr nach Alter, Entwicklungsstand und den gesamten Lebensumständen. Diese Phase ist darauf ausgerichtet, die gewünschte Ausbildung zu beginnen. Während dieser Zeit besteht für das Kind keine Obliegenheit, selbst für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. Wird diese Zeitspanne der Orientierung aber überschritten, entfällt der Anspruch. Das Berufsorientierungsjahr fällt unter den Begriff der »allgemeinen Schulbildung«. Damit besteht in dieser Zeit auch ein Anspruch auf Ausbildungsunterhalt. Wenn zwischen Schule und Aufnähme der Ausbildung ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder Bundesfreiwilligendienst absolviert wird, lebt nach der Dienstzeit der Ausbildungsunterhaltsanspruch wieder auf.

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Unterhalt in Übergangszeiten

Unter Übergangszeiten versteht man im Unterhaltsrecht die Zeiträume, die zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn liegen. Normalerweise handelt es sich also um die Zeit zwischen dem Abitur und dem Beginn eines Studiums oder einer Lehre oder aber zwischen dem Hauptschulabschluss oder der mittlere Reife und derLehre.

Nach Abschluss der Schulausbildung und dem Beginn einer weiterführenden Ausbildung oder eines Studiums besteht in der Regel keine Erwerbsobliegenheit des unterhaltsberechtigten volljährigen Kindes. Das Kind kann also nicht darauf verwiesen werden, jetzt Zeit zum „Jobben und Geldverdienen“ zu haben und für sich selbst sorgen zu können.

Es ist allgemein anerkannt, dass das Kind vielmehr eine gewisse Erholungsphase für sich in Anspruch nehmen kann.

Für diese Erholungsphase werden in der Regel aber zwei bis drei Monate als ausreichend erachtet.

Nicht zu diesen unterhaltsrechtlichen Übergangszeiten wird dazu wird der Zeitraum zwischen der Ableistung eines freiwilligen Dienstes (Freiwilliges soziales Jahr oder freiwilliges ökologisches Jahr) und dem Beginn einer Berufsausbildung oder dem Studium gezählt. Nach Ableistung des freiwilligen sozialen Jahres vor Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums wird keine Erholungsphase zuerkannt.

Wenn der gewünschte Studienplatz nicht sofort verfügbar ist und daher Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen, hat der Volljährige diese Zeiten mit einer auf Gelderwerb gerichteten, bedarfsmindernden Tätigkeit zu überbrücken.

Das Berufsorientierungsjahr selbst gehört zur »allgemeinen Schulbildung« i.S.d. § 1603 Abs. 2 Satz 2 BGB.

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