Schlagwort-Archive: Wohnung

Was ist, wenn ich in den Urlaub fahre? Muss ich einen Schlüssel da lassen?

Mietrecht

Besteht für Mieter die Pflicht, für einen Notfall dafür zu sorgen, dass jemand die Wohnung öffnen kann?

Hier kann man nur dazu raten, bei Abwesenheit wegen eines Urlaubs oder bei sonstiger längerer Abwesenheit einen Schlüssel z.B. bei Nachbarn oder bei einer Vertrauensperson zu lassen und den Vermieter hiervon in Kenntnis zu setzen.

Denn ohne Zustimmung des Mieters darf eigentlich niemand die Wohnung betreten. Wird dies aber beispielsweise wegen eines Rohrbruches oder eines Heizungsschadens notwendig, dann muss der Vermieter unter Umständen die Wohnung aufbrechen lassen. Diese Kosten würden dann aber zu Lasten des Mieters gehen, denn dieser muss im Rahmen seiner mietvertraglichen Sorgfaltspflicht die Kontrolle der Wohnung ermöglichen können.

Quelle: Urlaub – Schlüssel für Notfall beim Nachbarn lassen

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

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Mietrecht: Die Heizung muss regulierbar sein

Mietrecht

Wenn die Heizung nicht in jedem Zimmer regulierbar ist, rechtfertigt dies eine Mietminderung. Eine Temperatur von 20 bis 22 Grad in den Haupträumen kann der Mieter erwarten. In den Nebenräumen muss sie 18 bis 20 Grad betragen können.

Das AG Köln hat in einem solchen Falle eine Mietminderung von 10, bzw. 20 % zugesprochen.

Quelle: Mietrecht: Heizung muss regulierbar sein | Immobilien | Haufe

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Kochen kann auch störend sein…..

Mietrecht

Zumindest, wenn Sie eine Mietwohnung bewohnen und gerne auch in der Küche experimentieren: Die hiervon ausgehenden Gerüche können durchaus von anderen Mietern im Haus als störend empfunden werden.

Dabei gilt: Sie dürfen in der Wohnung kochen, die damit verbundenen Gerüche sind von den anderen hinzunehmen, dabei spielen auch die Zeiten keine Rolle. Nur, wenn das Kochen auch mit Lärm verbunden ist, sind die üblichen Ruhezeiten einzuhalten.

Bei einer gewerblichen Nutzung der Küche sieht das wiederum ganz anders aus: Sie dürfen nicht die Küche der Mietwohnung für Ihren privaten Catering-Service gebrauchen. Von lebensmittelrechtlichen Problemen einmal abgesehen, handelt es sich bei einer solchen Nutzung in der Regel um eine unerlaubte gewerbliche Nutzung der Mietwohnung, die zu Abmahnung und  Kündigung führen kann.

mehr auf ProMietrecht

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Von Adventskranz bis Wunderkerze: weihnachtliche Urteile im Mietrecht

Mietrecht

Die Advents- und Weihnachtszeit soll eine friedvolle und besinnliche Zeit sein. Doch gerade hier liegen häufig auch die Ursachen für mietrechtliche Auseinandersetzungen.

Sei es die störende Lichterkette, der blinkende Schwippbogen, der Plastikweihnachtsmann an der Fassade oder seien es Unfälle, die durch brennende Kerzen oder umstürzende Weihnachtsbäume verursacht werden, der Deutsche Mieterbund hat hier eine Zusammenstellung von diesbezüglichen Urteilen veröffentlicht.

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Schimmel: ein dauerndes Problem bei Mietverhältnissen

Mietrecht

Die immowelt hat hier:

Quelle: Schimmel gibt Mietern die Sporen: Jeder 7. Betroffene will umziehen – immowelt.de

einen Beitrag zu der Schimmelproblematik veröffentlicht.

Es gibt genau zwei Möglichkeiten, auf die der Schimmelbefall zurückzuführen ist: Entweder sind es Mängel an der Wohnung, die letztlich zu Beseitigungsansprüchen und Mietminderung führen oder aber der Befall ist auf ein mangelhaftes Lüften zurückzuführen.

Bedenklich sind die Ergebnisse der vorgestellten Studie, wonach jede fünfte Wohnung mit diesen Problemen zu kämpfen hat. Davon will jeder siebte Mieter das Mietverhältnis deswegen beenden.

Leider stellt der Artikel einseitig auf das Mieterverhalten ab, gleichwohl sind die hier enthaltenen Tipps durchaus hilfreich, um gegebenenfalls auch einem Streit vorbeugen zu können.

 

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Wohnungsmängel : Checkliste für die Besichtigung

Mietrecht

Die Anzeige in der Zeitung oder in einem Internetportal klingt verlockend.   Jetzt steht die Besichtigung mit Makler oder Eigentümer an. Kann die Besichtigung tatsächlich die geweckten Erwartungen erfüllen? In der Praxis zeigt sich häufig, dass die Probleme mit der vermeintlichen Traumwohnung sich erst später zeigen. Dabei fällt auf, dass ein genaues Hinschauen vor Unterzeichnung des Mietvertrages viel Ärger hätte ersparen können.

Seien es Hausflur, Heizung  oder Steckdosen – worauf Sie beim ersten Besuch achten sollten, hat der WDR hier gut verständlich zusammengefasst:

Wohnungsmängel entdecken – Checkliste für die Besichtigung – Wohnen – Verbraucher – WDR

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Wann ist Schimmel in der Wohnung Grund für eine Mietminderung?

Schon die Vorstellung lässt Ekel verspüren: Die Wände in der Wohnung sind feucht, sie riechen modrig-muffig, und in den Ecken breiten sich dunkle Flecken aus – Schimmelbefall ist nicht nur für Auge und Nase unangenehm, er kann sogar ein Risiko für die Gesundheit sein.

Und der Schimmel ist Grund für Auseinandersetzungen zwischen Vermieter und Mieter. Fast schon reflexhaft spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen den Polen Mängel an der Mietsache und Lüftungsverhalten zu. Wenn sich der Streit nicht einvernehmlich auch im Hinblick auf die Ursachenerforschung lösen lässt, bleibt oft nur noch der Gang zum Gericht.

Die Aachener Zeitung hat einen lesenswerten Artikel zum Thema ins Netz gestellt:

Quelle: Schimmel in der Wohnung: Grund für eine Mietminderung

Mainzer Student wohnt bei Mutter: Kein erhöhtes BaFöG

Das Verwaltungsgericht in Mainz hat entschieden, dass ein Student, der noch zuhause lebt, grundsätzlich nur den geringeren Satz für die Unterkunft erhalten kann.

Hier spielt es nach Meinung des Gerichts keine Rolle, dass die Mutter, bei der der klagende Student lebt, ihrerseits Leistungen nach dem SGB II erhält und so die Kosten der Unterkunft nicht gedeckt sein könnten.

Mehr dazu auf den Seiten von HitRadio FFH:

Mainzer Student wohnt bei Mutter: Kein erhöhtes BaFöG – FFH.de.

Weitere Beiträge, die Studierende betreffen, finden Sie hier.

 

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Verschuldensunabhängige Haftung des Mieters bei Wohnungseigentum?

Der BGH hat sich jüngst mit der Frage befasst, ob ein Wohnungseigentümer dann eine Entschädigung für Vermögensnachteile für den Fall verlangen kann, dass eine rechtswidrige Einwirkung auf seine Wohnung durch eine benachbarte Wohnung nicht auf das Verschulden des Nachbarn zurückzufühen ist.

Der BGH hat auch darüber entschieden, was im Unterschied zum Rechtsverhältnis zwischen den Wohnungseigentümern im Verhältnis von Mietern untereinander gilt, die die Räume von Wohnungseigentümern angemietet haben.

Im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Eigentümern benachbarter Grundstücke ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass dem beeinträchtigten Grundstückseigentümer bzw. dessen Mieter ein verschuldensunabhängiger Ausgleichsanspruch in entsprechender Anwendung von § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB zustehen kann.

Gleiches muss aber auch im Verhältnis von Sondereigentümern zueinander gelten. Sondereigentum ist „echtes Eigentum“. Dieses steht dem Wohnungseigentümer alleine zu. Er kann damit grundsätzlich nach Belieben verfahren und jeden anderen von Einwirkungen hierauf ausschließen.

Hieraus folgt nun, dass die Wohnungseigentümer wie die Eigentümer benachbarter Grundstücke zu behandeln sind mit der Folge, dass ihnen der verschuldensunabhängige Ausgleichsanspruch aus § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB zusteht.

Der BGH hat weiter entschieden, dass dies auch im Verhältnis der Mieter untereinander anzuwenden ist.

Mehr dazu auf den Seiten von DEUBNER:

Wohnungseigentum: Verschuldensunabhängige Haftung des Mieters? | Deubner Verlag.

Der Mieter badet nicht gerne lau

„Der Herr badet gerne lau“ – so äußerte sich einmal Herbert Wehner über Willy Brandt. Nicht in diesem übertragenen Sinne – sondern wörtlich genommen, war dies der Anlaß eines Rechtsstreits vor dem Amtsgericht München.

Es ging darum, dass eine neu eingebaute Therme zu wenig warmes Wasser bereit stellen konnte. Es dauerte 42 Minuten, bis die Wanne voll war – und dann war das Wasser auch nur lauwarm. Der Vermieter hielt das aber für au

Das Amtsgericht München urteilte, dass ein Vermieter dafür Sorge tragen muss, dass die Warmwassertherme ausreichend warmes Wasser bereitstellt, damit auch ein entsprechender Badegenuß gegeben ist.

Mehr dazu auf den Seiten vom Rechtsindex:

Urteil – Badewasser zu kalt und 42min bis die Wanne voll ist | Rechtsindex.