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Trennungskinder – Scheidungskinder

ISUV 04-2017

Nach dem BGH-Beschluss stehen wieder die Trennungskinder zwischen Umgang, Sorgerecht und Unterhalt im Focus nicht nur familienrechtlicher Überlegungen.

Der nächste Themenabend des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht, ISUV/VDU e.V. befasst sich daher mit den praktischen Folgen, die die jüngste Entscheidung des BGH zum Wechselmodell mit sich bringt.

  • Was bedeutet diese Entscheidung für die Kinder und die Eltern?
  • Wie sieht es mit der Ausübung des Sorgerechts aus?
  • Was ist mit dem Unterhalt?

Die hier angesprochenen Fragestellungen gehen dabei über die Überlegungen zur Doppelresidenz von Kindern hinaus.

Der Themenabend findet am Mittwoch, den 5. April 2017 ab 19:30 Uhr im Gasthaus „Bären“ in Sigmaringen statt. Referent des Abends ist der ISUV-Kontaktanwalt Roland Hoheisel-Gruler aus Sigmaringen. Der Eintritt ist wie immer frei. Es besteht die Möglichkeit zur ausgiebigen Diskussion.

 

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Gießener Zeitung: Das Wechselmodell erweist sich als das überlegene Betreungsmodell

Die Gießener Zeitung befasst sich in ihrer Online-Ausgabe in einem Artikel mit dem Wechselmodell. Unter Bezugnahme auf aktuelle internationale Forschungsergebnisse kommt das Blatt zu dem Schluss:

Kinder, die im Wechselmodell aufwachsen, haben einen deutlichen Entwicklungsvorteil gegenüber anderen Trennungskindern, die nur wenig oder gar keinen Kontakt zum anderen Elternteil haben.

Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf den Umstand gelegt, dass dies nicht nur für Trennungsfamilien gilt, in denen in Bezug auf die Kinder die Eltern sich im Großen und Ganzen einig sind, sondern eben und gerade auch in den so genannten „hochstrittigen Problemfamilien“.

Den Artikel gibt es hier:

Das Wechselmodell erweist sich als das überlegene Betreungsmodell – Das 14-Tage Modell ist nicht mehr zeitgemäß | Gießen | Gießener Zeitung.

Der Artikel wird mit einem link auf einen Beitrag des Deuschlandradios abgerundet, der hier nachzuhören ist. Es handelt sich um ein Interview mit Frau Prof. Sünderhauf, einer der derzeit führenden Wissenschaftlerinnen, die sich mit dem Wechselmodell befassen. Hörenswert!

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

Wechselmodell – wie geht das?

Wenn es um die Frage geht, wie das Kindeswohl in Trennungs- und Scheidungssituationen am Besten Berücksichtigung finden kann, tritt zunehmend das Wechselmodell in den Focus.

Seit geraumer Zeit wird darüber debattiert, geforscht, geschrieben, abgewogen… und …. und ….. und.

Von daher darf man nun dankbar sein, dass eine Familie einen Erfahrungsbericht veröffentlicht hat. Hier war ein Wechselmodell nicht nur seit 2007 praktiziert worden. Die Eltern hatten auch das gefundene Modell ständig weiter entwickelt und diesen Prozess mit Mediation begleitet. Auch fand in diesem Falle eine Begutachtung statt.

Ausführlich ist dies auf den Seiten des ISUV nachzulesen:

Wechselmodell – wie geht das? Zeitliche, räumliche und finanzielle Bedingungen der Gestaltung | ISUV.

Auch wenn dieser Erfahrungsbericht keine 1:1-Umsetzung in anderen Trennungssituationen nahe legt, so kann doch auf die dort veröffentlichten Erfahrungen aufgebaut werden.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen auch telefonisch zur Verfügung. Sie finden hier unser Angebot der telefonischen Rechtsberatung.