Schlagwort-Archive: biologische Vaterschaft

BVerfG: Oma kann ihre „Enkelschaft“ nicht anfechten

Das Bundesverfassungsgericht war mit einer interessanten Fragestellung im Abstammungsrecht befasst. Kann die rechtliche Großmutter nach dem Tod des Kindesvaters noch dessen Vaterschaft einer gerichtlichen Klärung zuführen lassen?

Das Gericht verneinte dies.

Eltern haben kein Recht darauf, nach dem Tod ihrer Kinder weiter klären zu lassen, ob deren Kinder tatsächlich die ihren waren.

Mehr dazu gibt es auf den Seiten von LTO:

Quelle: BVerfG: Oma kann ihre „Enkelschaft“ nicht anfechten

Wenn ein Puzzleteil im Leben fehlt – Wiesbadener Kurier über Kinder von Samenspenden

Der Wiesbadener Kurier hat einen interessanten Artikel über die Probleme von Kindern, die mit Hilfe einer Samenspende gezeugt wurden, veröffentlicht:

Quelle: Samenspenderkinder: Wenn ein Puzzleteil im Leben fehlt – Wiesbadener Kurier

Der Artikel geht nicht nur auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und den Fragen nach Vaterschaft und Unterhaltsrechtlich nach sondern schildert auch die weiteren, oftmals zwischenmenschlichen Problemstellungen zu diesem Themenbereich.

Staatsangehörigkeit des Kindes wenn es von einer anonymer Leihmutter geboren wurde

Wenn ein Kind von einer Leihmutter ausgetragen wird, die ihrerseits anonym bleibt, kann das Kind nicht automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen. Das gilt auch, wenn der biologische Vater Deutscher ist.

Das ergibt sich daraus, dass die biologische Vaterschaft nichtg automatisch auch zur rechtlichen Vaterschaft führen kann. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Leihmutter im Zeitpunkt der Geburt verheiratet war. Dann ist nämlich der Ehemann der rechtliche Vater.

Mehr dazu auf den Seiten von LTO:

Staatsangehörigkeit bei anonymer Leihmutter aus Indien.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Weitere interessante Beiträge zum Abstammungsrecht haben wir hier auf unseren Seiten veröffentlicht.