Häusliche Gewalt – online-Vortrag

Am kommenden Donnerstag, den 14. Oktober 2021, darf ich ab 19:00 Uhr auf Einladung des ISUV in Wiesbaden zum Themengebiet „häusliche Gewalt“ referieren. Häusliche Gewalt gehört zu den meist im Verborgenen stattfindenden schlimmen Erscheinungen des Zusammenlebens. Die Pandemiesituation hat – soweit dies bis jetzt überschaubar ist – die Situation für die Opfer häuslicher Gewalt noch„Häusliche Gewalt – online-Vortrag“ weiterlesen

Cyberstalking: Wenn die Polizei empfiehlt, unterzutauchen

Cyberstalking ist die Verlagerung des Phänomens des Nachstellens in das Internet. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet über eine Reportage im Ersten. Diese zeigt auf, warum es so schwierig sei, die Täter dingfest zu machen. Dies weist nicht nur auf tatsächliche Probleme, dass die Opfer ihre Peiniger:innen nicht zweifelsfrei identifizieren können, sondern auch darauf, dass die Sensibilität„Cyberstalking: Wenn die Polizei empfiehlt, unterzutauchen“ weiterlesen

Macht und Ohnmacht

Wenn Menschen auf engem Raum zusammen leben, kommt es mehr oder weniger zwangsläufig zu Hierarchien und Machtgefällen. Dabei können die Ursachen dafür, wer Macht ausüben kann oder darf, recht unterschiedlicher Natur sein. Während im Berufsleben sich diese Positionen aus der beruflichen Stellung heraus ergeben können, ist es in anderen Zusammenhängen schwieriger: Auch in anderen sozialen„Macht und Ohnmacht“ weiterlesen

Häusliche Gewalt und Pandemie

PolizeiGrün hat auf seiner Internetseite einen sehr interessanten Erfahrungsbericht aus polizeilicher und kriminologischer Sicht veröffentlicht. Anlässlich des 10.-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung der Istanbul-Konvention ist es passend, nochmals hierauf zu verweisen: Der Artikel weist darauf hin, dass wir es hier mit dem Problem des absoluten Dunkelfeldes zu tun haben, wo es schwierig ist, sowohl Gewalterfahrung als„Häusliche Gewalt und Pandemie“ weiterlesen

10 Jahre Istanbul-Konvention

Heute vor 10 Jahren wurde das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt – besser bekannt als Istanbul-Konvention von 13 Mitgliedsstaaten des Europarats unterzeichnet. Allerdings ist es auch so, dass Deutschland zwar zu den Erstunterzeichner:innen gehört, selbst diesen völkerrechtlichen Vertrag aber erst am 12.10.2017 ratifiziert hat. Das Gesetz„10 Jahre Istanbul-Konvention“ weiterlesen

Ronen Steinke zieht „Drei Lehren aus dem Darknet-Fall“-eine Erwiderung

Der deutsche Staat mit seinen Gesetzen ist im Kampf gegen sexualisierte Gewalt und die Täter zu brav,meint Ronen Steinke in der Süddeutschen Zeitung: Quelle: Kinderpornographie: Drei Lehren aus dem Darknet-Fall – Meinung – SZ.de Diese drei Lehren stellen sich – verkürzt – folgendermaßen dar: Die Ermittlungsbehörden sollten einen solchen Darknet-Marketplace nicht nur ausheben, sondern gleichfalls„Ronen Steinke zieht „Drei Lehren aus dem Darknet-Fall“-eine Erwiderung“ weiterlesen

Corona und häusliche Gewalt: Gefangen auf engstem Raum

Existenzielle Not und Ausgangsbeschränkungen fördern Aggressionen. Es gibt zu wenige Ausweichquartiere – für Opfer wie für Täter. — Weiterlesen http://www.sueddeutsche.de/politik/corona-haeusliche-gewalt-hilfe-1.4862320 Die Süddeutsche Zeitung beschreibt zutreffend ein Problem, dem man wegen Ausgangsbeschränkungen und Social Distancing kaum zu entgehen vermag. Dabei ist aber auch daran zu denken, dass auch Hilfetelefone jetzt zu erreichen sind. Im Ernstfall helfen„Corona und häusliche Gewalt: Gefangen auf engstem Raum“ weiterlesen

Neues Gesetz: Stalking wird zum Gefährdungsdelikt

An der bisherigen Rechtslage gab es Kritik:  So war für die Verurteilung eines Stalkers voraussetzung, dass die Lebensgestaltung des Opfers schwer beeinträchtigt wurde und das Stalkingopfer den Arbeitsplatz wechseln oder sogar umziehen musste.  Dies wird nun geändert. In Zukunft soll Stalking auch dann strafbar sein, wenn das Opfer sein Leben trotz der Nachstellungen nicht geändert„Neues Gesetz: Stalking wird zum Gefährdungsdelikt“ weiterlesen

Auch Bedrohungen über Facebook können Anordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz rechtfertigen

Schnell ist etwas auf facebook gepostet. Häufig liegt die Hemmschwelle, hier auch Bedrohungen und Beleidigungen auszustoßen, nicht sonderlich hoch. Das Oberlandesgericht in Hamm hat eine Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz bestätigt, nachdem eine Frau eine andere Frau und deren Sohn über facebook bedroht und beleidigt hatte. Auch der Umstand, dass die Täterin vom Bruder der Bedrohten„Auch Bedrohungen über Facebook können Anordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz rechtfertigen“ weiterlesen