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Gerichtsgutachter in der Kritik

Häufig entscheiden Gutachter vor Gericht, zu wessen Gunsten sich die Schale der Justitia neigt. Nicht zuletzt deswegen sehen Gerichtsgutachter sich permanenter Kritik ausgesetzt. Gerade in Familiensachen, wenn es um Erziehungsfähigkeit, elterliche Sorge oder Umgangsrechte geht, haben die Feststellungen und Empfehlungen der Gutachter weitreichende weit über finanzielle Interessen hinausgehende Konsequenzen.

Die Ärztin Prof. Dr. Ursula Gresser hat gemeinsam mit Benedikt Jordan im Jahre  2013 eine Befragung von 548 medizinischen und psychologischen Sachverständigen in Bayern durchgeführt.

Sie ist Ärztin für Innere Medizin und Rheumatologie und habilitierte Hochschullehrerin.  Zu ihrem Tätigkeitsfeld gehört auch die Erstellung von  Sachverständigengutachten für verschiedene Auftraggeber.

Sie lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Tiroler Landesuniversität

Die Ergebnisse der Studie sind in der April-Ausgabe der Zeitschrift „Der Sachverständige“ erschienen und können auch unter www.ursula-gresser.de nachgelesen werden können.

Ein Interview mit Frau Dr. Gresser ist hier auf den Seiten von LTO nachzulesen:

Beeinflussung von Gutachtern bei Gericht.

Sie wird hier mit den Worten zitiert, dass sie teilweise recht mafiöse Strukturen vorgefunden habe.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

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Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

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Deutsches Ärzteblatt berichtet, bei Gerichtsgutachten werde oft die Tendenz vorgegeben

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über eine Untersuchung, wonach es mit der Unabhängigkeit der Gutachter bei Gerichten nicht so gut bestellt sein soll.

23,3 %  der befragten Gutachter gaben hierbei an, vom Gericht bereits eine Tendenz vorgegeben zu bekommen. Ebenfalls beachtenswert ist, dass ein knappes Viertel der Befragten im Rahmen dieser Untersuchung, die an der LMU in München durchgeführt wurde, mitteilte, aus der gutachterlichen Tätigkeit würden mehr als 50 % der Einnahmen erzielt werden.

Mehr als bedenklich ist der Umstand, dass über 40 % der befragten Psychologen – also deutlich mehr als der Durchschnitt, angaben, dass sie vom Gericht eine Tendenz in Einzelfällen oder häufig vom Gericht signalisiert bekommen haben.

In dieser Berufsgruppe ist die wirschaftliche Abhängigkeit von der Auftragserteilung durch Gerichte mit 61,1 % am höchsten.

Mehr dazu gibt es auf den Seiten des Deutschen Ärzteblattes:

Deutsches Ärzteblatt: Gerichtsgutachten: Oft wird die Tendenz vorgegeben (07.02.2014).

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Männer in der Zwickmühle als Ernährer und Väter

Der MDR hat sich auch mit der neuen FORSA-Studie zum Rollenverständnis der Männer geäußert. Der Sender sieht die Männer demnach in einer Zwickmühle zwischen dem klassischen Familienernährer und den Aufgaben als Vater. Der MDR weist hier:

Männer in der Ernährer- und Vater-Zwickmühle | MDR.DE.

darauf hin, dass es auch nach dieser Studie ein Ost-West-Gefälle gäbe, wonach die Männer im Osten der Republik besser mit diesem Konflikt klar kämen und auch Arbeitszeiten und Familienzeiten besser in Einklang brächten, denn die Männer im Westen.

Der MDR hat hier eine kurze Reportage zum Thema als Video ins Internet gestellt.

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Neue Forsa-Studie zur Rolle der Väter

Das Forsa-Institut hat für die Zeitschrift „Eltern“ eine neue Untersuchung zur Rolle der Väter veröffentlicht. Sie kommt zu dem Schluss, dass immer mehr Väter den Spagat zwischen Familie und Karriere wagen.

Die Mehrheit der Väter in Deutschland beteiligt sich heute der Untersuchung zufolge an der Kinderbetreuung. Problematisch wird gesehen, dass  aber zugleich kaum Abstriche im Beruf gemacht werden wollen.

Im Ergebnis seien die Männer hin- und hergerissen zwischen dem traditionellen Rollenbild als Ernährer und dem Idealbild des perfekten Vaters.

Einerseits wollen sie demnach möglichst viel Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen, andererseits aber nach wie vor Vollzeit arbeiten. Die Bereitschaft, daran etwas zu ändern sei nur gering ausgeprägt.

Mehr hierzu:

Forsa-Studie: Väter wagen den Spagat zwischen Familie und Karriere.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

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Wissenschaftliche Untersuchung zur Mediation

James A. Wall jr. und Suzane Chan-Serifin haben auf der Seite von astweb.org eine interessante Untersuchung zu den in den USA gelaufenen Mediationen vorgestellt. Datenbasis sind 62 ausgesuchte Fälle in zwei Städten gewesen.

Schön finde ich, das Wort, dass Mediation etwas sei wie Aspirin: Es funktioniert, aber wir wissen nicht genau, wie.

Die Untersuchungen der Autoren haben hier etwas Licht ins Dunkel gebracht, man darf aber gespannt sein, wie die Sache weitergeht.

Hinzu kommt, dass hier explizit die amerikanischen Verhältnisse untersucht wurden. Diese Rahmenbedingungen können aber nur äußerst bedingt auf die mitteleuropäischen Verhältnisse heruntergebrochen werden. Die Untersuchung zeigt deutlich, wie sehr die Art und Weise der Konfliktbewältigung hier mit dem typischen US-amerikanischen Rechtssystem verwoben ist.

Bei uns stellen sich hier ganz andere grundsätzliche Fragen, wie in einem Konflikt ein gerechtes Ergebnis erzielt werden kann. Stichworte wären hier Zugangs- und Verfahrensgerechtigkeit.

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