Schlagwort-Archive: Finanzamt

Wenn der Chef den Strafzettel zahlt

Arbeitsrecht

Es soll ja vorkommen, dass der Arbeitgeber das Verwarnungsgeld bei Falschparkern übernimmt. Doch es stellt sich dabei durchaus die Frage, ob dies dann als zusätzliches Arbeitsentgelt zu werten ist, mit allen hieraus resultierenden Folgen für die Steuern und die Sozialversicherung.

Das Finanzgericht Düsseldorf hat dies verneint – die gegen den Arbeitgeber als Halter festgesetzten Verwarnungsgelder seinen kein Arbeitslohn und unterliegen daher auch nicht der Lohnsteuer.

Mehr dazu beim Rechtsindex.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Gezieltere Anfragen zum Thema sind auch über mein Portal www.anwalteasy.com möglich.

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Der Insolvenzantrag ist noch keine Betriebsaufgabe

Dies hat der Bundesfinanzhof klargestellt. Aus dem Umstand, dass die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt wird, folgt noch keine Betriebsaufgabe. Daraus folgt, dass aus der alleinigen Antragstellung beim Insolvenzgericht einkommensteuerrechtlich keine Folgen abgeleitet werden können.

Mehr dazu bei der Rechtslupe.

 

Quelle: Der Insolvenzantrag als Betriebsaufgabe? | Rechtslupe

Die Gemeinnützigkeit des  Sport-Dachverbandes 

Unter sportlichen Veranstaltungen i.S. von § 67a AO sind organisatorische Maßnahmen eines Sportvereins zu verstehen, die es aktiven Sportlern ermöglichen, Sport zu treiben.

Die Tätigkeit eines Sport-Dachverbands gehört nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes vom 24. Juni 2015 dazu nicht. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb i.S. des § 14 AO erfordert nach Auffassung des BFH nicht, dass es tatsächlich einen konkreten oder auch nur potentiellen Wettbewerbs gibt.

Die Vereinslupe erläutert auf ihren Seiten die Entscheidung des Bundesfinanzhofes:

Quelle: Der Sport-Dachverband – und die Gemeinnützigkeit | Vereinslupe

Ausbildungskosten: Ausgaben für Erststudium sind (nur) Sonderausgaben

ich hatte ja bereits hier auf einen Artikel in FOCUS online hingewiesen, der sich mit der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes zu den Ausbildungskosten beschäftigt hatte.

Ich möchte es daher nun nicht versäumen, auf eine Seite des ZDF-WISO-Steuerbriefes hinzuweisen, der hier Möglichkeiten der steuerlichen Optimierung der Ausbildungskosten nennt:

Ausbildungskosten | Ausgaben für Erststudium sind (nur) Sonderausgaben: So trotzen Sie BFH und Gesetzgeber.

Hier wird auch darauf hingewiesen, dass beim VI. Senat des Bundesfinanzhofes noch ein weiteres Verfahren zu diesem Themenbereich rechtshängig ist. Der Ausgang scheint noch offen zu sein, unter Umständen könne man auch damit rechnen, dass der Senat eine Vorlage zum BVerfG nach Karlsruhe in Erwägung ziehen könnte.

Neben der steuerlichen Problematik steht aber auch die Frage nach den Anspruch auf Ausbildungsunterhalt im Raume. Hier sollte genau darauf geachtet werden, ob nicht durch die vorgeschlagene steuerliche Optimierung der Unterhaltsanspruch verloren gehen könnte.

Wenn Sie weitere Fragen zum Unterhaltsrecht haben, finden Sie hier unser online-Angebot rund um das Unterhaltsrecht.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen auch telefonisch zur Verfügung. Sie finden hier unser Angebot der telefonischen Rechtsberatung.

 

 

Wenn die Mieter zur Familie gehören…

…. dann ist das Finanzamt besonders wachsam. Die Schwäbische Zeitung weist hier auf eine wichtige finanzgerichtliche Entscheidung hin.

Vermietung an Familie: Regeln für Steuerabzug – Immobilien: Nachrichten der Schwäbischen Zeitung – schwaebische.de.