Schlagwort-Archive: Waffen

Islandpony statt Wildschwein erlegt: Waffenbesitzkarte weg

Wenn ein Jäger ein Islandpony mit einem Wildschwein verwechselt und das Pony erschießt, liegt nach Auffassung des VG Berlin eine waffenrechtliche Unzuverlässigkeit vor. Dies führte im entschiedenen Falle zum Entzug der Waffenbesitzkarte.

Ich habe dazu Anmerkungen auf den Seiten der Deutschen Anwaltshotline AG veröffentlicht:

Islandpony statt Wildschwein erlegt: Waffenbesitzkarte weg Rechtsberatung zum Waffenbesitz – Waffenrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

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Eine geladene Pistole hat unter der Matratze nichts verloren

Das entschied jetzt das OVG Rheinland-Pfalz. Bei einer angekündigten Inspektion war eine geladene Pistole unter der Matratze aufgefunden worden, zwei weitere Kurzwaffen waren zwar im Waffenschrank – allerdings geladen.

Damit hatte der Kläger gleich mehrere waffenrechtliche Verstöße begangen. Die untere Waffenbehörde widerrief daher die Erlaubnis, Waffen zu führen. Zu Recht – entschied nun das Gericht. Wer ein solches Verhalten an den Tag lege, dem fehle auch die persönliche Eignung und Zuverlässigkeit

Mehr dazu auf den Seiten von LTO:

Pistole unter Matratze begründet Unzuverlässigkeit.

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Einschießen – Übungsschießen – was darf der Jäger – und was nicht?

§ 13 VI Waffengesetz regelt, was ein Jäger im Revier mit seiner Waffe alles darf:

„(6) Ein Jäger darf Jagdwaffen zur befugten Jagdausübung einschließlich des Ein- und Anschießens im Revier, zur Ausbildung von Jagdhunden im Revier, zum Jagdschutz oder zum Forstschutz ohne Erlaubnis führen und mit ihnen schießen; er darf auch im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten die Jagdwaffen nicht schussbereit ohne Erlaubnis führen. Der befugten Jagdausübung gleichgestellt ist der Abschuss von Tieren, die dem Naturschutzrecht unterliegen, wenn die naturschutzrechtliche Ausnahme oder Befreiung die Tötung durch einen Jagdscheininhaber vorsieht.“

Das JÄGER-Magazin hat in einem lesenswerten Beitrag zusammengestellt, was das in der Praxis bedeutet.

Dieser Beitrag ist hier:

Jäger | Aktuelles | Einschießen, Übungsschießen – was darf der Jäger?.

im Netz zu finden.

 

Wenn das Landratsamt die Waffen kontrolliert

Dann können Kosten anfallen. Dies gilt auch dann, wenn die Kontrolle verdachtsunabhängig stattfindet.
Das Verwaltungsgericht in Stuttgart hat entschieden, dass auch Gebühren für verdachtsunabhängige Waffenkontrolle rechtmäßig seien.

 

Illegaler Waffenbesitz – Amnestie

Nach dem Amoklauf in Winneden wurde eine Amnestieregelung eingeführt, die es den Besitzern von illegalen Waffen ermöglichen sollte, bei Aushändigung derselben bei den zuständigen Behörden straffrei zu bleiben.

Der bayerische Innenminister Hermann bezeichnet diese Amnestieregelung zur Rückgabe illegaler Waffen als einen vollen Erfolg. Das meldet B5 aktuell.

Der Beitrag kann hier nachgehört werden:

http://www.br-online.de/b5aktuell/b5-ressorts/joachim-herrmann-innenminister-waffen-ID1250174417402.xml

Verkauf von Soft-Air-Pistolen an Jugendliche

Wer Soft-Air-Pistolen an Jugendliche verkauft, kann sich unter Umständen strafbar machen. Das hat das OLG Karlsruhe entschieden.

Demzufolge ist der Feststellungsbescheid des Bundeskriminalamtes nicht für die Strafverfolgungsbehörden bindend. Die Bestätigung des Freispruchs erfolgte daher aufgrund eines Verbotsirrtums, weil die Angeklagte darauf vertraut hatte, dass sie sich im Rahmen des Feststellungsbescheides auf rechtlich sicherem Terrain bewege.

Die Entscheidung habe ich ausführlich hier dargestellt.