Schlagwort-Archive: Kuckucksvater

Neu bei juris: Darlegungs- und Beweislast beim Unterhaltsregress des Scheinvaters

In der jüngsten Ausgabe der AnwZert FamR – 16/2019 Anm. 2 – habe ich einen Beitrag zum Thema „Darlegungs- und Beweislast beim Unterhaltsregress des Scheinvaters“ geschrieben.

Der Scheinvaterregress bezieht sich auf einen Sachverhalt, nach dem ein Mann für ein Kind, demgegenüber er als rechtlicher Vater galt, Unterhalt geleistet hatte, wobei sich später dann herausstellte, dass er nicht der biologische Vater ist. In diesen Fällen kann dieser „Scheinvater“ den wirklichen Vater wegen des geleisteten Unterhalts in Regress nehmen.

Weil es sich hier oftmals um lange zurückreichende Zeiträume handelt, stellt sich bei der Bezifferung des Rückforderungsanspruchs die Frage nach dem Umfangt der Darlegungs- und Beweislast des Scheinvaters. Gleiches gilt für die etwaigen Einwendungen des Anspruchgegners.

Der Aufsatz ist zugleich eine Besprechung zu BGH, Beschl. v. 19.09.2018 – XII ZB 385/17 – NJW 2018, 3648

Den Beitrag kann man hier bei juris im Volltext abrufen.

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Wieviel Kuckuckskinder gibt es wirklich? 

Frühere Studien hatten ermittelt, dass bis zu 30 Prozent aller Kinder einen falschen Papa haben. Solche Zahlen kursieren hartnäckig – sie sind aber ziemlich sicher falsch, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

In einem lesenswerten Artikel geht das Blatt auf die Schwierigkeiten der statistischen Erfassung ein.

Quelle: Gesellschaft – Warum es viel weniger Seitensprung-Kinder als gedacht gibt

Gleichwohl hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, etwaige Zweifel in einem geordneten Rahmen auszuräumen.

So muss ein einfacher Abstammungstest mit den erforderlichen Zustimmungen der Beteiligten nicht nur dafür herhalten, Zweifel zu bestätigen, sondern kann auch ein unter Umständen gestörtes Vertrauen wieder herstellen.

Wenn es um Vaterschaftsfeststellung geht, darf der vermeintliche Vater exhumiert werden

Der BGH musste sich mit der Frage befassen, ob eine Exhumierung zur Feststellung der Vaterschaft zulässig sein könnte. Das Gericht befand, dass das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung Vorrang habe.

Mehr dazu auf den Seiten von DATEV

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Abstammungsrecht

Wir haben unser Angebot um den Bereich „Abstammungsrecht“ erweitert. Sie finden jetzt hier Hinweise zu den Voraussetzungen eines Abstammungsklärungsverfahrens.

Wir bieten Ihnen nun die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung auch über unsere Homepage an.

Wenn es darum geht, die Zustimmung zu einem Vaterschaftstest außergerichtlich zu verlangen, dann finden Sie hier weitere Informationen.

Falls die gerichtliche Geltendmachung und damit die gerichtliche Ersetzung der Zustimmung zu einem solchen Test notwendig sein sollte, haben wir hier für Sie das Wichtigste zusammengestellt.

Zur Fallbearbeitung finden Sie hier entsprechende Fragebögen zum download:

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Bei Vaterschaft gelogen: 10 Monate auf Bewährung!

Die HNA berichtet auf ihrer Internetseite hier:

Lüge zur Vaterschaft flog auf: Vierfache Mutter zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt | Hann. Münden.

über einen interessanten Fall, bei dem es um bewußte Lügen im Zusammenhang mit einer Vaterschaft ging.

Die jetzt verurteilte Frau hatte an Eides Statt versichert gehabt, ein aus dem Kosovo stammender Mann sei der Vater ihres Kindes. Damit verschaffte sie ihm die Möglichkeit, mit einem Visum nach Deutschland einzureisen.

Dabei wusste sie von vorneherein, dass dieser Mann unter keinen Umständen als Erzeuger des Kindes in Frage kommen konnte.

Nachdem die Sache aufgeflogen war, ist die Frau nun zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

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Was muss die Mutter eines Kindes über den biologischen Vater preisgeben?

Wenn ein Vaterschaftstest ergeben hat, dass der rechtliche Vater nicht der biologische ist, so hat dieser dann ein Interesse daran, zu erfahren, wer der Erzeuger des Kindes ist.

Nur wenn der biologische Vater bekannt ist, kann der rechtliche Vater auch Regressansprüche geltend machen. Die Mutter ist daher verpflichtet, alle Männer, die für die Vaterschaft in Frage kommen, zu benennen.

Was ist aber, wenn die Mutter behauptet, sie wisse es nicht, mit wem sie verkehrt habe? Der Bundesgerichtshof hat hierzu ausgeführt, dass in diesem Falle die Mutter die Darlegungs- und Beweislast treffe, wenn sie eine die Auskunftspflicht ausschließende Unmöglichkeit einwenden will.

Hierzu habe ich auf den Seiten der Deutschen Anwaltshotline AG einen Beitrag geschrieben, der hier zu finden ist.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen auch telefonisch zur Verfügung. Sie finden hier unser Angebot der telefonischen Rechtsberatung.

 

Was kostet es, wenn das Gericht einen Vaterschaftstest anordnet?

Dieser Frage gehe ich im neuesten Beitrag auf dem Kuckucksvater-Blog nach. Die Serie befasst sich mit den Fragen rund um das Abstammungsrecht. Dabei taucht immer wieder die Frage auf, mit was für Kosten so ein Vaterschaftstest verbunden ist.

Den neuesten Artikel der Serie gibt es hier zu lesen.

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Kuckuckszitate

Im Kuckucksvaterblog findet sich eine Sammlung von Zitaten, Sprichwörtern und Gedichten, die sich mit dem Themenkreis Vaterschaft, Scheinvaterschaft und Kuckucksvater befassen. Heiteres paart sich hier mit Ernstem und Nachdenklichem. Eine schöne Seite zum Stöbern, Schmunzeln und Nachdenken – nicht nur für Menschen, die sich beruflich oder aus eigener Betroffenheit mit dieser Thematik beschäftigen.

Die Zitatesammlung gibt es hier: Zitate | kuckucksvater.

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Nach der Weihnachtszeit – die Heilige Patchworkfamilie

Nach der weihnachtlichen Festzeit kehrt nun wieder der Alltag ein. Weihnachten ist auch immer wieder ein Anlaß, über die Heilige Familie nachzudenken. Nicht nur das Kind in der Krippe, Ochs und Esel und die Engel und Hirten stehen da im Mittelpunkt. Es ist die Familie des Christkindes, die zum Nachdenken anregt. Maria und Josef, sie waren verlobt, sie war schwanger aber nicht von ihm. Er will sie zuerst verlassen, nimmt sich ihrer und des Kindes an.

Eigentlich eine ganz moderne Geschichte – als Familienrechtler bin ich mit Patchworkfamilien tagtäglich befasst. Auch die Fragen der Vaterschaft und der elterlichen Verantwortung stellen sich täglich neu.

Im Kuckucksvaterblog hat Alfred Mignon einen lesenswerten Beitrag geschrieben: „Jesus war kein Kuckuckskind“

Über den Hl. Josef und seine Bedeutung in heutiger Zeit als Vorbild habe ich bereits hier und hier geschrieben.

 

Vaterschaftstest ohne Anwalt bei Gericht beantragen?

Die Artikelserie zum Abstammungsrecht im Kuckucksvaterblog geht weiter. Im aktuellen Beitrag befasse ich mich mit der Frage, ob ein Verfahren zur Klärung der Abstammung mit einem Anwalt durchgeführt werden muss oder nicht.

Der aktuelle Artikel findet sich hier:

Wie kann ich ohne Anwalt den Vaterschaftstest bei Gericht beantragen? – Recht & Gesetz – von Roland Hoheisel-Gruler | kuckucksvater.

Anwaltszwang besteht im Abstammungsverfahren nicht. Ob es aber Sinn macht, sich diese Kosten zu sparen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die nächste Folge wird sich daher mit den Kosten des Vefahrens befassen.

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