Erbstreit: Ein Fall für die Mediation

Mediation
Der zitierte Artikel kommt zwar aus der Schweiz, die Grundzüge sind aber durchaus auch in Deutschland anwendbar.

„Beim Erben zeigt sich, wie schnell aus lieben Verwandten erbitterte Feinde werden“, schreibt der Beobachter auf seiner Internetseite.

Dabei täten sie wohl gut daran, sich gütlich zu einigen.

Der Artikel stellt dabei die Vorzüge der Mediation in Erbsachen heraus und weist darauf hin, dass hier schnell eine allseits zufriend stellende Lösung erarbeitet werden kann.

Quelle: Erbstreit: Sparen Sie sich die Gerichtskosten – Beobachter

Gleichwohl ist aber auch darauf zu verweisen, dass sich eine gute Vorsorgeplanung zu Lebzeiten und eine entsprechende testamentarische oder erbvertragliche Regelung hier Streit vermeiden helfen kann.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Gezieltere Anfragen zum Thema sind auch über mein Portal www.anwalteasy.com möglich.

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Co-Parenting: allein zusammen erziehend ist eine neue Herausforderung im Familienrecht

Familienrecht

Um Kinder zu bekommen, braucht es, wenn man sich den neuen Trend des Co-Parentings anschaut. weder Liebe noch Sex.

Co-Elternschaft heißt diese neue Entwicklung. Man kann es auch Familienplanung per Internet nennen.

Wie es genau funktionieren soll und das der Reiz daran ist, schildert ZEIT ONLINE in einer lesenswerten Reportage.

Quelle: Co-Parenting: Allein zusammen erziehend | ZEIT ONLINE

Auf alle Fälle bedarf es ausgeklügelter Vereinbarungen, um hier auch rechtssicher in die Zukunft schauen zu können. Wenn es funktioniert, sind erst einmal alle glücklich, was aber ist in ferner Zukunft, wenn es um Unterhaltsansprüche oder erbrechtliche Themenstellungen geht. Wie sieht es aus mit elterlicher Sorge und Verantwortung etc. Auch wenn Sozialleistungen im Raume stehen, können die verwandtschaftlichen Bindungen von Bedeutung  werden.

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Der Krieg ums Kind –  Oder: Wenn Eltern Betreuung brauchen – Eine Sendung der ARD

Soregrecht

Das ERSTE ist der Frage nachgegangen, was mit Eltern ist, die um ihre Kinder erbittert streiten. „Da ist auf irgendeine Weise das Vertrauen ineinan verloren gegangen“, sagt Cornelia Knöfel. Sie ist Umgangsbegleiterin und betreut Paare, die sich nur noch um ihre Kinder streiten.

Eine sehenswerte Reportage, die in der Mediathek der ARD nachgeschaut werden kann.

Hier gehts zum Video: Krieg ums Kind – Wenn Eltern Betreuung brauchen | Menschen hautnah Video | ARD Mediathek

Der Beitrag regt sicherlich zur Diskussion an. Was aber sicher ist, dass man Trennungseltern ein gutes Gerüst an die Hand geben muss, um den Streit zwischen den Eltern nicht zu einem Krieg ums Kind eskalieren zu lassen. Bei einem solchen Krieg kann es nämlich keine Gewinner geben: Am Ende stehen hier verletzte und traumatisierte Kinderseelen. Der „Sieg“ im Sorgerechtsstreit oder der Umgangsausschluss sind traurige Endpunkte, die sich vermeiden lassen, wenn rechtzeitig auf verlässlicher rechtlicher Grundlage die Weichen für ein kindeswohlorientiertes Prodcedere gestellt werden.

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Streit vermeiden oder lieber keinen Streit?

Mediation

Zwischendurch gibt es hier mal was zum Nachhören: Nämlich den Link zu einer Sendung auf detektor.fm:

Konflikte waren das Jahr über öfters Thema des Senders: soll man Streit grundsätzlich vermeiden oder richtig zanken? Ist das wirklich unmöglich oder doch denkbar? Ist Mediation nicht immer eine gute Idee?

Diesen und anderen Fragen gehen detektor.fm-Moderator Christian Bollert und seine Gäste Dominik Wahlig und Sascha Weigel nach.

Dominik Wahlig ist Wirtschaftsmediator und Geschäftsführer des Bundesverbandes Mediation. Sascha Weigel leitet das Institut für Konflikt- und Verhandlungsmanagement INKOVEMA.

Hier gehts zur Sendung: Mediation | Streit vermeiden – Lieber keinen Streit? | Gesellschaft | detektor.fm

 

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Erbstreitigkeiten: Wenn ein Kind im Haus bleiben, das andere aber verkaufen will

Mediation

Gerade bei Erbstreitigkeiten stellt die Mediation eine durchaus erfolgversprechende Lösungsmöglichkeit dar. Ein Mediator spricht mit den Beteiligten über die Konfliktsituationen beim Erben.

Die Lösungsansätze kommen erst später, denn zunächst müssen sich die  Beteiligten alle an einen Tisch setzen. Oft braucht es Fingerspitzengefühl und Geschick, um von den verhärteten Positionen herunter zu kommen und die Bedürfnisse der Medianten herauszuarbeiten.

Die PRESSE aus Wien hat einen lesenswerten Artikel dazu veröffentlicht:

Quelle: Ein Kind will im Haus bleiben, das andere verkaufen « DiePresse.com

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Ist eine Mediation vor der Kündigung erforderlich?

Mediation

Es stellt sich, wenn man die jüngsten Entwicklungen im Arbeitsrecht anschaut, durchaus die Frage, ob eine Mediation vor Ausspruch einer Arbeitgeberkündigung erforderlich sein könnte?

 

So hat mit Urteil vom 16. Oktober 2015 (17 Sa 696/15) das Landesarbeitsgericht Hamm entschieden, dass eine betriebsbedingte Druckkündigung solange unzulässig sei, wie weitere Bemühungen um eine Konfliktlösung, deren Teil auch das Angebot eines Mediationsverfahrens sein könne, nicht aussichtslos seien.

Das LAG schrieb hierbei in seine Entscheidung:

„Die Mediation ist ein anerkanntes Instrument, das geeignet sein kann, innerbetriebliche Konflikte dauerhaft zu lösen.“

Erst kürzlich wurde nun das Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 19. Juli 2016 (2 AZR 637/15) veröffentlicht.

Zwar wurde dort die eingelegte Revision aus formalen Gründen zurückgewiesen, allerdings hat sich das BAG aber auch materiell-rechtlich mit den Kündigungsgründen beschäftigt. Hierbei hat es festgestellt, die Arbeitgeberseite habe nicht alles Zumutbare unternommen, um die Mitarbeiter, die die Kündigung der Arbeitnehmerin gefordert hatten, von ihrem Verlangen abzubringen.

Das BAG weist zwar darauf hin, dass die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Möglichkeiten einer Mediation für die materielle Rechtfertigung einer Druckkündigung Bedeutung gewinnen könne, höchstrichterlich noch nicht entschieden sei.

Interessant sind aber die weiteren Ausführungen des Gerichts, dass aus dem das gesamte Kündigungsrecht beherrschenden Verhältnismäßigkeitsgrundsatz nicht generell auszuschließen sei, dass zu den milderen Mitteln vor Ausspruch einer Kündigung, wobei es im entschiedenen Falle es sich auch um eine Druckkündigung gehandelt hatte

„auch das Angebot einer Mediation rechnen kann“.

Damit ist in Zukunft zumindest bei Druckkündigungen damit zu rechnen, dass sich der klagende Arbeitnehmer deswegen auf auf die Unwirksamkeit der Kündigung berufen kann, der Arbeitgeber habe nicht alle anderen Mittel ergriffen, um die Kündigung abzuwenden, wozu auch ein Mediationsverfahren gehört hätte.

Nach meiner Meinung gehört auch im Falle, dass sich die Frage nach einer verhaltensbedingten Kündigung stellen sollte, das Ergreifen von alternativen Konfliktlösungsinstrumenten wie der Mediation zum Werkzeug um alle zur Verfügung stehenden Mittel auch tatsächlich auszunutzen.

Quelle: Mediation vor Ausspruch einer Arbeitgeberkündigung erforderlich? über die AG Mediation im DAV
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Wie geht Mediation? 

Mediation

Isar TV hat ein sehr interessantes und sehenswertes Video zur Mediation ins Netz gestellt. Hierin wird aufgezeigt, was Mediation zu leisten vermag. Gleichzeitig werden aber auch die Grenzen dieser alternativen Konfliktlösungsstrategie aufgezeigt.

In Trennungs- und Scheidungskonflikten ist Mediation keine Paartherapie, gleichwohl werden aber hier entgegen zur rein juristischen Auseinandersetzung durchaus bei Bedarf auch solche Ansätze eine gewisse Rolle spielen und Raum einnehmen.

Quelle: Rechts- und Steuertipp – Mediation bei Scheidung Teil 1 | Isar TV

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