Schlagwort-Archive: Nichteheliche Lebensgemeinschaft

Vom Arbeitnehmer zum Elternteil

Schon in der Schwangerschaft ist es hilfreich, die eigenen Ziele zu definieren, und sie dem Arbeitgeber auch mitzuteilen – schreibt Anna Engers auf LTO:

Quelle: Vom Arbeitnehmer zum Elternteil

Dabei verengt die Autorin den Blick in zweierlei Hinsicht: Zum Einen beginnt sie wie selbstverständlich bei den Frauen, die den Weg in die Mutterschaft antreten wollen und handelt die zukünftigen Väter quasi im Apppendix ab. Zum Anderen ist die Sicht auf Juristinnen und Juristen in Kanzleien beschränkt.

Wenn man diese Punkte einmal ausklammert, ergibt sich aber durchaus ein lohnenswerter Blick auf die Verzahnung von Elternschaft und abhängiger Beschäftigung und damit auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Hier sind auf der einen Seite die rechtlichen Rahmenbedingungen, die es zu beachten gilt wie beispielsweise Elternzeit, Elterngeld etc. Auf der anderen Seite dann die Fragen nach der Rückkehr aus der Elternzeit an den bisherigen Arbeitsplatz, Ansprüche auf Teilzeit, Home-Office, Flexibilisierung und das bei beiden Elternteilen.

Damit solches gelingen kann, ist es durchaus lohnens- und erstrebenswert, hier schon mit den Arbeitgebern beider Elternteile frühzeitig und abgestimmt in einen Kommunikationsprozess einzusteigen und für alle Beteiligten passende Modelle zu entwickeln. Dabei steht an erster Stelle die zukünftige angestrebte Rollenverteilung in der Familie: Wieviel Familienarbeit kann und soll der jeweilige Partner/die jeweilige Partnerin leisten? Gibt es finanzielle Spielräume, die eingesetzt werden können, um dieses Ziel abzusichern? Im zweiten Schritt wären dann diese zunächst formulierten Ziele an den arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen zu messen. Hier ist zu fragen, ob und inwieweit diese Ziele realisierbar sind oder was noch dafür zu tun ist.

Damit geht dies über ein reines Coaching hinaus und verlangt mediativ-gestalterische Tätigkeit auf rechtlich fundierter Grundlage.

 

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ISUV fordert einen Paradigmenwechsel beim Kindschaftsrecht nach Trennung und Scheidung

Soregrecht
 

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht hat wieder einmal auf die alltäglichen Probleme hingewiesen, die Familien in Trennungs- und Scheidungssituationen ausgesetzt sind.

Nach Auffassung des ISUV ist hier ein Paradigmenwechsel im Kindschaftrecht zwingend notwendig, um für alle Beteiligten interessengerechte Lösungen bereitstellen zu können.

Quelle: Paradigmenwechsel beim Kindschaftsrecht nach Trennung und Scheidung: Wechselmodell eine gesellschaftliche Notwendigkeit | ISUV

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Gezieltere Anfragen zum Thema sind auch über mein Portal www.anwalteasy.com möglich.

Co-Parenting: allein zusammen erziehend ist eine neue Herausforderung im Familienrecht

Familienrecht

Um Kinder zu bekommen, braucht es, wenn man sich den neuen Trend des Co-Parentings anschaut. weder Liebe noch Sex.

Co-Elternschaft heißt diese neue Entwicklung. Man kann es auch Familienplanung per Internet nennen.

Wie es genau funktionieren soll und das der Reiz daran ist, schildert ZEIT ONLINE in einer lesenswerten Reportage.

Quelle: Co-Parenting: Allein zusammen erziehend | ZEIT ONLINE

Auf alle Fälle bedarf es ausgeklügelter Vereinbarungen, um hier auch rechtssicher in die Zukunft schauen zu können. Wenn es funktioniert, sind erst einmal alle glücklich, was aber ist in ferner Zukunft, wenn es um Unterhaltsansprüche oder erbrechtliche Themenstellungen geht. Wie sieht es aus mit elterlicher Sorge und Verantwortung etc. Auch wenn Sozialleistungen im Raume stehen, können die verwandtschaftlichen Bindungen von Bedeutung  werden.

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Der Krieg ums Kind –  Oder: Wenn Eltern Betreuung brauchen – Eine Sendung der ARD

Soregrecht

Das ERSTE ist der Frage nachgegangen, was mit Eltern ist, die um ihre Kinder erbittert streiten. „Da ist auf irgendeine Weise das Vertrauen ineinan verloren gegangen“, sagt Cornelia Knöfel. Sie ist Umgangsbegleiterin und betreut Paare, die sich nur noch um ihre Kinder streiten.

Eine sehenswerte Reportage, die in der Mediathek der ARD nachgeschaut werden kann.

Hier gehts zum Video: Krieg ums Kind – Wenn Eltern Betreuung brauchen | Menschen hautnah Video | ARD Mediathek

Der Beitrag regt sicherlich zur Diskussion an. Was aber sicher ist, dass man Trennungseltern ein gutes Gerüst an die Hand geben muss, um den Streit zwischen den Eltern nicht zu einem Krieg ums Kind eskalieren zu lassen. Bei einem solchen Krieg kann es nämlich keine Gewinner geben: Am Ende stehen hier verletzte und traumatisierte Kinderseelen. Der „Sieg“ im Sorgerechtsstreit oder der Umgangsausschluss sind traurige Endpunkte, die sich vermeiden lassen, wenn rechtzeitig auf verlässlicher rechtlicher Grundlage die Weichen für ein kindeswohlorientiertes Prodcedere gestellt werden.

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Heiraten: Was sich finanziell und rechtlich alles ändert – dhz.net

Familienrecht
Wir haben zum Jahreswechsel eine Menge davon gehört, was sich im neuen Jahr alles ändert. Hier kommt nun ein Beitrag, der sich davon etwas unterscheidet, weil es nichts mit dem Jahreswechsel zu tun hat, aber damit, was passiert, wenn man heiraten will:

Wer sich für eine Heirat entscheidet, bekommt es mit einer Reihe von Formalitäten zu tun. Angefangen bei der Steuer bis hin zur Rentenversicherung bringt die Eheschließung eine Menge Veränderungen mit sich.

Die wichtigsten hat die Handwerkerzeitung zusammengestellt.

Quelle: Heiraten: Was sich finanziell und rechtlich alles ändert – dhz.net

Es stellt sich daher, wenn man den Bund fürs Leben schließen will, immer auch die Frage, ob die gesetzlichen Folgen der Eheschließung für einen passend sind. Und selbst wenn der Himmel voller Geigen hängen sollte, sollte vielleicht auch darüber nachgedacht werden, was passiert, wenn es doch schief gehen sollte…..

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Sorgerecht: Väter kämpfen um ihre Kinder

Soregrecht

Die Ostseezeitung aus Rostock berichtet, dass immer mehr Rostocker vor Gericht ziehen, um das gemeinsame Sorgerecht gegen den Willen der Mutter zu bekommen. Oft scheitern sie dabei jedoch.

Das scheit aber sicherlich kein auf das Verbreitungsgebiet der OZ zu beobachtendes Phänomen zu sein. Diese Beobachtung korreliert aber mit der hier dargestellten Entwicklung, dass immer mehr Kinder nichtehelich geboren werden.

Die Gründe, warum die Väter trotz der neuen Rechtslage scheitern, sind vielfältig. Ein solches Verfahren mag gut durchdacht, vorbereitet und auch entsprechend begleitet sein, um zum eigentlichen Ziel, nämlich der gemeinsamen Elternverantwortung, zu kommen.

 

Quelle: Rostock – Sorgerecht: Väter kämpfen um ihre Kinder – OZ – Ostsee-Zeitung

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Urteil zum Umgang mit Kindern: Wer den Ex-Partner diskreditiert, zahlt – zumindest in Italien

Umgangsrecht

Ist die Beziehung kaputt, werden die Kinder oft gegen den Ex-Partner aufgehetzt. In Italien wird das nun hart bestraft. Ein historisches Urteil meint die taz:

Quelle: Urteil zum Umgang mit Kindern: Wer den Ex-Partner diskreditiert, zahlt – taz.de

Das Gericht verurteilte nunmehr die Mutter zu einer Zahlung von EUR 30.000,00, weil sie mit ihrem Verhalten die Vater-Kind-Beziehung untergraben und letztlich das Umgangsrecht torpediert hatte.

Nach deutschem Recht gilt in solchen Fällen der § 1684 II BGB – das Gericht kann hier Anordnungen nach Abs. 3 treffen, darüber hinaus können auch unterhaltsrechtliche Konsequenzen nach § 1579 BGB die Folge sein.

Schadenersatzansprüche wegen vergeblichen Aufwendungen sind ebenso möglich wie sorgerechtliche Maßnahmen durch das Gericht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer<strong> <a href=“tel:09001876000021″>0900-1876000021</a> </strong>an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten <a href=“https://anwaltsblog.wordpress.com/telefonische-rechtsberatung/“>hierzu finden Sie hier.</a>

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ISUV startet neue Vortragsreihe

 

Am Mittwoch, den 02.03.2016 startet der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht um 19:30 Uhr nach längerer Pause eine neue Vortragsreihe in Sigmaringen.

In diesem Jahr finden die Veranstaltungen im „Bären“ in Sigmaringen statt.

Auch dieses Jahr bin ich wieder Referent beim  ISUV in meiner Eigenschaft als Kontaktanwalt.

Thema des ersten Abends sind die häufigsten Fehlerquellen in Trennungs- und Scheidungssituationen. Hier kommt es darauf an, bereits frühzeitig richtig zu agieren, um nicht Rechtsverluste hinnehmen zu müssen. Ich werde an Beispielen aus der Praxis sowohl Fehler wie auch Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, es besteht die Möglichkeit zur ausgiebigen Diskussion.

Ich freue mich auf den ersten Diskussionsabend in neuem Ambiente.

 

 

Interview auf LTO: Neue Anforderungen an familienpsychologische Gutachten

Die Qualität familienpsychologischer Gutachten in Gerichtsverfahren soll gesteigert werden. LTO sprach mit der Federführerin der BMJV-Initiative.

Das ganze Interview gibt es hier:

Quelle: Neue Anforderungen an familienpsychologische Gutachten

Süddeutsche Zeitung: Empfehlung soll zu mehr Qualität bei Familiengutachten führen

Wenn Psychologen ihre Expertisen abgeben, kann das weitreichende Folgen haben. Deshalb sollen Gutachten, die über das Schicksal von Familien entscheiden, in Zukunft nach strengeren Regeln erstellt werden.

Quelle: Familiengerichte – Mehr Qualität bei Familiengutachten – Politik – Süddeutsche.de