Schlagwort-Archive: Urlaub

Mediation Joint Sessions : Für und wider

Ein lesenswerter Blogbeitrag zur Frage, ob man bei Mediation immer in so genannten Joint Sessions verhandeln müsse – also ob immer alle Medianten anwesend sein müssen.
— Weiterlesen www.rudnerlaw.ca/mediation-joint-sessions/

die Argumente dafür und dagegen werden hier sehr gut dargestellt.

Ich denke, dass es im Wesentlichen darauf ankommt, welche Verfahren vereinbart werden. Äußert eine Partei Bedenken an gemeinsamen Sitzungen sind diese zu kommunizieren und auch zu thematisieren – dann kann man flexibel lösungsorientiert arbeiten.

Dabei muss natürlich gewährleistet sein, dass niemand das Gefühl von Absprachen hinter seinem Rücken bekommen kann.

Konfliktlösung im Arbeitsleben – wie geht das mit Medition?

Konflikte im Job können das Arbeitsklima schädigen und die Produktivität beeinträchtigen, schreibt Ralph Günther in seinem Blog:
— Weiterlesen www.rgblog.de/konfliktloesung-modelle/

klar ist dabei, dass gerade wenn Menschen miteinander in Arbeitsprozesse eingebunden sind, nicht vorausgesetzt werden kann, dass alle gleich ticken. Leicht wird aber gerne von sich auf andere geschlossen – was dem einen selbstverständlich gilt, muss dem anderen noch lange nicht so sein. Allerdings gilt es dann, die unterschiedlichen Stärken und Schwächen jeweils für das Ziel nutzbar zu machen.

Günther beschreibt auf seiner Seite drei Modelle der Kommunikation, die zur Konfliktlösung nutzbar gemacht werden können:

Das LEAF- Modell, das den Schritten listen – empathize- apologize – fix folgt damit dafür da ist, aufgrund der einem zukommenden Autorität einen Konflikt zu lösen und den Prozess zu steuern. Dann das Eisberg-Modell, das davon ausgeht, dass hinter einem Konflikt meist noch ein weiterer verborgen ist – so wie bei einem Eisberg, bei dem der gefährliche Teil unter der Wasseroberfläche schlummert – die TITANIC-Katastrophe lässt die Gefahr des Unterschätzens plastisch werden.

Als letztes nennt er noch das Gordon-Modell, also die Verwendung der so genannten gewaltfreien Kommunikation.

Dabei ist aber auf eines zu achten – wenn diese Instrumente von Vorgesetzten, Teamleitern, etc. eingesetzt werden, ist das nur im Vorfeld eines Konflikts nachhaltig und zielführend. Dies wird insbesondere beim LEAF-Modell deutlich, das Autorität und Lenkung voraussetzt.

Damit wird aber die Rolle der Vorgesetzten und Teamleiter nicht hinreichend gewürdigt, wenn das ganze System betrachtet werden soll, dann müssen Räume eröffnet werden, in denen geschützt auch Hierarchien und zugeschriebene Rollen Gegenstand der Erörterungen und der Konfliktklärung gemacht werden.

Das ist der Platz, den Mediation einnehmen kann: Ein allparteilicher Dritter muss die Ausgeglichenheit im Konfliktlösungsprozess herstellen und immer wieder neu austarieren. Dabei können Rollen im Konflikt und im Unternehmen in die Diskussion eingebracht werden, dabei aber auch auf die gegebenen Hierarchien Rücksicht genommen werden.

Die beschriebenen Kommunikationsmodelle können der Konfliktklärung und Konfliktlösung dienen – ich möchte aber behaupten, dass es eines geregelten Rahmens mit externer ( oder interner, aber dann personell und organisatorisch unabhängig agierender) und unabhängiger Unterstützung bedarf, um den Konflikt nachhaltig zu lösen und die Unternehmensinteressen zu fördern.

Sozialgericht Dortmund: Urlaubssperre ist auch für „schwierige“ Arbeitslose nicht zulässig

Sozialrecht

Das Jobcenter darf Leistungsempfängern nicht die Zustimmung für Urlaub verweigern, nur weil sie sich nicht an Regeln halten. Das hat das  Sozialgericht Dortmund entschieden. Demnach darf einem Hartz-IV-Empfänger nur entgegengehalten werden, dass er Urlaub zur beantragten Zeit konkret das Eingliederungsziel gefährde.

Als Sanktionsmöglichkeit steht eine Urlaubssperre nicht zur Verfügung.

Damit ist klargestellt, dass auch Langzeitarbeitslose einen durchsetzbaren Urlaubsanspruch haben, unabhängig davon, wie sie sich bisher bei der Eingliederung verhalten haben.

Quelle: SG: Auch „schwierige“ Arbeitslose dürfen Urlaub nehmen

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Gezieltere Anfragen zum Thema sind auch über mein Portal www.anwalteasy.com möglich.

Urlaubsplanung: Was zu beachten ist

Arbeitsrecht

Kaum hat das neue Jahr angefangen, steht in den Betrieben die Urlaubsplanung an.

Hier gibt es in der Regel viele Streitpunkte, die einer Lösung bedürfen: Darf etwa der Arbeitgeber Urlaubswünsche verweigern? Und wie viel Urlaub am Stück darf der Arbeitnehmer nehmen?

Das Bundesurlaubsgesetz stellt heraus, dass der Arbeitgeber den Urlaub gewährt, hierbei hat er auf die Wünsche seiner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzugehen. Gleichwohl gelten beispielsweise einheitliche Betriebsferien als „gesetzt“.

Der Jahresurlaub kann an einem Stück genommen werden. Wenn der Arbeitgeber den Wünschen nicht nachkommen kann oder will, hat er einen entsprechenden Begründungsbedarf. Da müssen schon gute Gründe vorliegen, wenn ein Urlaubswunsch nicht erfüllt werden können soll.

Im Übrigen ist der Erholungsurlaub zur Erholung von der Arbeit da: Eine Erreichbarkeit kann nicht verlangt werden. Der Rückruf aus dem Urlaub selbst ist nur in äußersten Notfällen denkbar.

Wer im Urlaub erkrankt, dem gehen diese Krankheitstage nicht als Urlaubstage verloren.

Schließlich ist davor zu warnen, sich im Streitfalle einfach selbst zu beurlauben. Das geht garantiert schief.

Wenn es Probleme mit der Urlaubsplanung und Urlaubsgewährung gibt, dann kann eine Mediation unter Umständen das Mittel der Wahl sein, um eine für die Beteiligten gute Lösung zu erarbeiten, bevor das Arbeitsgericht angerufen werden muss.

Quelle: Urlaubsplanung im Unternehmen: Diese Rechte haben Arbeitgeber beim Urlaub | impulse

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Neues Jahr – neuer Urlaub: Was ist mit meinem Resturlaub und ab wann kann ich meinen Jahresurlaub nehmen?

Arbeitsrecht

Die erste Urlaubszeit des Jahres steht gleich zu dessen Beginn: Die  einen wollen Skifahren, die anderen der Kälte entfliehen.

Doch wie ist das mit dem Urlaub?   Kann ich meinen Resturlaub nehmen oder ist der vielleicht an Silvester verfallen?

Auch steht immer wieder die Frage im Raum, gibt es den neuen Urlaub nur häppchenweise oder kann schon eine größere Scheibe davon abgeschnitten werden?

Schließlich gilt es, die Fälle zu beachten, bei denen ein Arbeitsplatzwechsel mit dem Jahreswechsel einhergeht.

Wenn der Resturlaub noch vorhanden ist, gibt es keine Probleme. Auch kann schon der Erholungsurlaub im Januar quasi im Voraus genommen werden, wenn nicht dringende betriebliche Gründe dagegen sprechen.

Nur beim Jobwechsel muss man beachten, dass der gesetzliche Urlaubsanspruch erst nach einer Wartezeit von einem halben Jahr entsteht.

Quelle: DAWR > Neues Jahr – neuer Urlaub: Was ist mit Resturlaub und kann man neuen Jahresurlaub schon im Januar nehmen? < Deutsches Anwaltsregister

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Bildungsurlaub: Wie Sie zusätzliche Urlaubstage erhalten

Der Adventskalender von ZEIT ONLINE hat es in sich. So gibt es jeden Tag einen nützlichen Karrieretipp.  In Türchen 2 erfahren Sie, wie Sie 2016 die Zahl ihrer Urlaubstage erhöhen können. Das Stichwort hierzu heißt Bildungsurlaub.

Ausführlich sind die Voraussetzungen hierfür auf den Seiten von ZEIT ONLINE dargestellt.

 

Quelle: Wie Sie zusätzliche Urlaubstage erhalten | ZEIT ONLINE

Der Resturlaub im neuen Jahr

Viele Arbeitgeber drängen jetzt darauf, dass die Beschäftigten ihren Resturlaub nehmen. Aber unter Umständen können Urlaubstage auch noch im neuen Jahr genommen werden.

Es ist aber keineswegs sicher, dass man immer und jederzeit den alten Urlaub mit ins neue Jahr nehmen kann.

Die Arbeitsrechtskolumne auf ZEIT ONLINE klärt auf.

Quelle: Resturlaub: Urlaub bis 31.12. komplett nehmen? | ZEIT ONLINE

Arbeitsrecht: Im Urlaub bleibt das Diensthandy aus

Ein Arbeitgeber verlangt von seinen Mitarbeitern, auch im Urlaub das Handy nicht auszuschalten. Kann er seine Angestellten dazu zwingen?

Der Erholungsurlaub dient der Erholung – das Diensthandy kann daher zu Hause bleiben.
Mehr dazu in der Arbeitsrechtskolumne auf ZEIT ONLINE:

Quelle: Arbeitsrecht: Muss ich Dienstanrufe im Urlaub annehmen? | ZEIT ONLINE

Ältere Arbeitnehmer dürfen mehr Urlaub haben

Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden. Demnach verstößt eine Regelung, die älteren Arbeitnehmern mehr Urlaub gewährt, nicht gegen das AGG. Es liegt daher keine Altersdiskriminierung vor, wenn ab 58 zwei weitere Urlaubstage gewährt werden.

Mehr dazu auf den Seiten von DATEV

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Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 
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Entgangene Urlaubsfreuden richtig geltend machen

Das Amtsgericht München hat in einer jüngst veröffentlichten Entscheidung nochmals herausgestellt, wie Reisemängel richtig geltend gemacht werden müssen, damit keine Nachteile für den enttäuschten Urlauber entstehen.

Reisemängel sind demzufolge unbedingt dem Reiseveranstalter oder einer von ihm benannten Stelle anzuzeigen.  Wenn hingegegen die Meldung nur bei der Hotelrezeption erfolgt, ist dies gerade nicht ausreichend.

Gelegentlich wird dem Reisenden vor Ort angeboten, zur Behebung des Mangels in ein anderes Hotel umzuziehen. Das Gericht stellte nochmals heraus, dass  Reisende dieses Angebot auch annehmen müssen, sofern dies zumutbar ist.

Mehr dazu auf den Seiten von LTO:

AG München zu entgangenen Urlaubsfreuden.