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Streit vermeiden oder lieber keinen Streit?

Mediation

Zwischendurch gibt es hier mal was zum Nachhören: Nämlich den Link zu einer Sendung auf detektor.fm:

Konflikte waren das Jahr über öfters Thema des Senders: soll man Streit grundsätzlich vermeiden oder richtig zanken? Ist das wirklich unmöglich oder doch denkbar? Ist Mediation nicht immer eine gute Idee?

Diesen und anderen Fragen gehen detektor.fm-Moderator Christian Bollert und seine Gäste Dominik Wahlig und Sascha Weigel nach.

Dominik Wahlig ist Wirtschaftsmediator und Geschäftsführer des Bundesverbandes Mediation. Sascha Weigel leitet das Institut für Konflikt- und Verhandlungsmanagement INKOVEMA.

Hier gehts zur Sendung: Mediation | Streit vermeiden – Lieber keinen Streit? | Gesellschaft | detektor.fm

 

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Beratung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

Gezieltere Anfragen zum Thema sind auch über mein Portal www.anwalteasy.com möglich.

Weitere Informationen zum Themenbereich „Mediation“ finden Sie hier.

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Erbstreitigkeiten: Wenn ein Kind im Haus bleiben, das andere aber verkaufen will

Mediation

Gerade bei Erbstreitigkeiten stellt die Mediation eine durchaus erfolgversprechende Lösungsmöglichkeit dar. Ein Mediator spricht mit den Beteiligten über die Konfliktsituationen beim Erben.

Die Lösungsansätze kommen erst später, denn zunächst müssen sich die  Beteiligten alle an einen Tisch setzen. Oft braucht es Fingerspitzengefühl und Geschick, um von den verhärteten Positionen herunter zu kommen und die Bedürfnisse der Medianten herauszuarbeiten.

Die PRESSE aus Wien hat einen lesenswerten Artikel dazu veröffentlicht:

Quelle: Ein Kind will im Haus bleiben, das andere verkaufen « DiePresse.com

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Wie geht Mediation? 

Mediation

Isar TV hat ein sehr interessantes und sehenswertes Video zur Mediation ins Netz gestellt. Hierin wird aufgezeigt, was Mediation zu leisten vermag. Gleichzeitig werden aber auch die Grenzen dieser alternativen Konfliktlösungsstrategie aufgezeigt.

In Trennungs- und Scheidungskonflikten ist Mediation keine Paartherapie, gleichwohl werden aber hier entgegen zur rein juristischen Auseinandersetzung durchaus bei Bedarf auch solche Ansätze eine gewisse Rolle spielen und Raum einnehmen.

Quelle: Rechts- und Steuertipp – Mediation bei Scheidung Teil 1 | Isar TV

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Wie läuft Mediation ab?

Ein eindrucksvolles Schaubild über den Ablauf eines Mediationsverfahrens findet sich hier:

Private Client Mediation Process – Infographic.

Der Ablauf ist etwas vereinfacht dargestellt. Trotzdem erhält man einen guten Überblick über die einzelnen Schritte des Verfahrens.

 

Infographic:  Private Client: Mediation Process

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Im Familienstreit sollte frühzeitig Hilfe in Anspruch genommen werden.

Nachstehend habe ich einen Beitrag aus der Schweiz gefunden, in dem ein Anwalts- und Mediatorenkollege in einem Interview seine Erfahrungen kund tut.

Köniz: Viele holen im Familienstreit erst Hilfe, wenn es bereits zu spät ist – News Region: Bern & Region – berneroberlaender.ch.

Die von dem Kollegen Ernst Reber aus Bern gemachten Feststellungen kann ich nur bekräftigen. Wenn frühzeitig Hilfe in Anspruch genommen wird, ist deine Kommunikation zwischen den Konfliktpartnern noch eher möglich. Dies gilt, wie im Interview dargestellt, für die verschiendsten Auseinandersetzungen innerhalb von Familien, sei es der Trennungs- und Scheidungskonflikt, die Frage, ob und gegebenenfalls wie Eltern in einem Heim untergebracht werden sollen oder in Erbauseinandersetzungen.

Mediation ist hierbei ein geeignetes Mittel, fallbezogen und lösungsorientiert die Konfliktparteien bei der Aufarbeitung der aufgetretenen Problemstellungen zu unterstützen.

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Mediation als Konfliktlösungsunterstützung in Familien – weit über Trennung und Scheidung hinaus

Die Mediation hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als ein probates Mittel zur Konfliktlösung in familienrechtlichen Auseinandersetzungen erwiesen. Gerade im Trennungs- und Scheidungskonflikt vermögen alternative Konfliktlösungsansätze den Beteiligten eher gerecht zu werden als die rein juristische Auseinandersetzung. Dem hat der Gesetzgeber auch Rechnung getragen, als er dem Familiengericht die Möglichkeit, die Beteiligten auf die Mediation hinzuweisen und eine Information darüber verlangen zu können, ins FamFG geschrieben hat.

In Kindschaftssachen sieht der § 155 FamFG die Aussetzung des Verfahrens für 3 Monate vor, um eine Lösung mittels Mediation erreichen zu können.

Der § 135 FamFG ist in Scheidungsfolgesachen sogar noch weitgehender:

§ 135
Außergerichtliche Konfliktbeilegung über Folgesachen

Das Gericht kann anordnen, dass die Ehegatten einzeln oder gemeinsam an einem kostenfreien Informationsgespräch über Mediation oder eine sonstige Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktbeilegung anhängiger Folgesachen bei einer von dem Gericht benannten Person oder Stelle teilnehmen und eine Bestätigung hierüber vorlegen. Die Anordnung ist nicht selbständig anfechtbar und nicht mit Zwangsmitteln durchsetzbar.

Doch Mediation kann mehr als solche Konflikte in Familien zu lösen.

Der Kollege Robert J Shanahan hat hier einen Artikel veröffentlicht, in dem er beschreibt, wie Mediation auch eingesetzt werden kann, wenn es darum geht, Konflikte im Bezug auf die Pflegebedürftigkeit von Eltern, Elternunterhaltsfragen oder Regelung von Nachlassangelegenheiten einer einvernehmlichen Lösung zuzuführen.

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Alternativen zur gerichtlichen Konfliktlösung: Streitschlichtung

Der Gesetzgeber hatte ursprünglich zur Entlastung der Gerichte das Streitschlichtungsverfahren eingeführt. Hier sollten bestimmte Verfahren vor Gütestellen einer Einigung zugeführt werden. Das Scheitern der Schlichtung war Zulässigkeitsvoraussetzung für eine Klageerhebung.

In der Praxis erhielt das Verfahren dann auch nicht die Relevanz, die sich der Gesetzgeber bei der Einführung des § 15a EGZPO vorgestellt hatte. Das Gesetz zur Förderung der außergerichtlichen Streitbeilegung blieb leider ein zahnloser Tiger. versprochen hat.

Das Schlichtungsgesetz für Baden-Württemberg wurde vom Landesgesetzgeber ersatzlos abgeschafft.

Das Konzept war für die Beteiligten nicht lukrativ genug, eine echte Alternative stellt es nicht dar. Häufig wurde es als lästige Hürde auf dem Weg zum „richtigen“ Verfahren gesehen.

Andere Verfahren, die die Autonomie der Beteiligten stärker in den Vordergrund stellen, sind daher erfolgversprechender.

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Die Handball-Profis regeln ihre Probleme mittels Mediation

Das ist der Meldung in der Süddeutschen Zeitung zu entnehmen. Der Liga-Verband der Handball-Bundesligisten HBL demonstrierte bei seiner jüngsten Versammlung Geschlossenheit. Dem Bericht in der SZ ist zu entnehmen, dass der mit Spannung erwartete Tagesordnungspunkt zur Abwahl des Präsidenten nach einer Mediation abgesetzt werden konnte. Die Mediation war vom Mindener Richter Rolf Nottmeier durchgeführt worden.

Das Blatt zitiert den neuen Vizepräsidenten, den Manager der Füchse Berlin, Bob Hanning, mit den Worten: „Es ist gelungen, gesichtswahrend Schaden vom Handball zu nehmen.“

Ein  schönes und mutiges Beispiel, das hoffentlich Schule macht.