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Ein  Arbeitszeugnis zu Ihrer  stets vollsten Zufriedenheit

Zeugnisse im Arbeitsleben haben ihre eigenen Codes. Wer diese Codes lesen kann, kann auch herausfinden, welche Zeugnisnote man hier tatsächlich bekommen hat.

Wie der Vorgesetzte im Arbeitszeugnis seine Bewertungen umschreibt und welche Ansprüche Mitarbeiter im Einzelfall geltend machen können hat die Süddeutsche Zeitung hier:

Arbeitszeugnis: Stets zur vollsten Zufriedenheit – Karriere – Süddeutsche.de

in einem lesenswerten Artikel zusammengestellt.

 

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Wie lese ich mein Arbeitszeugnis richtig?

Arbeitszeugnisse sprechen eine eigene Sprache, die nicht einfach zu verstehen ist.

§ 630 BGB gibt den Arbeitnehmern bei Beendigung ihrer Tätigkeit einen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Die Anforderungen hieran sind von der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung modifiziert worden.

In der Folge hat sich eine bestimmte Sprache in den Zeugnissen entwickelt. Was sich im ersten Moment vielleicht gut anhört, ist in Wirklichkeit ein hartes Urteil

Spiegel ONLINE hat das Wichtigste auf seinen Seiten zusammengestellt.

 

Quelle: Arbeitszeugnis: Muss man schlechte Noten akzeptieren? – SPIEGEL ONLINE

Arbeitszeugnis muss stimmig sein

Wenn das Arbeitszeugnis nicht in sich stimmig ist, dann hat der Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, dass das Zeugnis gegebenenfalls nachgebessert wird.

Mitarbeiter müssen dann keine durchschnittliche Gesamtbewertung akzeptieren, wenn das Arbeitszeugnis ansonsten sehr positiv ist. Diese Diskrepanz ist nicht hinzunehmen. Das hat das Arbeitsgericht Hamburg entschieden (Az.: 21 Ca 587/11).

Mehr dazu auf den Seiten von n-tv:

Arbeitszeugnis: Arbeitszeugnis muss stimmig sein – n-tv.de.

Negativbewertung im Arbeitszeugnis kann Schadenersatz nach sich ziehen

Ein schlechtes Zeugnis kann für einen Arbeitgeber unangenehme Folgen haben. Dies gilt dann, wenn das Zeugnis nachweislich zu schlecht ist und der Arbeitnehmer deswegen auf dem Arbeitsmarkt eine Absage erhält.

Das Arbeitsgericht Bremen-Bremerhaven sprach einem ehemaligen Arbeitnehmer einen Schadenersatz zu, der eine Absage mit der Begründung, sein Zeugnis sei zu schlecht, erhalten hatte. Der vorherige Arbeitgeber war zuvor schon zur Korrektur des schlechten Zeugnisses verurteilt worden, der Korrektur aber bis zur Abgabe der Bewerbund nicht nachgekommen.

Mehr dazu auf den Seiten von Berlin-online:

Arbeitszeugnis: Negativbewertung kann Schadenersatz nach sich ziehen – BerlinOnline.de.