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Bei Vaterschaft gelogen: 10 Monate auf Bewährung!

Die HNA berichtet auf ihrer Internetseite hier:

Lüge zur Vaterschaft flog auf: Vierfache Mutter zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt | Hann. Münden.

über einen interessanten Fall, bei dem es um bewußte Lügen im Zusammenhang mit einer Vaterschaft ging.

Die jetzt verurteilte Frau hatte an Eides Statt versichert gehabt, ein aus dem Kosovo stammender Mann sei der Vater ihres Kindes. Damit verschaffte sie ihm die Möglichkeit, mit einem Visum nach Deutschland einzureisen.

Dabei wusste sie von vorneherein, dass dieser Mann unter keinen Umständen als Erzeuger des Kindes in Frage kommen konnte.

Nachdem die Sache aufgeflogen war, ist die Frau nun zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

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Biologische Väter haben weiterhin das Nachsehen

Im Nachgang zu der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, über die ich bereits hier geschrieben habe, habe ich nun den Kommentar der FAZ dazu gefunden, den ich natürlich nicht vorenthalten will. Auch der Kuckucksvaterblog hatte sich mit dieser Entscheidung auseinandergesetzt, worüber ich hier schon berichtet habe.

Die biologischen Väter haben demnach weiterhin das Nachsehen, wenn ihnen das Anfechtungsrecht nicht zustehe, wenn es um den Schutz einer bestehenden „rechtlich-sozialen“ Familie gehe.

Verfassungsgericht: Biologische Väter haben das Nachsehen – Inland – FAZ.

Der Kommentar weist auch auf die Rechtsänderung hin, wonach der nicht-rechtliche aber biologische Vater seinerseits ein Umgangsrecht geltend machen könne.

Durch diese Öffnung ist aber wohl doch die Tür ein Stück weit geöffnet. Es ist nur schwer nachvollziehbar, dass eine Rechtsbeziehung als äußeres Band aufrecht erhalten bleiben soll um eine rechtlich-soziale Familie vor einem von außen kommenden biologischen Vater zu schützen, der die Rechtslage mit den biologischen Tatsachen in Einklang bringen will, wenn genau dieser Vater aber ein Umgangsrecht geltend machen kann und gegebenenfalls auch gerichtlich durchsetzen kann. Hier wird sich wohl noch einiges an Diskussionsstoff ergeben.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

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Kuckucksvater-Blog

Ab sofort schreibe ich für den Kuckucksvater-Blog Rechtsbeiträge rund um das Thema „Vaterschaft“.  In dem Blog für Kuckuckskind, Scheinvater, Vater und Kuckucksmutter wird es um die rechtlichen Fragen um die Abstammung gehen. Hierzu zählen auch Beiträge zum Verfahren und Verfahrensrecht. Aber auch die ganz praktischen Themenstellungen, wie nach dem heimlichen DNA-Gutachten werden beleuchtet werden.Die Beiträge richten sich in erster Linie an betroffene Mütter, Väter und Scheinväter und deren Kinder – seien es leibliche und/oder rechtliche Kinder. Meine Texte werden dann hier in der Kategorie „Recht und Gesetz“ zu finden sein.