Eine kleine Geschichte des Datenschutzes: Von Hippokrates nach Karlsruhe

Der Hippokratische Eid ist das früheste Zeugnis, wonach personenbezogene Daten einem besonderen Geheimnisschutz unterliegen. Die Verschwiegenheitsverpflichtung des Arztes/der Ärztin für alle Tatsachen, die diesen im Zusammenhang mit der Behandlung mittelbar oder unmittelbar zur Kenntnis gelangen, ist auch deswegen revolutionär, weil nicht kultische oder religiöse Handlungen in den Schutz einbezogen werden, sondern das Individuum, der Mensch„Eine kleine Geschichte des Datenschutzes: Von Hippokrates nach Karlsruhe“ weiterlesen

Ein  Arbeitszeugnis zu Ihrer  stets vollsten Zufriedenheit

Zeugnisse im Arbeitsleben haben ihre eigenen Codes. Wer diese Codes lesen kann, kann auch herausfinden, welche Zeugnisnote man hier tatsächlich bekommen hat. Wie der Vorgesetzte im Arbeitszeugnis seine Bewertungen umschreibt und welche Ansprüche Mitarbeiter im Einzelfall geltend machen können hat die Süddeutsche Zeitung hier: Arbeitszeugnis: Stets zur vollsten Zufriedenheit – Karriere – Süddeutsche.de in einem„Ein  Arbeitszeugnis zu Ihrer  stets vollsten Zufriedenheit“ weiterlesen

Wie lese ich mein Arbeitszeugnis richtig?

Arbeitszeugnisse sprechen eine eigene Sprache, die nicht einfach zu verstehen ist. § 630 BGB gibt den Arbeitnehmern bei Beendigung ihrer Tätigkeit einen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Die Anforderungen hieran sind von der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung modifiziert worden. In der Folge hat sich eine bestimmte Sprache in den Zeugnissen entwickelt. Was sich im ersten Moment vielleicht„Wie lese ich mein Arbeitszeugnis richtig?“ weiterlesen

Arbeitszeugnis muss stimmig sein

Wenn das Arbeitszeugnis nicht in sich stimmig ist, dann hat der Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, dass das Zeugnis gegebenenfalls nachgebessert wird. Mitarbeiter müssen dann keine durchschnittliche Gesamtbewertung akzeptieren, wenn das Arbeitszeugnis ansonsten sehr positiv ist. Diese Diskrepanz ist nicht hinzunehmen. Das hat das Arbeitsgericht Hamburg entschieden (Az.: 21 Ca 587/11). Mehr dazu auf den Seiten„Arbeitszeugnis muss stimmig sein“ weiterlesen

Negativbewertung im Arbeitszeugnis kann Schadenersatz nach sich ziehen

Ein schlechtes Zeugnis kann für einen Arbeitgeber unangenehme Folgen haben. Dies gilt dann, wenn das Zeugnis nachweislich zu schlecht ist und der Arbeitnehmer deswegen auf dem Arbeitsmarkt eine Absage erhält. Das Arbeitsgericht Bremen-Bremerhaven sprach einem ehemaligen Arbeitnehmer einen Schadenersatz zu, der eine Absage mit der Begründung, sein Zeugnis sei zu schlecht, erhalten hatte. Der vorherige„Negativbewertung im Arbeitszeugnis kann Schadenersatz nach sich ziehen“ weiterlesen