Verfahrenskostenhilfe im Abstammungsverfahren

In Abstammungsverfahren ist wegen der besonderen Schwierigkeit nicht nur für den Antragsteller, sondern auch für die übrigen Beteiligten im Rahmen der Verfahrenskostenhilfe die Beiordnung eines Anwalts regelmäßig geboten.

Das hat der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 27. Januar 2016 zum Aktenzeichen  XII ZB 639/14  entschieden.

Ausführlich wird die Entscheidung bei der Rechtslupe dargestellt:

Quelle: Verfahrenskostenhilfe im Abstammungsverfahren | Rechtslupe

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BVerfG: Oma kann ihre „Enkelschaft“ nicht anfechten

Das Bundesverfassungsgericht war mit einer interessanten Fragestellung im Abstammungsrecht befasst. Kann die rechtliche Großmutter nach dem Tod des Kindesvaters noch dessen Vaterschaft einer gerichtlichen Klärung zuführen lassen?

Das Gericht verneinte dies.

Eltern haben kein Recht darauf, nach dem Tod ihrer Kinder weiter klären zu lassen, ob deren Kinder tatsächlich die ihren waren.

Mehr dazu gibt es auf den Seiten von LTO:

Quelle: BVerfG: Oma kann ihre „Enkelschaft“ nicht anfechten

BGH zum Unterhalt nach künstlicher Befruchtung

Die Erfüllung eines Kinderwunsches durch die Samenspende eines Dritten birgt für unverheiratete bzw. lesbische Mütter und ihre Kinder noch immer Risiken.

Quelle: LTO: BGH zum Unterhalt nach künstlicher Befruchtung

Staatsangehörigkeit des Kindes wenn es von einer anonymer Leihmutter geboren wurde

Wenn ein Kind von einer Leihmutter ausgetragen wird, die ihrerseits anonym bleibt, kann das Kind nicht automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen. Das gilt auch, wenn der biologische Vater Deutscher ist.

Das ergibt sich daraus, dass die biologische Vaterschaft nichtg automatisch auch zur rechtlichen Vaterschaft führen kann. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Leihmutter im Zeitpunkt der Geburt verheiratet war. Dann ist nämlich der Ehemann der rechtliche Vater.

Mehr dazu auf den Seiten von LTO:

Staatsangehörigkeit bei anonymer Leihmutter aus Indien.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Weitere interessante Beiträge zum Abstammungsrecht haben wir hier auf unseren Seiten veröffentlicht.

 

 

Abstammungsrecht

Wir haben unser Angebot um den Bereich „Abstammungsrecht“ erweitert. Sie finden jetzt hier Hinweise zu den Voraussetzungen eines Abstammungsklärungsverfahrens.

Wir bieten Ihnen nun die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung auch über unsere Homepage an.

Wenn es darum geht, die Zustimmung zu einem Vaterschaftstest außergerichtlich zu verlangen, dann finden Sie hier weitere Informationen.

Falls die gerichtliche Geltendmachung und damit die gerichtliche Ersetzung der Zustimmung zu einem solchen Test notwendig sein sollte, haben wir hier für Sie das Wichtigste zusammengestellt.

Zur Fallbearbeitung finden Sie hier entsprechende Fragebögen zum download:

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Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

 

Bei Vaterschaft gelogen: 10 Monate auf Bewährung!

Die HNA berichtet auf ihrer Internetseite hier:

Lüge zur Vaterschaft flog auf: Vierfache Mutter zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt | Hann. Münden.

über einen interessanten Fall, bei dem es um bewußte Lügen im Zusammenhang mit einer Vaterschaft ging.

Die jetzt verurteilte Frau hatte an Eides Statt versichert gehabt, ein aus dem Kosovo stammender Mann sei der Vater ihres Kindes. Damit verschaffte sie ihm die Möglichkeit, mit einem Visum nach Deutschland einzureisen.

Dabei wusste sie von vorneherein, dass dieser Mann unter keinen Umständen als Erzeuger des Kindes in Frage kommen konnte.

Nachdem die Sache aufgeflogen war, ist die Frau nun zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

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Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Was muss die Mutter eines Kindes über den biologischen Vater preisgeben?

Wenn ein Vaterschaftstest ergeben hat, dass der rechtliche Vater nicht der biologische ist, so hat dieser dann ein Interesse daran, zu erfahren, wer der Erzeuger des Kindes ist.

Nur wenn der biologische Vater bekannt ist, kann der rechtliche Vater auch Regressansprüche geltend machen. Die Mutter ist daher verpflichtet, alle Männer, die für die Vaterschaft in Frage kommen, zu benennen.

Was ist aber, wenn die Mutter behauptet, sie wisse es nicht, mit wem sie verkehrt habe? Der Bundesgerichtshof hat hierzu ausgeführt, dass in diesem Falle die Mutter die Darlegungs- und Beweislast treffe, wenn sie eine die Auskunftspflicht ausschließende Unmöglichkeit einwenden will.

Hierzu habe ich auf den Seiten der Deutschen Anwaltshotline AG einen Beitrag geschrieben, der hier zu finden ist.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

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