Schlagwort-Archive: Tod

Die Erziehungsrente

Was viele Betroffene nicht wissen:

Auch Geschiedene können unter bestimmten Voraussetzungen eine Rente bekommen, wenn der geschiedene Partner stirbt.

Die so genannte Erziehungsrente fristet ein Schattendasein. Doch sie vermag Betroffenen durchaus finanzielle Lasten abnehmen. Die Rente ist als Unterhaltsersatzleistung gedacht.

Wenn die Ehe geschieden wurde und ein Ehegatte dann versterben sollte, kann der andere Ehegatte bei Erfüllung der Voraussetzungen diese Erziehungsrente bekommen.

Hierfür muss dieser Ehegatte unverheiratet geblieben sein und ein minderjähriges Kind aus dieser geschiedenen Ehe in seinem Haushalt betreuen und erziehen.

Mehr zu dieser Rentenart gibt es auf den Seiten der  Deutschen Rentenversicherung zum Stichwort: Renten an Hinterbliebene – Erziehungsrente

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Wann kann ein Mensch für tot erklärt werden?

Auch Verschollene sterben. Die Voraussetzungen für eine Todeserklärung wurden nun vom OLG Hamm präzisiert. Demzufolge kann jemand, der seit 5 Jahren verschollen ist und zwischenzeitlich über 80
Jahre alt wäre, für tot erklärt werden.

Mehr dazu auf den Seiten von DATEV,

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Suizidpotential auf Grund von Trennung und Scheidung für Erwachsene und Kinder

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht ISUV weist auf seiner Internetseite auf eine Untersuchung hin, in der das Suizidpotential für betroffene Erwachsene, Männer wie Frauen, aber auch für die Kinder untersucht worden ist:

Sandra Seubert: Suizidpotential auf Grund von Trennung und Scheidung für Erwachsene und Kinder | ISUV.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen auch telefonisch zur Verfügung. Sie finden hier unser Angebot der telefonischen Rechtsberatung.

 

 

Wer erbt den Mietvertrag ?

Wenn ein Mensch stirbt, hinterlässt er Angehörige, Erben, Sachwerte, Vermögen …. und vielleicht auch einen Vermieter.

Was geschieht dann mit der Wohnung ? Wer darf sie weiter benutzen ? Wer bezahlt die Miete ?
Diese Fragen werden hier in der Schwäbischen Zeitung Erbe muss Miete für Wohnung von Verstorbenem übernehmen – Aktuelle Verbraucherinfos der Schwäbischen Zeitung – schwaebische.de. umfassend beantwortet.

 

Lebensversicherung: Ansprüche trotz Scheidung

Nach einer Ehescheidung sind die ehemaligen Partner zwar getrennt  – unter Umständen kann aber einer noch von der Lebensversicherung des anderen profitieren – und das auch ungeachtet der Fragestellung, ob diese Versicherung im Zugewinn oder beim Versorgungsausgleich Berücksichtigung gefunden hatte.

Lebensversicherung: Ansprüche trotz Scheidung – Aktuelle Verbraucherinfos der Schwäbischen Zeitung – schwaebische.de.

Denn wenn der Versicherungsfall eintritt – also der Versicherungsnehmer stirbt  – dann muss die Versicherung die Versicherungssumme an die in der Police benannte bezugsberechtigte Person auszahlen.

Wenn nun der geschiedene Ehegatte „vergessen“ hatte, diese Bezugsberechtigung nach der Scheidung zu ändern, muss die Versicherung an den geschiedenen Ehegatten ausbezahlen, wenn dieser damals in die Versicherung eingetragen war. Der neue Ehegatte geht dann leer aus. Das hat zumindest das OLG in Koblenz jüngst so entschieden.

Das Erbe von Amy Winehouse

Nun tobt allen Anscheins nach die Auseinandersetzung um das Erbe von Amy Winehouse.

Die Süddeutsche Zeitung hat dies zum Anlass genommen, das deutsche Erbrecht geschiedener Ehegatten unter die Lupe zu nehmen. Wann der Ex-Partner erbt – und was zu tun ist: Der Artikel regt zum Nachdenken an.

Der Ex-Mann von Amy Winehouse erhebt Anspruch auf einen Teil ihres Nachlasses. Nach deutschem Recht wäre das kaum denkbar. Doch es gibt auch hierzulande Ausnahmen, bei denen ein geschiedener Partner erbt.

 

Josef 2010

Am heutigen Josefstag möchte ich die Gelegenheit nutzen, hier ein paar Gedanken über die Bedeutung des Hl. Josef auch für die Arbeit unseres Hauses darzustellen.

 

Der Hl. Josef, wie er auf vielen Bilder dargestellt wird, bekommt nach der Darstellung im Matthäus-Evangelium im Traum die Offenbarung der Schwangerschaft seiner Verlobten Maria mitgeteilt. Nachdem er zunächst daran dachte, die Verlobte wegen der Schande zu verstoßen, nahm er von diesem Vorhaben Abstand.

Er stellt damit auch in der christlichen Tradition die Vaterfigur für Jesus dar. Im historischen und kulturellen Kontext war er damit für die Erziehung des Kindes und seine weitere Entwicklung verantwortlich.

Trennungsväter und Scheidungsväter, Stiefväter in Patchworkfamilien, Alleinerziehende finden daher in  der Figur des Hl. Josef einen Vater, der in einer für sie vergleichbaren Situation sich zurecht finden musste. Ist der Hl. Josef daher nicht mehr als nur „Ernährer Jesu“, wie er in der christlichen Literatur auch dargestellt wird ? Die Reduktion der Vaterrolle auf die des Ernährers bedeutet doch nicht mehr, als die Verantwortung für die materiellen Lebensgrundlagen.

Auf heutige familienrechtliche Themenstellungen übertragen bedeutet dies aber, dass der Rolle des Ernährers derjenige gerecht wird, der seiner Barunterhaltspflicht nachkommt.

Sorgerecht hingegen definiert sich bekanntermaßen als das Recht und die Pflicht, für das minderjährige Kind zu sorgen. Das geht über die bloße Ernährerrolle weit hinaus. Begleitet von der Erkenntnis, dass der regelmäßige Kontakt zu beiden Elternteilen dem Kindeswohl dienlich ist, wird deutlich, dass gerade in Trennungs- Scheidungs- oder Patchworksituationen es für die Kinder von emminenter Wichtigkeit ist, einen Vater positiv erfahren zu können und zu dürfen.

Dies beginnt bei der elterlichen gemeinsamen Verantwortung für das Kind und hört beim gemeinsamen Miteinander-Sein noch lange nicht auf.

Damit ist der Hl. Josef nicht nur Ziehvater und Ernährer, sondern auch Vor- und Leitbild für die heutigen Väter in den verschiedensten familiären Kontexten.

Die katholische Kirche verehrt den Hl. Josef auch als Schutzpatron für eine gute Sterbestunde. Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung, der Diskussion um die Auslegung des Patientenwillens sowie die Debatten um alle möglichen Formen der Sterbehilfe ist daher der Hl. Josef von großer Aktualität.

schaltet mich ab!

So lautet der Titel einer Reportage, die am Sonntag, den 31. Januar 2010 um 17:30 Uhr im Ersten gezeigt wird. Einen Monat lang begleiteten Macher der Reportage die Ärzte im Marien-Hospital in Köln.

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die Reportage setzt sich mit den Problemen, die sich durch die Möglichkeiten der modernen Medizin ergeben, auseinander. Ein Schwerpunkt liegt auch auf dem Fragestellungen, die sich durch 1. September 2009 in Kraft getretene gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung ergeben.

Die Seite mit den weiterführenden Informationen des Senders findet sich hier.

Wie vererbe ich mein Kind – update

Zum ISUV-Vortrag „Wie vererbe ich mein Kind? – was passiert mit meinem Kind wenn mir etwas geschieht ? “ gibt es hier eine Informationsbroschüre zum download:

flyer wie vererbe ich mein kind

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Wie vererbe ich mein Kind

Am Mittwoch, den 09.12.2009 findet um 19:30 Uhr im Gasthaus „Mohren“ in Ravensburg eine Vortragsveranstaltung statt. Auf Einladung des ISUV e.V. spreche ich zum Thema „Wie vererbe ich mein Kind“.

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An diesem Abend wird der Frage nachgegangen, was mit den Kindern geschieht, wenn den Eltern oder dem allein erziehenden Elternteil etwas zustößt.

Gerade Alleinerziehende stellen sich oftmals der Fragestellung, was im schlimmsten Falle alles geschehen könnte. Gibt es hier Möglichkeiten, vorsorgend tätig zu werden ? Was hat der Gesetzgeber für diesen Fall vorgesehen ? Kann hier vielleicht in einem Testament die weitere elterliche Sorge bindend übertragen werden ? Welche Rolle spielt der getrennt lebende oder gar geschiedene Ehepartner ? Was ist im Falle einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft zu beachten ?

Diese und andere Themen rund um die elterliche Sorge beim Todesfall des sorgeberechtigten Elternteils werden an diesem Abend behandelt werden. Ich gebe hierbei einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und die entsprechenden Vorsorgemöglichkeiten.
Wie immer bei den ISUV-Themenabenden soll die rege Diskussion mit dem interessierten Publikum einen breiten Raum einnehmen.