Themenabend: Die größten Fehler bei Trennung und Scheidung

Am Mittwoch, den 04. Februar 2015 findet in Sigmaringen der nächste Themenabend des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht ISUV/VDU statt. Der Abend beginnt um 19:30 Uhr in der Pizzeria „Krone“ in Sigmaringen.

Schwerpunkt dieser Veranstaltung sind die möglichen Fehlerquellen bei Trennung und Scheidung.

Der Referent des Abends ist der ISUV-Kontaktanwalt Roland Hoheisel-Gruler aus Sigmaringen. Neben den Verfahrensabläufen und den sich hier ergebenden Fehlerquellen wird es auch darum gehen, wann und wie welche Ansprüche geltend gemacht werden müssen. Eine Übersicht über alternative Konfliktlösungsstrategien in Trennungs- und Scheidungskonflikten, wie die Mediation, rundet den Vortrag ab.

Der Verantwortliche der Bezirksstelle, Herr Thoralf Fritschi und der Referent stehen den Gästen des Abends nach dem Referat für ihre Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

 

 

Das Titulierungsinteresse beim Unterhalt

Grundsätzlich hat der Unterhaltsberechtigte ein Interesse daran, einen Vollstreckungstitel über den vollständigen Unterhaltsanspruch zu erhalten. Dies gilt auch in den Fällen, in denen bisher der Unterhalt vollständig und regelmäßig bezahlt wurde. Denn die Zahlungen in der Vergangenheit liefern keine Garantie für die Zukunft. Eine Einstellung der Zahlung wäre ja jederzeit möglich. Weil der Unterhalt der Existenzsicherung dient, leitet der BGH das Rechtschutzinteresse auch bei vollständiger Zahlung aus 258 ZPO ab.

Vorsicht ist beim Gang zum Gericht geboten: Erfolgt Antragstellung vor erfolgloser außergerichtlicher Aufforderung zur Titulierung, kann der Antragsgegner sofort anerkennen mit der Folge, dass der Antragsteller dann die Verfahrenskosten zu tragen hat.

beim Kindesunterhalt und beim Anspruch nach 1615l BGB kann die Titulierung kostenfrei erfolgen.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Das Einkommen des Volljährigen in der Unterhaltsberechnung

Wenn das volljährige Kind Einkommen erzielt, ist dieses voll anzurechnen. Dadurch wird die Bedürftigkeit des Kindes gemindert oder gar ganz beseitigt. Dies ergibt sich aus §  1602 Abs. 1 BGB.

Das Kindergeld ist beim Volljährigen voll bedarfsdeckend einzusetzen. Nachdem bereits der BGH zum alten Unterhaltsrecht dies für volljährige Kinder so entschieden hatte, hat der Reformgesetzgeber dies im § 1612b Abs. 1 Nr. 2 BGB umgesetzt.

Wenn der Volljährige über Vermögen verfügt, so hat er zunächst auch diesen Vermögensstamm zu verwerten, bevor er die Unterhaltsverpflichteten in Anspruch nehmen kann.

Da der volljährige Unterhalt begehrende junge Mensch zunächst für sich selbst zu sorgen hat, ist auch zu prüfen, ob ihn nicht eine Erwerbsobliegenheit trifft. Dies kann insbesondere bei langen Wartezeiten zwischen Ausbildungsabschnitten der Fall sein. Dann wäre gegebenenfalls bei einem Verstoß gegen die Erwerbsobliegenheit ein fiktives Einkommen bedarfsdeckend einzusetzen.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen auch telefonisch zur Verfügung. Sie finden hier unser Angebot der telefonischen Rechtsberatung.

 

Reform des Unterhaltsrechts soll die Dauer der Ehe berücksichtigen

Prof. Dr. Grziwotz hat die Reform der Unterhaltsreform kritisiert. Nach dem Willen der Bundesregierung soll die Dauer der Ehe stärker beim Unterhalt berücksichtigt werden. Dies soll durch eine Ergänzung des § 1578b BGB geschehen.

Dies findet bei dem renommierten Familienrechtler aber wenig Zustimmung. Er kritisiert einen familienpolitischen Zick-Zack-Kurs. Es geht ihm darum, dass wichtige gesellschaftspolitische Fragen, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Wertigkeit und Wertschätzung von Familienarbeit diskutiert und gelöst werden müssen. Griwotz befürchtet insofern aber bei der jetzt angedachten Reform der Reform die Zementierung eines überholten Familienbildes.

Die Kritik von Prof. Dr. Grziwotz gibt es hier auf den Seiten von LTO:

Unterhaltsrecht soll Dauer der Ehe berücksichtigen: Traditionelles Modell zementiert.

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„Fehler bei Trennung und Scheidung vermeiden“

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht lädt zum ersten Themenabend im Jahre 2013 ein. Am Mittwoch, den 09. Januar 2013 referiere ich  um 19:30 Uhr in der Pizzeria „Krone“ in Sigmaringen.

Trennungssituationen sind in der Regel Ausnahmesituationen, die mit einer großen Belastung einhergehen können. In solchen Situationen können Fehler unterlaufen, die in nachfolgenden Verfahren nur schwer wieder ausgebügelt werden können.

Die Auswirkungen solcher Fehler können finanzielle Einbußen mit sich bringen. Das kann unter Umständen sogar bis in die Insolvenz führen. Aber auch das  Wohl der Kinder kann durch Fehlentscheidungen massiv in Mitleidenschaft gezogen werden.

An diesem Abend werden die wesentlichen Fehlerquellen aufgezeigt, die bei Trennung und Scheidung unterlaufen können. Der Referent des Abends wird die Wege aufzeigen, wie solche Fehler vermieden werden können und Alternativen aufzeigen.

Ausführungen zu Möglichkeiten der außergerichtlichen Streitbeilegung einschließlich der Mediation werden den Themenabend abrunden.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Nähere Auskünfte zum Themenabend erteilt der Leiter der ISUV-Bezirksstelle Reutlingen, Herr Max Weidinger, Tel.: 07121/55067

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Vortrag zum Unterhaltsrecht im Oktober

Wie ist das mit dem Unterhalt ?

Eine der zentralen Fragestellungen im Falle einer Trennung befasst sich mit der zukünftigen Sicherung des Lebensunterhalts der Ehegatten und Kinder. Wer hat wieviel von wem zu erwarten und wieviel hat dem zur Zahlung verpflichteten Partner zu verbleiben? Was ist mit eigener Erwerbsobliegenheit und wie lange muss überhaupt etwas bezahlt werden? Wie wird Haushaltstätigkeit und Kinderbetreuung honoriert? Was ist, wenn das Geld nicht ausreicht?

Seit der Reform des Unterhaltsrechts im Jahre 2008 hat sich in der Rechtsprechung einiges getan.

 

Der nächste Vortrag des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht ISUV/VDU e.V. in Sigmaringen befasst sich mit diesen Fragestellungen.

Referent des Abends ist der Sigmaringer Fachanwalt für Familienrecht und Mediator Roland Hoheisel-Gruler. Es besteht die Möglichkeit zur ausgiebigen Diskussion.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 10.10.2011 um 19:30 Uhr in der Pizzeria „Krone“  in Sigmaringen statt. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit zur ausgiebigen Diskussion.

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Unterhalt – national und international

FB Stuttgart by rhg_anwalt
FB Stuttgart, a photo by rhg_anwalt on Flickr.

Fortbildung zum aktuellen Unterhaltsrecht unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des OLG Stuttgart mit Volker Bißmaier und Martin Streicher.

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